Archive | December, 2005

Weihnachtsgrüße

Posted on 21 December 2005 by jrobes

Dieses Jahr hat viele Veränderungen gebracht. Ich war auf vielen verschiedenen Feldern aktiv und habe sicher an der einen oder anderen Stelle etwas zugesagt, was mit (zu) viel Aufwand verbunden war. Den Weiterbildungsblog habe ich dabei nie in Frage gestellt, auch wenn es mal zeitlich eng wurde. Trotzdem beginnt jetzt auch meine Jahresplanung wieder. Soll es so weitergehen? Braucht es nach fast drei Jahren etwas Anderes, Neues?

Deshalb interessiert mich heute wieder: Hat Ihnen die Lektüre gefallen? Haben Sie von den Informationen profitieren können? Beruflich und/ oder privat? Oder auch: An welchen Themen sitzen Sie derzeit!

Vielleicht schreiben Sie mir ein paar Worte, Zeilen, Anregungen (info@weiterbildungsblog.de)! Alles ist willkommen und hilft mir, diesen Service weiterzupflegen!

Schöne Tage, ein frohes Fest und einen guten Rutsch wünscht
der Weiterbildungsblog! Bis 2006!

Jochen Robes

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E-Learning Top Ten Readings 2005

Posted on 20 December 2005 by jrobes

Es ist fast schon eine vertraute Übung geworden, noch mal in den Eintragungen der letzten Monate zu blättern und festzuhalten, was mich in diesem Jahr beeindruckt hat. Vor 12 Monaten an dieser Stelle hatte ich große Zweifel, ob der Begriff “e-Learning” noch funktioniert. Zu gegensätzlich die Ansätze und Modelle - von formellen bis informellen Lernprozessen, von traditionellen Online-Kursen bis zu Communities of Practice und individuellen Lernumgebungen -, die da unter einem einzigen Begriff zusammenfließen. Dann bin ich in einem Artikel von Thomas Reglin auf den Begriff des “informellen E-Learning” gestoßen; und wenig später hat Stephen Downes den Begriff “E-Learning 2.0″ geprägt, um herauszustellen, wie sich die neue Qualität des Internet, “Web 2.0″, auf e-Learning übersetzen lässt. Auf ein e-Learning, mit dem Lernen zur “creative activity” wird:

“This approach to learning means that learning content is created and distributed in a very different manner. Rather than being composed, organized and packaged, e-learning content is syndicated, much like a blog post or podcast. It is aggregated by students, using their own personal RSS reader or some similar application. From there, it is remixed and repurposed with the student’s own individual application in mind, the finished product being fed forward to become fodder for some other student’s reading and use.” (Stephen Downes)

E-Learning 2.0 betrifft nicht nur Studierende. Es umfasst heute nicht nur explizit ausgewiesene Lerninhalte, sondern beschreibt, wie wir in wissensbasierten Arbeitsprozessen auf Tools und Instrumente zurückgreifen, um Informationen zu suchen und mit anderen auszutauschen, Informationen, die wir “im Moment” zur Erfüllung einer Aufgabe brauchen. Informelles e-Learning ist arbeitsintegriertes e-Learning, verschwindet in Arbeitsprozessen und liegt ganz in der Hand selbstorganisierter “Knowledge Worker”.

Okay, da schwingt noch einiges an Zukunftsmusik mit. Nicht jeder ist Knowledge Worker, und manch einer möchte nicht als solcher identifizert oder bezeichnet werden. Aber das ist die Richtung, in die es geht. Und eine der wichtigsten Aufgaben wird es sein, beide Welten, das formelle und informelle Lernen, zu integrieren.

Die folgende Auswahl an Texten spiegelt diesen Trend wider und weist an vielen Stellen über das traditionelle (e-)Learning hinaus. Sie sind ein Diskussionsangebot - offen für Ergänzungen!! Und ich erwähne dieses Jahr zum letzten Mal, dass ich mich nur auf das beziehe, was öffentlich zugänglich ist und so zum direkten Zugriff, Austausch und Weiterdenken einlädt. Danke dafür!

