Archive | May, 2006

The only thing worth teaching is how to learn

Posted on 31 May 2006 by jrobes

“4am.. yep its another one of those sleepless mornings when counting sheep just won’t settle the mind. Its like waiting for santa on christmas eve, or going through your paces before a big game… this time its what I’m going to say in the 10 minutes I’ve got today to sum up everything I represent in this game of teaching and learning.”

Weil er vor einer Präsentation nicht schlafen kann, unternimmt Leigh Blackall eine “Trockenübung” und erzählt uns, wie er sich eine Entwicklung vom “novice learner” zum “self directed learner” vorstellt. (via Stephen Downes)
Leigh Blackall, Educational Development, 31 Mai 2006
[Kategorien: Kompetenzen]

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Learning in Synch with Life: New Models, New Processes

Posted on 30 May 2006 by jrobes

Noch immer versuchen wir (als Bildungsanbieter im weitesten Sinne), in Kursen und Lernprogrammen so viele Informationen wie möglich zu vermitteln. Wir merken zwar, dass wir an Grenzen stoßen: Zu schnell kommen neue Informationen hinzu; zu lange dauert es, bis Lernangebote entwickelt sind; und selten sind diese Informationen da, wenn der Mitarbeiter sie benötigt, nämlich im Arbeitsprozess selbst.

Höchste Zeit, so George Siemens, sich von diesem Modell zu verabschieden! Und auf “learning networks und ecologies” zu setzen, nicht mehr auf “content acquisition” zu bauen, sondern auf “conversations and connections”. “Learning can best be seen as a process of network formation”.

Das vorliegende White Paper bietet einen hervorragenden Überblick über das Modell des “connectivism”, das der Autor bereits an verschiedenen Stellen ausgeführt hat. Es macht aber auch deutlich, wo die offenen Punkte sind: Denn kaum ein Weiterbildner oder Personalentwickler wird in dieser Darstellung Ansatzpunkte für sein tägliches Handeln finden! Es soll, es muss anders werden: Ja! Aber wie?
George Siemens, elearnspace, 25 Mai 2006
[Kategorien: Trends in der Weiterbildung]

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Edumedia 2006

Posted on 29 May 2006 by jrobes

social_skills2006.gif

Für alle, die es wie ich nicht nach Salzburg zur “Social Skills durch Social Software”-Tagung geschafft haben, hat Martin Röll seine Eindrücke festgehalten. Persönlich und unterhaltsam wie immer! Er weist dabei noch einmal auf einen Punkt hin, auf den ich in letzter Zeit auch häufiger gestoßen bin: Man sollte beim Thema “Web 2.0″ oder “Social Software” lieber nicht als selbstverständlich voraussetzen, dass alle Teilnehmer oder Zuhörer mit dem Thema vertraut sind. Für viele sind die Stichworte auch im Mai 2006 noch völlig neu!

Aber jetzt zur Sache: Auf den Webseiten der Tagung stehen auch erste Materialien zur Verfügung. Einen längeren Blick habe ich auf die Folien von John Erpenbeck geworfen, der sich der Frage “Mehr ‘Social skills’ durch ‘Social software’?” gestellt hatte. John Erpenbeck hat ja wie kaum ein anderer in den letzten Jahren die Diskussion um Kompetenzen und Kompetenzentwicklung geprägt. In seinen Folien zeigt er zuerst sehr schön die Grenzen des klassischen (monologischen) E-Learning auf, wenn es um die Vermittlung von Kompetenzen geht. Nach einer ausführlichen Gegenüberstellung von “Web 1.0″ und “Web 2.0″ kommt John Erpenbeck dann zu einem hoffnungsvollen Urteil, was die Möglichkeiten von “Social Software” betrifft:

“Wikis z.B. eignen sich zur wertenden Auseinandersetzung um Wissensinhalte (Fachkompetenz), und durch Tagging um deren methodische Aspekte (Methodenkompetenz); Blogs z.B. benutzen Momente von Selbstreflexion (personale Kompetenz) und von sozialen Sichten und Weltanschauungen (Sozialkompetenz); SoSo steuert oft stark individuelle Handlungen (Aktivitätskompetenz). SoSo erweist sich als ein wirkungsvoller Weg zur E-Vermittlung von Kompetenzen!”
“SoSo” steht übrigens für “Social Software”! Bei Martin Röll finden sich noch Links auf weitere Sprecher wie z.B. Helen Barrett und Lee Bryant.
Martin Röll, Das E-Business Weblog, 25 Mai 2006
[Kategorien: Social Software, Web 2.0]

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What is Informal Learning?

