Archive | September, 2005

Knowledge Sharing with Distributed Networking Tools

Posted on 30 September 2005 by jrobes

Ursprünglich eine Präsentation, jetzt ein Wiki und zugleich eine liebevoll bebilderte und annotierte Einführung ins Thema. Wer etwas zu den Stichworten “read/write web”, “social software”, “web feeds” (RSS), “tagging”, “Creative Commons licensing” oder “the future virtual learning environment” wissen will, findet hier einen guten Ausgangspunkt.
Leigh Blackall und Sean FitzGerald, networkedlearning, 12-14 September 2005
[Kategorien: Social Software]

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Education at a Glance 2005

Posted on 30 September 2005 by jrobes

Der Hinweis auf den neuen, alljährlichen OECD-Bericht über den internationalen Stand der Bildungssysteme ist schon ein paar Tage alt. Beim Erscheinen wies Bildungsministerin Edelgard Bulmahn gleich auf einen Punkt hin, der für den Bildungsstandort Deutschland spricht: Deutschland ist nach den USA und Großbritannien das Land mit den meisten ausländischen Studierenden, also ein “attraktiver Studienort”. Und sogar dort, wo man sich die größten Sorgen machen musste, scheint es langsam besser auszusehen: Der Anteil der Studierenden am jeweiligen Altersjahrgang stieg von 28% (1998) auf 38% (2004). “Deutschland”, so die Ministerin, “gehört zu den Siegern im internationalen Wettbewerb um die klügsten Köpfe” - eine Schlußfolgerung, die sicher die nahenden Wahlen bereits fest im Blick hatte.

Der OECD Bericht bietet natürlich weit mehr. Auf einige “key findings” sei an dieser Stelle kurz hingewiesen, weil sie vielleicht neugierig machen, sich weiter in das Zahlenmaterial zu vertiefen:
“- Clear returns to education can be measured in terms of individual job prospects, individual earnings and overall economic growth
- Private spending on education is substantial in some areas,but resources for education continue to depend heavily on the allocation of public budgets
- Students crossing borders represent a growing and changing feature of enrolment in tertiary education”

OECD, September 2005

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The Real Reasons You’re Working So Hard …

Posted on 30 September 2005 by jrobes

Wo geht die Reise hin? Bis heute konnte man sich darauf verlassen, dass in den Industrienationen die Entwicklung neuer Technologien und der Anstieg der Arbeitsproduktivität mit wachsendem Wohlstand und sinkenden Arbeitszeiten einherging. Mehr oder weniger. Jetzt scheint sich die Entwicklung umzudrehen:

“More than 31% of college-educated male workers are regularly logging 50 or more hours a week at work, up from 22% in 1980. Forty percent of American adults get less than seven hours of sleep on weekdays, reports the National Sleep Foundation, up from 31% in 2001. About 60% of us are sometimes or often rushed at mealtime, and one-third wolf down lunch at our desks, according to a survey by the American Dietetic Assn. To avoid wasting time, we’re talking on our cell phones while rushing to work, answering e-mails during conference calls, waking up at 4 a.m. to call Europe, and generally multitasking our brains out.”

Globalisierung, komplexe Netzwerke und neue Technologien wie das Internet scheinen das Leben nicht leichter zu machen, sondern uns in einen “always on”-Mode zu ziehen. Aber das ist es nicht allein. Der Autor spricht verschiedene Punkte an, die das Leben unnötig erschweren, weil sich unsere Arbeitsstrukturen und Organisationsformen (noch) dem Wandel vielerorts widersetzen.

Der eine Punkt ist bekannt: “But in terms of reducing work overload, perhaps the biggest and most difficult step will be for corporations to give their knowledge workers more freedom over their own time. … But there is pressure to find new ways of organizing work, from both corporations and overworked individuals.”