Meine e-Learning - Top Ten Readings 2005

  1. E-Learning 2.0″, Stephen Downes, Oktober 2005
  2. “The model of e-learning as being a type of content, produced by publishers, organized and structured into courses, and consumed by students, is turned on its head. Insofar as there is content, it is used rather than read — and is, in any case, more likely to be produced by students than courseware authors. And insofar as there is structure, it is more likely to resemble a language or a conversation rather than a book or a manual.”

  3. New Learning Environments for the 21st Century, John Seely Brown, 2005 (pdf; 1,26 MB)
  4. “Some challenges we all face …
    - institutions of higher learning need to become learning institutions, learning from each other creating their own innovation ecology. And, on top of that, the world is becoming flat.”

  5. “Engage Me or Enrage Me”: What Today’s Learners Demand, Marc Prensky, September/ Oktober 2005
  6. “On a recent BBC show Child of Our Time, a four-year-old who was a master of the complex video game Halo 2 was being offered so-called “learning games” that were light-years below his level, to his total frustration and rage.”

  7. Social Machines. Computing means connecting, Wade Roush, August 2005
  8. “But now that’s changing. When computing devices are always with us, helping us to be the social beings we are, time spent “on the computer” no longer feels like time taken away from real life. And it isn’t: cell phones, laptops, and the Web are rapidly becoming the best tools we have for staying connected to the people and ideas and activities that are important to us.”

  9. Future VLE - The Visual Version, Scott Wilson, Januar 2005
  10. “Rather than add a thousand words, here’s my visual interpretation of a “VLE of the Future” realised with present technologies and services.”

  11. Going Home - Our Reformation, Robert Paterson, Februar 2005
  12. “The two most important life giving structures are in place. They are Google and the Blog. They are both spaces in which life unfolds and then grows. They are interrelated and they support each other. They are both Generative Spaces. It is their interaction that I believe will transform our world.”

  13. Das Verschwinden der Bildung in der E-Learning-Diskussion, Gabi Reinmann, März 2005 (pdf/ 366 KB)
  14. “Meine Hoffnung geht dahin, dass die E-Learning-Forschung und -Praxis zum trojanischen Pferd für die Implementierung nicht nur qualitativ guter und – im Vergleich zum heutigen Standard – besserer Lehrangebote führen, sondern auch für eine verstärkte Reflexion ganzer Curricula und dahinter stehender Ziele, Werte und Normen sorgen könnten.”

  15. Nachhaltigkeit von eLearning-Innovationen: Fallstudien zu Implementierungsstrategien von eLearning als Innovationen an Hochschulen, Sabine Seufert und Dieter Euler, Januar 2005 (pdf, 917 KB)
  16. “Wie können Hochschulen […] die Potenziale von eLearning nachhaltig zur Stärkung ihrer eigenen Wettbewerbsposition nutzen? Anhand ausgewählter Fallstudien soll dieser Fragestellung nachgegangen werden.”

  17. The Real Reasons You’re Working So Hard… , Michael Mandel, Oktober 2005
  18. “But in terms of reducing work overload, perhaps the biggest and most difficult step will be for corporations to give their knowledge workers more freedom over their own time. … But there is pressure to find new ways of organizing work, from both corporations and overworked individuals.”

  19. Trusting the teacher in the grey-flannel suit, Economist, November 2005
  20. “On November 11th, a few days short of his 96th birthday, Peter Drucker died.”

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The Edublog Awards

Posted on 19 December 2005 by jrobes

Ich stecke bereits mitten in den “Jahresabschlussarbeiten”, aber für ein paar kurze Meldungen und Hinweise soll die Zeit noch reichen. Da sind zum einen die Edublog Awards, die sich in kurzer Zeit einen festen Platz in der Blogging-Community erobert haben. Gewinner gab es in verschiedenen Kategorien - von “Most innovative edublogging project, service or programme 2005″ (James Farmer: Edublogs) bis zu “Best individual blog 2005″ (Stephen Downes: OLDaily). Bekannte Namen und einige neue Adressen; alle aus der englischsprachigen Welt, aber das soll sich möglicherweise ändern.
The Edublog Awards, 18 Dezember 2005
[Kategorien: Weblogs]

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The Best Web 2.0 Software of 2005

Posted on 19 December 2005 by jrobes

Auch wenn der Titel daherkommt wie so viele in diesen Tagen, er bietet mehr: Nicht nur der übliche Verweis auf das Web 2.0 sowie Weblogs und Wikis, sondern eine konkrete Liste mit Tools, wunderbar eingeteilt nach Kategorien wie “Social Bookmarking” (okay, okay, das kommt nicht ganz unerwartet), “Online To Do Lists”, “Project Management & Team Collaboration” und einiges mehr. Einige der Tools werde ich in den nächsten (ruhigen) Tagen einmal ausprobieren.