Posted on 26 May 2006 by jrobes

Als ich letzte Woche einige Artikel zum Thema “Informelles Lernen” zusammengefasst habe, habe ich diesen Überblick von Jay Cross glatt übersehen. Viele vertraute Punkte werden angesprochen. Hervorzuheben ist vielleicht, was er zum Stichwort “The Business Case” sagt:

“Executives don’t want learning; they want execution. They want performance. Informal does not mean unintentional. Those who leave informal learning to chance leave money on the table. Informal learning is a profit strategy. Companies use it to:
- Improve knowledge worker productivity 20% - 30%
- Increase sales by Google-izing product knowledge
- Generate fresh ideas and increase innovation
- Transform an organization from near-bankruptcy to record profits
- Reduce stress, absenteeism, and healthcare costs
- Invest development resources where they will have the most impact
- Increase professionalism and professional growth
- Cut costs and improve responsiveness with self-service learning”

Jay Cross, Informal Learning, 20 Mai 2006
[Kategorien: Informelles Lernen]

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How Google Plans to Change the Scope of Googling (And Why Information and Knowledge Workers Should Care)

Posted on 26 May 2006 by jrobes

Hinter diesem langen Titel steht ein kurzer Beitrag, der mit folgender Beobachtung eingeleitet wird: “These days, employees feel increasingly confident that they can find anything, just as long as it’s external information. But if it’s right under their noses in their companies’ databases, their confidence will often be much lower. (And they will assume that it will take a lot longer to find it.)”

Google sieht hier Handlungsbedarf, wenn auch noch nicht klar ist, wohin ihre “go corporate”-Strategie im einzelnen führt. Aber eines wird deutlich: Die IT-Infrastruktur vieler Unternehmen steht unter Druck. Große Systemlösungen sollen mit flexiblen “Web 2.0″-Bausteinen harmonieren, Open Source stellt traditionelle Geschäftsmodelle in Frage, und von Google und dem Internet sind viele Nutzer heute andere, komfortable Antworten gewohnt, als es eine “interne” IT mit langwierigen Genehmigungsprozessen, strikten Sicherheitsvorkehrungen und unflexiblen Standards und Policies bietet. Nur am Rande: Lee Bryant (headshift) hatte vor einigen Wochen eine ähnliche Bestandsaufnahme publiziert und sprach von der “Old-style enterprise IT”.
James Wilson, BabsonKnowledge.org, 20 Mai 2006
[Kategorien: Knowledge Management, Knowledge Worker Productivity]

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Soziale Herkunft und Bildungschancen

Posted on 24 May 2006 by jrobes

Etwas ganz anderes: Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)
der Bundesagentur für Arbeit hat in einem “InfoSpezial” Literaturhinweise, Forschungsprojekte, Institutionen und weiterführende Links zusammengestellt. Das Thema verdient Aufmerksamkeit: “Berufslaufbahn, Lebenschancen und gesellschaftliche Beteiligung werden maßgeblich durch Bildung bestimmt. In Deutschland wird aber das individuelle Bildungsniveau so stark wie in keinem anderen Industriestaat durch die soziale Herkunft geprägt.”

Zu der Literatur, auf die verwiesen wird, gehört z.B. auch die unverwüstliche Publikation “Aus Politik und Zeitgeschichte”, die sich im September letzten Jahres dem Thema “Ungleichheit - Ungerechtigkeit” gewidmet hat. In der “Skizze deutscher Ungleichheiten” von Peter A. Berger geht es auch um bestehende Bildungsungleichheiten.
IAB Online, 23 Mai 2006
[Kategorien: Weiterbildung allgemein]

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CLIX 6.1 unterstützt ICQ, Skype, Blogs und Wikis

Posted on 24 May 2006 by jrobes

Wächst da zusammen, was zusammen gehört? Im März hatte bereits Blackboard, einer der weltweit größten LMS-Anbieter im Hochschulbereich, mit seiner Blackboard Beyond-Initiative seine Technologie für “e-Learning 2.0″-Möglichkeiten geöffnet. Jetzt kündigt die IMC, “führender Anbieter von Learning Management Lösungen in Europa”, für sein LMS CLIX einen ähnlichen Schritt an: Das nächste Release wird Skype, Messaging, Wikis und Weblog-Funktionalitäten unterstützen.