Den anderen höre ich in dieser Form hier zum ersten Mal: “Managers have to realize that encouraging networks and collaboration demands as much attention and resources as supervising and measuring performance in traditional ways. Most companies have built up large human-resources departments, but few have a department of collaboration.”
Unbedingt lesen!! (via Lilia Efimova)
Michael Mandel, Business Week online, 3 Oktober 2005
[Kategorien: HR Management, Knowledge Worker Productivity]

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Now Hear This

Posted on 29 September 2005 by jrobes

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Neues aus der Welt des Corporate Learning: Ein Bericht über Capital One, einen Finanzdienstleister mit über 15.000 Beschäftigten, der begonnen hat, alle Trainingsteilnehmer mit Apples iPod auszustatten und immer mehr Inhalte als podcasts zur Verfügung zu stellen. “Flexible Learning” ist das Stichwort. Natürlich nutzt man gerne die Neugierde und die Begeisterung der Teilnehmer für eine attraktive Technologie und akzeptiert, dass diese auch für private Zwecke genutzt wird. (Und, in Klammern, ich glaube, damit liegen sie strategisch wie psychologisch vollkommen richtig!) Die Richtung, in die es geht, wird in diesem Statement von Matt Schuyler, HR Capital One, gut beschrieben:

“It’s another technology, like laptops, cell phones, and Blackberries, that enables us not to tether employees to their desks. For example, they can float anywhere on our 400-acre campus in Richmond and use our wireless network. They can go from team to team and meeting to meeting and still get their work done.”
And audio is just the beginning, adds Schuyler. All the company needs is a fatter wireless “pipe” to add video to the mix. “Picture your PDA or your cell phone being able to receive curriculum from us, complete with a talking head, ike you’d normally get when you go to a classroom,” says Schuyler. “It’s just a few years away.”

Dan Sussman, T+D Magazine, September 2005 (pdf, kostenlose Registrierung erforderlich)
[Kategorien: Trends in der Weiterbildung, Podcasting]

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Professors online: The Internet’s impact on college faculty

Posted on 28 September 2005 by jrobes

Letzte Woche auf dem Campus Innovation in Hamburg hatte ich Gelegenheit mit einem Professor für Wissensmanagement zu sprechen. Dabei stellte ich fest, dass er weder von Weblogs noch von Wikis jemals etwas gehört hatte. Nun bin ich weit davon entfernt zu sagen, dass jeder heute von beiden Dingen etwas wissen muss. Aber ein Hochschullehrer, der sich mit Wissensmanagement beschäftigt??

Das nur zur Einstimmung. Dieser Report bietet eine Fülle interessanter Ergebnisse und Anmerkungen zu genau diesem Thema. Grundlage ist eine Befragung amerikanischer College-Professoren. “The survey asked about general Internet use, use of specific Internet technologies (e–mail, IM, Web, etc.), the Internet’s impact on teaching and research, its impact on faculty–student interactions, and about faculty perceptions of students’ Internet use.”

Viel Raum nimmt die Nutzung von e-mail ein und ihr Einfluss auf die Arbeit der Hochschullehrer und die Kommunikation mit den Studierenden ein. Weitere Themen sind z.B. “information literacy” (ohne dass dieser Begriff fällt) und “the issue of plagiarism.” Über Weblogs heisst es: “There was a wide range of responses, with several respondents indicating that they were beginning to experiment with weblogs (or blogs) in the classroom.”

Interessant ist auch: Begriffe wie “e-Learning” oder “Online Learning” fallen im gesamten Bericht kein einziges Mal!
Steve Jones und Camille Johnson-Yale, First Monday, Vol. 10, No. 9, 5 September 2005

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Portrait of a Digital Native

Posted on 27 September 2005 by jrobes

Ein kurzer Artikel nur, aber voll von nachdenkenswerten Hinweisen!

Zuerst der Einstieg, der neugierig macht: “Meredith Fear sits in her room doing her homework. Books are scattered about, and a computer monitor glows before her. She is working on two Word documents and has four Web sites open. She checks her school e-mail account, her Bloglines news aggregator, and Furls of an online article for her independent study. She quickly transitions from this to respond to group members on Instant Messenger who have attached PowerPoint slides for an upcoming class presentation.”

Dann der Hinweis auf Marc Prensky und seinen Artikel “Digital Natives, Digital Immigrants”, den man sich für ruhige Minuten aufheben sollte, auch wenn der Text bereits 2001 geschrieben wurde.

Dann etwas, das manche hoffen läßt: “New research also suggests that brains can be trained to multitask.”