Vielleicht noch eine Anmerkung, weil eine Kategorie “3rd Party Online File Storage” lautet: Bietet Google eigentlich den Nutzern seiner Dienste bereits unbegrenzten Web-Space, um Daten, Bilder, mp3s (natürlich die legalen …) und Dokumente zu archivieren? Bei Google habe ich immer die Befürchtung, einen Schritt hintendran zu sein. Wenn es dieses Angebot noch nicht geben sollte, dann - das ist mein Tipp für 2006 - wird es in Kürze kommen. Ganz sicher.
Dion Hinchcliffe, Dion Hinchcliffe’s Web 2.0 Blog, 15 Dezember 2005
[Kategorien: Zukunft des Internet, Social Software, Knowledge Worker Productivity]

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So I have a blog

Posted on 19 December 2005 by jrobes

berners_lee.jpg
“In 1989 one of the main objectives of the WWW was to be a space for sharing information. It seemed evident that it should be a space in which anyone could be creative, to which anyone could contribute. The first browser was actually a browser/editor, which allowed one to edit any page, and save it back to the web if one had access rights.

Strangely enough, the web took off very much as a publishing medium, in which people edited offline. Bizarely, they were prepared to edit the funny angle brackets of HTML source, and didn’t demand a what you see is what you get editor. WWW was soon full of lots of interesting stuff, but not a space for communal design, for discource through communal authorship.

Now in 2005, we have blogs and wikis, and the fact that they are so popular makes me feel I wasn’t crazy to think people needed a creative space. In the mean time, I have had the luxury of having a web site which I have write access, and I’ve used tools like Amaya and Nvu which allow direct editing of web pages. With these, I haven’t felt the urge to blog with blogging tools. Effectively my blog has been the Design Issues series of technical articles.

That said, it is nice to have a machine to the administrative work of handling the navigation bars and comment buttons and so on, and it is nice to edit in a mode in which you can to limited damage to the site. So I am going to try this blog thing using blog tools. So this is for all the people who have been saying I ought to have a blog.”
Tim Berners-Lee, timbl’s blog, 16 Dezember 2005
[Kategorien: Zukunft des Internet, Weblogs]

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New Media Predictions 2006: What Will The Web Future Bring?

Posted on 19 December 2005 by jrobes

Der Autor hat sich zwölf Punkte herausgegriffen. Einige stehen auf jeder aktuellen Liste (Podcasting, Search), andere sind nicht selbstverständlich. So sieht er z.B. den Markt für Präsentations-Tools, lange und bis heute dominiert von PowerPoint, reif für Alternativen. Ich bin gespannt.
Luigi Canali De Rossi, Robin Good, 16 Dezember 2005
[Kategorien: Zukunft des Internet]

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The Knowledge Revolution

Posted on 16 December 2005 by jrobes

newsweek.jpg
Ich bin in diesen Tagen viel mit dem Zug unterwegs, in der Regel eingedeckt mit Arbeit und Lesestoff, der mich problemlos von Flensburg bis Passau auslasten würde. Aber wenn ich dann am jeweiligen Bahnhof ankomme, laufe ich doch zielstrebig in die nächste Buchhandlung, um nach etwas zu schauen, das attraktiver als meine Pflichtlektüre sein könnte. Dieses Mal bin ich bei dieser Sonderausgabe der Newsweek hängengeblieben. Das ganze Heft ist eine große Verbeugung vor der Knowledge Economy, woran schon der Untertitel keine Zweifel aufkommen lässt: “Why Victory Will Go to the Smartest Nations & Companies”. Nun, die Autoren sind Staatsoberhäupter, CEO’s und Experten, alle intelligent genug, um in einem Schlussabsatz ihrer jeweiligen Artikel anzumerken, dass “victory” auch bedeutet, dass es Verlierer gibt, vielleicht geben muss, wenn wir den Fortschritt wollen, den nur Markt und Wettbewerb garantieren können. Und dass es in der Verantwortung der Gewinner liegt, jene Gerechtigkeit herzustellen, die der Markt nicht herstellen kann. Soweit die Theorie.