Dabei wird betont, dass Weblogs “nicht als individuelle Tagebücher einzelner Personen verstanden, sondern im Zusammenhang mit Kursen und Lernzielen” gesehen werden. Eine spannende Entwicklung, wenn ich mir auch gerade vorzustellen versuche, was davon für eine Enterprise-Version des LMS interessant sein dürfte.
IMC AG, Pressemeldung, 23 Mai 2006
[Kategorie: Learning Management Systems, e-learning 2.0]

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The Encyclopedia of Educational Technology

Posted on 23 May 2006 by jrobes

Diese Online-Enzyklopädie bietet eine umfangreiche, teilweise multimediale Sammlung von Artikeln, auf den ersten Blick einige Hundert, sortiert nach den Titeln “Cognition and Learning”, “Analysis”, “Design”, “Development”, “Implementation” und “Evaluation”. Ich habe einen kurzen Blick auf das Stichwort “Learner control: Is it for everyone?” geworfen. Hier stellt der Autor verschiedene Faktoren vor, die das Ausmaß an Freiheit bzw. Kontrolle beeinflussen. Und dann noch “Podcasting”: eine kurze Beschreibung der Sache sowie deren Möglichkeiten in pädagogischen Zusammenhängen. Gute und aktuelle Zusammenfassungen. (via wachstumsblog)
San Diego State University, 1994-2006
[Kategorien: e-learning]

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Story, Game und Scripting: Analoge und direkte Impulse für die Hochschullehre

Posted on 22 May 2006 by jrobes

Das ist ein sehr komprimierter Bericht, der aber viele Anregungen nicht nur für Hochschullehrer, sondern für alle enthält, die sich in irgendeiner Form mit Bildungskonzepten beschäftigen. Im ersten Teil arbeitet Gabi Reinmann Analogien zwischen der Entwicklung von Adventure Games und den didaktischen Aufgaben von Hochschullehrern heraus. Wobei sie auf beiden Feldern die Balance zwischen Selbst- und Fremdbestimmung (wieviel Freiheit, wieviel Führung brauchen Spieler/ Lernende?) als eine Kardinalfrage herausarbeitet. Im zweiten Teil fragt sie nach direkten Impulsen von Narration und Spiel für das Lehren und Lernen und liefert eine Reihe von Belegen aus der aktuellen Lehr-/ Lernforschung. Für eine ruhige Stunde.
Gabi Reinmann, Arbeitsbericht Nr. 11, Universität Augsburg, Medienpädagogik, März 2006 (pdf)

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Informelles Lernen

Posted on 19 May 2006 by jrobes

Auf das Buch von Jay Cross zum Thema werden wir wohl noch eine Weile warten müssen. Bis dahin wird es aber nicht an Fragen und Einwürfen mangeln. Tony Karrer (“Informal Learning is Too Important to Leave to Chance”) zum Beispiel sorgt sich darum, wieviel Freiheit Lernen verträgt, wenn es darum geht, gesetzte Ziele zu erreichen:

“Well, maybe it’s just semantics around learner control vs. learning professional control, but I’m not a big fan of leaving the learning to chance. Don’t get me wrong. I like to create fairly open learning experiences, e.g., collaborative learning through discussions. I like people to have lots of opportunity to find their answers along the way themselves. But, I’m personally much more confident if I have a set of performance objectives that I can use to derive learning objectives and skill development opportunities around. I want to put structure in place that guides the learner along the way. I want to put them back “inbounds” as needed. All of this gives me a much higher degree of confidence that I will achieve the performance and business results I want at the end of the day.”

Stephen Downes’ Kommentar ist zweigeteilt: Er widerspricht dem Titel, weist aber darauf hin, dass Corporate Learning immer mit der Spannung des “geführten” informellen Lernens lebt: “And note well that corporate learning is (almost) always about control, which creates an internal tension in any corporate informal learning.”

