Google’s antisocial downside

Posted on 18 July 2006 by jrobes

Von Online-Communities ist es ja nur ein kleiner Schritt zu Social Networking, dem aktuellen Top-Thema. Diese Woche berichten parallel Focus und Spiegel-Online - natürlich vor allem aus der strategischen Vitamin B-Perspektive. Im vorliegenden Artikel geht es allgemeiner um das Bemühen der großen Player, allen voran Google und Microsoft, auf diesem Markt Fuß zu fassen. Warum Social Networking innerhalb von wenigen Monaten dem Search-Business fast den Rang abgelaufen hat, fasst hier ein Finanzanalyst zusammen:
“Google would be smart to start thinking of social networks as infrastructure for other applications on their network as Yahoo has done.”
Stefanie Olsen, ZDNet, 13 Juli 2006
[Kategorien: Social Networks, Social Software]

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2 Comments For This Post

  1. Jaroslaw Leszczynski Says:

    Guten Tag Herr Dr. Robes,

    paßt zwar nicht ganz zum Thema Social Networking, aber zum Thema Web 2.0. Ich weiß nicht, ob Sie schon den Titel-Artikel “Ich im Internet. Wie sich die Menschheit online entblößt.” im Spiegel gelesen haben. Durchaus sehr interessant. Zwar kennt man schon die genannten Internetdienste und die erwähnten Drehpunkte des Web 2.0-Denkens, trotzdem ist die bildungsbürgerliche Referenz auf die Träume der Aufklärer im Zusammenhang mit Wikipedia garnicht mal so uninteressant.Besonders nachdenkenswert finde ich folgende Stelle: ” Einer der wesentlichen Charakterzüge des Web 2.0 aber ist die kollektive Intelligenz: Die Weisheit der Massen erweist sich oft als schneller und aktueller, tiefgründiger sowie- durch zahlreiche Links- breiter als herkömmliche Artikel, Fachbücher oder Forschungsprojekte. “”Die einfache Orientierung an klassischen Autoritäten bricht zusammen”, sagt der Berliner Kommunikationswissenschaftler Norbert Bolz (siehe Interview Seite 66). Anwälte und Ärzte, Journalisten, Lehrer, Professoren und Politiker- alle, die professionell mit Wissen umgehen, seien einem Erosionsprozess ausgesetzt: “An die Stelle von Autorität tritt dieses eigentümliche, breit gestreute, selbstkontrollierte Netzwerk-Wissen.”" Um es mit Paul Feyerabend zu sagen: Erkenntnis für freie Menschen.

    Um das Netzwerk-Wissen abzuwerten, referiert der Kommunikationswissenschaftler auf den altgriechischen Dualismus doxa und epistem. Meiner Meinung nach ist jedoch das Netzwerk-Wissen mehr als nur doxa, es ist auch mehr als epistem und auch mehr als das Wikipediawissen.

    Viele Grüße aus Hannover

    Jaroslaw Leszczynski

  2. Jochen Robes Says:

    Vielen Dank für die Hinweise (nur schade, dass es die erwähnten Artikel nur noch gegen bare Münze zu geben scheint)!
    Gruß, JR

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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