Aber das Heft (soweit ich bis heute durch bin) enthält auch viel Lesenswertes und Nachdenkliches: So berichten Eric Schmidt und Hal Varian über “Our 10 Golden Rules” von Google (“Getting the most out of knowledge workers will be the key to business success for the next quarter century”), und, hey, so würde ich mich gerne ausbeuten lassen!! Überhaupt ist Google ein Thema (z.B. John Battelle: “Google’s Masterplan”), das Semantische Web (mit einem kurzen Interview mit Tim Berners-Lee) und zwei bemerkenswerten Einwürfen, die sich dem aktuellen Copyright widmen. Der eine stammt von Lawrence Lessig (“Remix Culture”), der andere von Wikipedia-Gründer Jimmy Wales (“I am not a thief”). Und er bringt die Schattenseite der Knowledge Economy präzise auf den Punkt:

“I am the founder of Wikipedia, a charitable effort to organize thousands of volunteers to write a high-quality encyclopedia in every language of the world. We the Wikipedians have achieved remarkable success in our five-year history, and we’ve done it as volunteers freely sharing our knowledge. And yet, strangely enough, in addition to researching facts on hundreds of thousands of topics, we are forced to become copyright experts, because so much of our cultural heritage is being threatened by absurd limits on fair use of information in the public domain. I get two to three threatening lawyergrams each week; one I just received from a famous London museum begins, typically, “We notice you have a number of images on your website which are of portraits in the collection of [our museum] … Unauthorized reproduction of such content may be an infringement …”

I now respond with a two-part letter. First, I patiently and tediously explain that musuems do not and cannot own the copyrights to paintings that have been in the public domain for hundreds of years. And then I simply say: “You should be ashamed of yourselves.” Museums exist to educate the public about our shared cultural heritage. The abuse of copyright to corner that heritage is a moral crime.”

“We obey the law; we are not about civil disobedience. We want only to be good, to do good and to share knowledge in a million different ways.
We have the people to do it. We have the technology to do it. And we will do it, bad law or no. But good law, law that recognizes a new paradigm of collaborative creativity, will make our job a lot easier. Copyright reform is not about kids’ stealing music. It is about recognizing the astounding possibilities inherent in the honest and intelligent use of new technologies.”

Leider gibt es derzeit nur eine kleine Auswahl der Artikel online. Vieles spricht also für einen kurzen Halt am Bahnhofskiosk.
Newsweek, Dezember 2005 - Februar 2006
[Kategorien: Zukunft des Internet]

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Training: an overview

Posted on 15 December 2005 by jrobes

logo_cipd.gif
Das renommierte britische CIPD hat einige nützliche Übersichten veröffentlich. Ich habe die zum Stichwort “Training” gelesen, eine über “Learning and Development” gibt es auch. Nützlich sind diese Übersichten, weil sie im Lexikonstil eine aktuelle Begriffsverschiebung festhalten: “‘Training’, ’learning’, and ‘development’ are terms that are often used interchangeably. This leads to some confusion, especially as the way the terms are used has changed gradually over the years.”

Festzuhalten ist: Training wird beschrieben als “an instructor-led and content-based intervention leading to desired changes in behaviour”. Und in diesem Sinn ist Training ein Teil von Learning, verstanden als “self-directed, work-based process leading to increased adaptive capacity”. Dies ist nicht nur eine Begriffsspielerei, wird dahinter doch ein fundamentaler Wandel gesehen: “from training to learning ‘as the progressive movement from the delivery of courses to the development of learning capabilities as a people development strategy”. (Wie dieser Wandel umgesetzt und “gelebt” wird, ist natürlich eine andere Frage!)