Dann die Rückfrage von Tony Karrer: “If you don’t do some level of management - how can you ever get anything but “unexpected learning?”

Und die Antwort von Stephen: “The short answer is, in my view, that if businesses reward employees who meet their performance and business outcomes, then there will be sufficient incentive on the part of those employees to become properly educated without needing to be managed.
If, on the other hand, a company is not rewarding their employees who meet their desired outcomes, and simply expecting them to put in more work and more time for the same pay, no amount of management will help, and the learning an employee undertakes will be with an eye to their next position.
In other words: you cannot make up for a mismanaged workplace with managed learning, and in a well managed workplace, managed learning is not necessary.”

Wer etwas tiefer in die Diskussion eintauchen will, findet bei George Siemens eine ältere, aber spannende Diskussion (“Theories for Informal Learning Design?”). Etwas aktueller versucht Peter Isackson eine Brücke zwischen formellem und informellem Lernen zu schlagen (“Doing and/or non-doing, formal and/or informal”). Und Peter McStravick (“Informally Speaking: Is There Support for Informal Learning?”) schließlich fasst eine Untersuchung des Chief Learning Officer Magazins mit folgenden Worten zusammen:
“No one disagrees with the value of informal learning, but many respondents were split on whether it is something that should be formally supported given the challenges that lie in tracking informal learning and measuring its impact.”

Hier findet sich auch ein schöner Hinweis auf E.B. White: “Analyzing humor is like dissecting a frog. Few people are interested and the frog dies of it.” Das führt zum einen zu der Frage, wieviel Analyse und Struktur informelles Lernen und “e-Learning 2.0″ vertragen. Alle Beteiligten weisen an dieser Stelle deshalb darauf hin, dass es wichtiger ist, die Rahmenbedingungen für informelles Lernen zu schaffen als ohne diese Rahmenbedingungen entsprechende Experimente zu wagen. Skeptiker fügen (zu Recht) hinzu, dass neue Formen des Lernens ohne neue Formen des Zusammenarbeitens immer an Grenzen stoßen.
George Siemens, Connectivism Blog, 27 Juni 2005
Tony Karrer, eLearning Technology, 1 Mai 2006
Peter Isackson, Learning Circuits Blog, 2 Mai 2006
Peter McStravick, CLOmedia, Mai 2006
[Kategorien: Informelles Lernen]

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A space on the web that we control

Posted on 19 May 2006 by jrobes

Einen kurzen Überblick über das Open Source ePortfolio-Projekt Elgg gibt dieser Artikel. Etwas Geschichte und kurze Erfahrungsberichte, die andeuten, welche Möglichkeiten hinter diesem Ansatz stecken. “The idea is simple but powerful: give students a personal space online to pose questions, publish work in progress and link to and comment on relevant resources. It also gives them a way to find and link up with other learners with similar interests to create an ad-hoc learning community.” (via elearningpost]
Steve O’Hear, The Guardian, 7 März 2006
[Kategorien: ePortfolios]

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The European e-Skills Newsletter

Posted on 18 May 2006 by jrobes

Sage mir niemand nachher, er habe es nicht gewusst: Das ist ein politisches und strategisches Papier, in dem vor allem über Initiativen, Task Forces, Workshops, Konferenzen, Reports und Aktionspläne berichtet wird. Alles der guten und drängenden Sache wegen: um zu verhindern, dass Europa gesellschaftlich und wirtschaftlich ohne die heute und morgen notwendigen e-Skills dasteht. Zwei Eckpfeiler aller Projektberichte stellen dabei der 2004 veröffentlichte Report “e-Skills in Europe: towards 2010 and beyond” und die europäische e-Skills 2006 Conference in Thessaloniki (5./6. Oktober 2006) dar.
elearningeuropa, 12 Mai 2006 (pdf)
[Kategorien: Media Literacy]