Es folgen kurze Definitionen von Begriffen wie “Education”, “Classroom Training”, “Evaluation” (“… but the process can be complex, and is far from an exact science”), “Management education and training”, “On-the-job training” und “Outdoor training”. Und es gibt, wie gesagt, das Pendant “Learning and development”.
Mike Cannell, Chartered Institute of Personnel and Development (CIPD), Dezember 2005
[Kategorien: Weiterbildung allgemein]

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E-learning 2.0, whatever that is

Posted on 15 December 2005 by jrobes

“What is E-learning 2.0? Well first of all it’s a rhetorical manoeuvre by e-learning suppliers and consultants to distance themselves from the failures of the first wave of e-learning. Secondly it appears to be the bastard neologism offspring of e-learning and Web 2.0 technologies.”

Nun, ich benutze den Begriff “E-Learning 2.0″ gerne und immer häufiger, um einige Dinge auf den Punkt zu bringen. Aber es tut auch gut, mal die Perspektive zu wechseln. Der Autor, selbst ein Gefangener der Branche, macht das gerne und leistet sich dabei noch eine gesunde Portion Zynismus.
David Jennings, DJ Alchemi, 13 Dezember 2005
[Kategorien: e-learning, e-learning 2.0]

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Enterprise Learning 2006

Posted on 14 December 2005 by jrobes

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Bersin & Associates eröffnet die Saison der Vorhersagen. Dabei ist interessant zu beobachten, mit welcher Selbstverständlichkeit hier die Integration von e-Learning und Corporate Learning vollzogen wird! Ansonsten steht - etwas holzschnittartig und frei von Selbstzweifeln - der business-gesteuerte Blick auf Weiterbildung im Vordergrund. Dabei wird in diesem Zusammenhang vermerkt, dass dieses Jahr zum ersten Mal seit längerer Zeit ein Anstieg der Trainingsbudgets zu vermelden ist, wenn auch ein Großteil dieses Budgets in Leadership & Management-Programme ging. Kurz die Liste der “Predictions for 2006″:

“1. Rapid e-learning will evolve
2. Live e-learning will become bigger
3. The LMS market will grow and mature
4. Content management will become a major focus
5. Referenceware will become mainstream
6. The Corporate University model will slowly die
7. Learning outsourcing grows, on-demand LMS is hot
8. Performance Management will impact learning organizations
9. Talent management will require HR and training alignment
10. Learning and development will be as exciting as ever”

Auf einen Punkt bin ich allerdings wirklich gespannt: “The birth of on-demand learning, led by RSS technology, enables learners to subscribe to content and podcasts. This includes the deployment of communities of practice – an area of research we will study in 2006.”
Josh Bersin, Bersin & Associates, Dezember 2005 (pdf)
[Kategorien: e-learning, Trends in der Weiterbildung]

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Identity 2.0

Posted on 13 December 2005 by jrobes

Nach der Konferenz ist vor der Konferenz: Für all die, die sich bereits Gedanken machen (müssen), mit welchen neuen Namen und Gesichtern sie ihre nächste Konferenz einleiten können, gibt es hier einen ganz heißen Kandidaten: Dick Hardt, Kanadier, Founder und CEO von Sxip Identity, für dessen Präsentation auf der diesjährigen O’Reilly Open Source Convention (OSCON) in Portland mit folgenden Worten geworben wurde (zu Recht übrigens!): “Watch Dick deliver a compelling and dynamic introduction on Identity 2.0 and how the concept of digital identity is evolving.” Und, by the way, das Ganze ist auch inhaltlich spannend und überzeugend!
Dick Hardt, OSCON 2005

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Why People Don’t Read Online and What to do About It

Posted on 12 December 2005 by jrobes

Wer e-Learning entwickelt oder einkauft (oder gar am Bildschirm lernt!), wird über kurz oder lang auf dieses Problem stoßen - und irgendwann dem Kunden nachgeben, indem er die Inhalte eines Lernprogramms zusätzlich auf einige druck-und lesefreundliche pdf-Dokumente verteilt. Aber das ist gar nicht mal nicht die Lösung, die die Autoren vorschlagen. Im Gegenteil. Sie beschreiben nicht nur das Problem, sondern liefern auch einige hilfreiche Ratschläge zum entsprechenden Informationsdesign. (Wobei ich teilweise das Gefühl hatte, die Eingangsfrage könnte auch lauten: “Why People don’t read anymore”.) Und es gibt den Hinweis, dass Usability-Guru Jakob Nielsen Ähnliches auch schon festgestellt hat: “How Users Read on the Web” (1997).
Michelle Cameron, Ubiquity, Nr. 40, 2-8 November 2005 (pdf)
[Kategorien: e-learning]

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Is there a future for corporate trainers?

Posted on 12 December 2005 by jrobes

Vorneweg: Die negative Antwort des Autors dürfte niemanden ernsthaft überraschen. Inhouse-Trainer in großen Unternehmen sind eine aussterbende Art, das gilt für die USA wie für Deutschland gleichermaßen - und der Autor liefert einige beeindruckende Zahlen! In seinen Augen spiegelt sich hier u.a. der Trend wider, Mitarbeiter als “Human Capital” zu betrachten, an deren Wertschöpfung man kurzfristig interessiert ist, in die man aber nicht langfristig investieren will. Diese Betrachtung kann man sicher teilen. Auf der anderen Seite ist das Verschwinden der Corporate Trainer auch und zuerst ein Akt der Reorganisation. Stichwort: Outsourcing.
Godfrey Parkin, Parkin’s Lot, 8 Dezember 2005
[Kategorien: HR Management, Weiterbildung allgemein]

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Social Networks Research Report

Posted on 09 December 2005 by jrobes

Im Kern ist dieser Report ein Ratgeber für alle, die mit dem Aufbau eines Netzwerks beschäftigt sind oder sich für die wichtigsten Dienste der bestehenden Angebote interessieren. Lesenswert macht ihn der sehr praktisch orientierte Vergleich von Angeboten wie MeetUp, Ryze, Friendster, Orkut, LiveJournal, LinkedIn und OpenBC, die ja auch hierzulande ihre Nutzer haben. Das Motto: “Communities are not created; they evolve.”
Wildbit, 25 Juli 2005 (pdf)
[Kategorien: Social Networks]

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Outsourcing Homework

Posted on 08 December 2005 by jrobes

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Auf der Online Educa in einem Vortrag gesehen und gerade wiedergefunden …
[Kategorien: Bildungsökonomie]

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Handbook of Enquiry and Problem-based Learning

Posted on 08 December 2005 by jrobes

Heute ist Zeit für etwas Grundlagenarbeit: Die All Ireland Society for Higher Education hat ein Kompendium herausgebracht, das sich in einer Reihe von Artikeln dem Thema “Enquiry- and Problem-based Learning” widmet. Der Ausgangspunkt ist mit folgender Definition beschrieben:

“EBL [Enquiry-Based Learning; JR] represents a shift away from more passive methods, which involve the transmission of knowledge to students to more facilitative teaching methods through which students are expected to construct their own knowledge and understandings by engaging in supported processes of enquiry, often carried out in small groups. EBL is thus situated within the broader tradition of student-centred learning (Dewey, 1938).” (Peter Kahn und Karen O’Rourke: Understanding Enquiry-based Learning)

Es folgen Artikel zu den Stichpunkten:
- Designing Enquiry and Problem-based Learning
- Tutoring Enquiry and Problem-based Learning
- Assessing Student Learning
- Listening to Students’ Experiences
- Linking Education to the World of Work
- Developing, Supporting and Managing Learning Initiatives
- Reviewing and Researching Learning Initiatives
All Ireland Society for Higher Education, 2 Dezember 2005
[Kategorien: Weiterbildung allgemein]

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„Generation 50plus“ – kommerzielle Erfindung oder neue Zielgruppe für die Erwachsenenbildung?

Posted on 07 December 2005 by jrobes

Es besteht ja derzeit wirklich kein Mangel an Beschreibungen des “Homo Zappiens”, der “Millennials” bzw. der “digital natives”. Und wenn es um e-Learning geht, beschreibt “50plus” mehr eine Problem- als eine Zielgruppe. Von daher habe ich mich über diesen Bericht gefreut, um so mehr, als er auch dem anderen Reflex nicht verfällt, der die höheren Jahrgänge, soweit sie noch im Berufsleben stehen, nachdrücklich an die Pflicht des lebenslangen Lernens erinnert. Nein, hier geht es um die Frage, ob sich hinter der Wortschöpfung “50plus” mehr als Marketing verbirgt, und ob es für eine Altersgrenzziehung sinnvolle Argumente gibt. Die in der Literatur gefundenen Erkenntnisse lösen, wenig überraschend, den Begriff “50plus” schnell in eine Vielfalt von verschiedenen Aspekten und Erkenntnissen auf, die eine Altersgrenze in den Hintergrund rücken lässt.