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Learning in Context

Posted on 18 May 2006 by jrobes

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Auch wenn es ohne den Referenten sicher nur die halbe Miete ist: Diese Folien bringen einige wichtige Dinge auf den Punkt. George Siemens stellt sehr schön noch einmal die ganze Bandbreite möglicher Lernformen vor: von “formal learning” über “experience/game-based learning” bis “informal learning”. Das ist zugleich seine Grundlage, um anschließend darauf hinzuweisen, dass die Vorteile von Kursen und Programmen im Wesentlichen darin liegen, Grundlagen zu vermitteln. “Stop buildung courses” heißt dann auch eine Überschrift, und weiter: “Start building learning spaces that enable learning” und “Provide learners with knowledge skills to learn for life”. Wobei “courses” nicht das einzelne Seminar oder den 2-Tages-Workshop meint, sondern das strukturierte Programm oder Curriculum, dem Lerner folgen.

Mir gefällt dieser Ansatz, wenn es auch sicher noch Zeit und Übersetzungshilfen (!) braucht, um “learning spaces” und eine “learning ecology” im Weiterbildungsalltag von Bildungsmanagern zu verankern. Denn “formal learning” verspricht nun einmal zielgerichtetes und effizientes Lernen, während eine “learning ecology” noch als ein bunter Strauß an Möglichkeiten daherkommt.
George Siemens, elearnspace, 16 Mai 2006 (ppt, 1,6 MB)
[Kategorien: Trends in der Weiterbildung, e-learning]

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The Workforce Crisis

Posted on 17 May 2006 by jrobes

Elliott Masie interviewt Ken Dychtwald, Autor eines Buches zum Thema, und das Ganze steht als Podcast und Transcript zur Verfügung. Die “Workforce Crisis” ist die Konsequenz der demographischen Entwicklung in den meisten Industrienationen. Das bedeutet: Die Altersstruktur der Belegschaften wird sich dramatisch verändern. Ältere Arbeitnehmer werden gebraucht (und wollen gebraucht werden!). Neue Arbeitszeitmodelle. Neue Organisationsstrukturen. Eine neue Arbeitskultur. Und eine neue Zielgruppe der betrieblichen Weiterbildung!?
Elliott Masie, Interview mit Ken Dychtwald, Learning 2006 University, April 2006
[Kategorien: HR Management, Lebenslanges Lernen]

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Google Trends

Posted on 16 May 2006 by jrobes

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Wenn wir schon mal beim Thema sind: Google Trends ist ein neues Tool, das Auskunft darüber gibt, wie sich Suchanfragen über einen längeren Zeitraum verteilen. Ich habe es mal für Begriffe wie “Web 2.0″, “Blog” und “Wiki” ausprobiert. Die Buchstaben weisen noch auf einzelne News hin, die zu diesem Zeitpunkt veröffentlicht wurden und die neben der Grafik aufgeführt werden. Sehr schön zu sehen ist übrigens, wie “Web 2.0″ 2004 mit Tim O’Reilly’s Konferenz das Licht der Welt erblickte. Der Service ist noch englischsprachig und funktioniert (selbstredend) nur mit eindeutigen Begriffen. However: “See what the world is searching for!”
Google Trends
[Kategorien: Zukunft des Internet]

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Fuzzy maths

Posted on 16 May 2006 by jrobes

Wenn über das erfolgreichste e-Learning-Tool unserer Tage, nämlich Google, berichtet wird, bin ich immer aufmerksam. Im vorliegenden Artikel wird zuerst (noch einmal) das Google-Universum beschrieben (“The world brain”). Was die einen faszinierend finden, wirft bei anderen Fragezeichen auf (“Is Google the new Microsoft?”). Und weil im Dschungel der Betaversionen kein roter Faden zu finden ist, beklagen Analysten, dass sich Google immer noch nicht wie ein normales börsennotiertes Unternehmen benimmt. Doch Zeichen der Besserung, so der Economist, sind zu erkennen.
The Economist, 11 Mai 2006
Nachtrag (18.5.): Noch ausführlicher (und kritischer) hat sich jüngst c’t (Mario Sixtus: “Jenseits von gut und böse. Der unheimliche Erfolg von Google”) mit dem Phänomen Google beschäftigt, seiner Marktstrategie, seiner Omnipräsenz und möglichen Alternativen. Ein sehr guter Überblick.

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Five Things to Tell Others About E-Learning

Posted on 16 May 2006 by jrobes

Brandon Hall versucht gerade hartnäckig, mich als Abonnenten für sein E-Learning Research Center zu gewinnen. Doch für diese hochpreisigen Marktanalysen bin ich als Privatmann nun wirklich nicht die richtige Adresse! Lieber lese ich seine Artikel, wenn sie auch die Handschrift des Beraters nicht verleugnen können.

Im vorliegenden Beitrag schreibt Brandon Hall für einen befreundeten CLO eine kurze, annotierte Agenda:
1. E-learning is for real, and it’s here to stay.
2. You need an e-learning strategy for your organization and for your career.
3. LMSs drive the industry.
4. You don’t have to buy an LMS today.
5. The world of learning benefits directly from new technologies.

Brandon Hall, CLOmedia, Mai 2006
[Kategorien: e-learning]

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Competing in a “flat” world

Posted on 15 May 2006 by jrobes

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Richard Straub ist Senior Advisor to the Chairman of IBM Europe, Middle-East and Africa, aber vielleicht wichtiger noch zugleich Präsident der European eLearning Industry Group. Ich schätze seine Ausführungen sehr, weil sie immer systematisch und aktuell sind und weil sie aufzeigen, wie weit bottom-up-Entwicklungen wie Weblogs und Wikis bereits Teil der großen Technologie- und Bildungsagenda sind. Denn wenn sich IBM darum kümmert, muss ja etwas dran sein!

Der systematische Beitrag dieses Artikels liegt dieses Mal in der Unterscheidung dreier “key modes of learning”: formal learning, contextual learning (Lernen, das sich mit konkreten Aufgaben des Arbeitsalltags auseinandersetzt) und embedded learning (Lernen, das fest in den Arbeitsprozess integriert ist).

Technologie, so Richard Straub, kann alle diese Ansätze unterstützen. Vom LMS bis zum Electronic Performance Support System (EPSS). Aber: Technologie “is simply an enabler – not the answer.”

Der zweite Teil dieses Artikels besitzt appellativen Charakter: Der Autor weist auf die Notwendigkeit eines “open ecosystem for lifelong learning” hin und kleidet verschiedene Forderungen in einen “call for action”. Hier spricht der großindustrielle Senior Advisor und Europapolitiker.
Richard Straub, elearningeuropa.info, 11 Mai 2006 (pdf)
[Kategorien: Lebenslanges Lernen]

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The Six Patterns of Work

Posted on 12 May 2006 by jrobes

patterns_of_work.gif
Ein interessanter Artikel! Die Autoren haben sich Knowledge Worker und ihre Arbeitsprozesse angeschaut und sechs unterschiedliche Arbeitstypen identifiziert (die Rede ist von “information management patterns”): Concierge, Keeper, Processor, Broker, Player, Specialist.

“Early in the project, it became clear that everyone creates “collections” of information and objects related to their work, and they arrange this stuff in three primary stages — active, anticipated and archived — to help them remember what they have and how it fits in their work flow. In other words, keeping is directly related to using. More than personal style, how people arrange and manage what’s in their workspace depends on the work they do.”
Ich hatte jedenfalls keine Probleme, mich zuzuordnen! (via elearningpost)
Steelcase, April 2006
[Kategorien: Knowledge Worker Productivity]

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Blogging for Learning 2006

Posted on 12 May 2006 by jrobes

Graeme Daniel hat wieder zusammengetragen - dieses Mal Online-Ressourcen zum Thema “Educational Blogging”. Die Stichpunkte sind u.a. “The Genre and Its Terminology”, “Some Interesting Ideas on Content”, “Educational Blogging - Pros and Cons” und “Why Classrooms Blogs?”. Das ist zugleich ein guter Anlass, um einmal auf Will Richardson hinzuweisen, dessen Weblog (“weblogg-ed”) eine feste Größe ist, wenn es um “the read/write web in the classroom” geht, und der mit diesem Statement auch zu Beginn dieser Stoffsammlung zitiert wird:
“Blogs are much more than online journals when done right. They offer much more than the traditional tools in terms of giving voice, building community, enhancing learning not just from a writing standpoint.”
Graeme Daniel, wwwtools for education, 9 Mai 2006
[Kategorien: Weblogs]

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About me

Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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