Zwei Aussagen seien an dieser Stelle kurz festgehalten: So liefern die Veröffentlichungen “keinerlei Anhaltspunkte für die Notwendigkeit einer ‘besonderen’ Methodik und Didaktik für ‘ab 50-Jährige’ im Unterschied zu den ‘unter 50-Jährigen’”. Interessant auch die (fast vergessenen) Plädoyes für “eine stärkere Förderung des intergenerationellen Lernens”.
Elke-Heidrun Schmidt, Deutsches Institut für Erwachsenenbildung, Oktober 2005 (pdf)
[Kategorien: Weiterbildung allgemein]

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“IM here”: Reflections on virtual office hours

Posted on 07 December 2005 by jrobes

Zwei Lehrende am Marist College in Poughkeepsie, New York, haben einen interessanten Versuch gestartet und ihre Sprechstunden um ein Instant Messaging-Angebot erweitert. Das haben sie über vier Semester gemacht, Buch geführt und jetzt ausgewertet. Das Resultat: Es wurde genutzt (173mal), und wenn auch anscheinend keine Rückmeldungen der Studierenden selbst über diesen Service vorliegen, so sind die Lehrenden zufrieden mit dem Erreichten: “Over the course of four semesters we have found, for our students, the use of IM as virtual office hours was beneficial and appeared to aid us, as faculty members, in maintaining even more contact with our students outside of class.”
Und mit ihrer abschließenden Bemerkung ordnen sie das Angebot sicher treffend ein: “Online interaction with students, whether it is part of the online course or as a form of out of class communication, seems to be growing as the incoming student population are more and more integrated into this means of communication as a part of their everyday lives.”
Shannon L. Roper und Jeannette Kindred, First Monday, Vol. 10, No. 11, November 2005

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Personal Publishing and Media Literacy

Posted on 06 December 2005 by jrobes

Vor diesem Text haben schon einige den Hut gezogen, deshalb sei auch an dieser Stelle auf ihn verwiesen. Die Autoren, zwei Norweger, liefern einige gute Argumente für den Einsatz von Blogs und Wikis in der Bildung. Die sieben Seiten sind sehr komprimiert, steigen mit allgemeinen Bemerkungen zur “media literacy” ein, um dann den Zusammenhang zwischen “individual” und “common knowledge” herzustellen (Lev Vygotsky, Jean Lave, Etienne Wenger). Anschließend führen sie in das Konzept von “personal publishing as ’staging’” ein - mit Referenzen zu Ervin Goffman. Den Text werde ich mir (wie so vieles) über Weihnachten noch mal vornehmen.
Jon Hoem und Ture Schwebs, infodesign.no, 19 September 2005 (pdf)
[Kategorien: Weblogs, Media Literacy]

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Lifelong-Learning Support by M-learning: Example Scenarios

Posted on 05 December 2005 by jrobes

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Nun, der Artikel hält nicht ganz, was der Titel verspricht. Immerhin machen die Autoren zu Recht darauf aufmerksam, dass die weite Verbreitung von mobile phones geradezu auffordert, verstärkt über ihre Verwendung in pädagogischen Kontexten nachzudenken. In diesem Artikel wird auf zwei Wegen Schützenhilfe geleistet: Zum einen gibt es den Link auf eine Software, “the Mobile Learning Engine” (MLE), die einen Eindruck von den Möglichkeiten von m-learning geben soll (und die man sich hier downloaden kann); zum anderen wird - etwas abstrakt-theoretisch - darauf hingewiesen, wie die vorhandenen technischen Möglichkeiten “the shift from pure instructor centered classroom teaching to constructivist learner centered educational settings” unterstützen können.
Andreas Holzinger, Alexander Nischelwitzer und Matthias Meisenberger, eLearn Magazine, 2005
[Kategorien: e-learning]

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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