Und schließlich eine wichtige und berechtigte Frage: “But what if technologies like IM were part of the educational process instead of a distraction from it?”

Zehn Minuten Lektüre, die lohnen!
Tom McHale, TechLEARNING, 15 September 2005 (Registrierung erforderlich)
[Kategorien: Media Literacy]

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Field Guide to Learning Management Systems

Posted on 27 September 2005 by jrobes

Dieser “Field Guide” ist ein nützlicher Ratgeber für alle, die sich mit der Einführung eines Learning Management Systems beschäftigen. Er enthält Informationen über notwendige Module und Leistungen eines LMS, verschiedene Geschäfts- und Preismodelle und Hinweise darüber, wie man am besten vorgeht, um sich einen Überblick über den Markt, die Anbieter und die Systeme zu verschaffen.

Doch auf wessen Agenda steht heute noch ein LMS? Das Online-Magazin Learning Circuits fragte vor einigen Monaten seine Leser, welche Module eines Learning Management Systems sie am höchsten einstufen. Die meisten Stimmen fielen auf: “Reporting” (52,8%), “Compliance tracking” (46,5%) und “Assessment and testing” (42,5%). Alles wichtige und notwendige Dinge, die jedoch Lernprozesse nur am Rande berühren. Kein Wunder, dass andere sagen: “Learning Management Systems: The wrong place to start elearning” (George Siemens).
Learning Circuits, September 2005 (pdf)
[Kategorien: Learning Management Systems]

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Corporate E-Learning mit Weblogs und RSS

Posted on 26 September 2005 by jrobes

Dieser Artikel von Martin Röll leistet zweierlei: Zum einen gibt er eine sehr verständliche Erläuterung der Grundlagen von Weblogs und RSS; zum anderen beschreibt er die Einsatzmöglichkeiten von Weblogs in formellen und informellen Lernszenarien. Dabei hat mir folgende Anmerkung besonders gut gefallen:

“Oft ist es gar nicht mehr sinnvoll, von »E-Learning «zu sprechen, sondern davon auszugehen, dass das elektronisch unterstützte Lernen ein wesentlicher Prozess jedes Wisssensarbeiter ist, der demzufolge in seine tägliche Umgebung, d.h. seine Arbeitsmittel und -prozesse integriert sein sollte. Jeder Mitarbeiter ist stets auch ein »Lernender«, an jedem Arbeitstag wird auf die eine oder andere Weise gelernt. E-Learning kann hier Inhalte und Tools bereitstellen, um diese, oft ad-hoc oder »Just-in-time «-Lernprozesse effektiver und effizienter zu gestalten und aus der Summe der Lernprozesse der Mitarbeiter durch geeignete Werkzeuge weiteren Wert zu schöpfen.”

Der Artikel weist auch auf praktische Erfahrungen mit dem Einsatz von Weblogs an der FH Aachen (FB Design) und der Uni Augsburg (Medienpädagogik) hin.
Martin Röll, in: Andreas Hohenstein und Karl Wilbers (Hrsg.): Handbuch E-Learning, 12. Erg.-Lfg., April 2005 (pdf)
[Kategorien: e-learning, Weblogs, Informelles Lernen]

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E-Learning in Hamburg

Posted on 26 September 2005 by jrobes

In der letzten Woche habe ich mehrere Tage bei wunderschönem Wetter in Hamburg verbracht. Am Dienstag stand ich selbst in der Pflicht: “E-Learning zwischen Low Budget und No Budget” hieß meine Präsentation auf dem Campus Innovation, wobei ich mir die Freiheit genommen hatte, das darzustellen, was ich unter “E-Learning 2.0″ verstehe: E-Learning jenseits der zweistündigen Lernprogramme bzw. informelles E-Learning, das an der Schnittstelle von Knowledge Management, Collaboration, Communities of Practice und Performance Support angesiedelt ist. Besonders gefreut hat mich, dass der Raum auch für die späte Stunde (17:30 Uhr) noch gut gefüllt war (ein paar Zeilen darüber im Blog von Ralf Appelt).

Meine Tage hatte ich zwar zwischen Campus Innovation und Fernausbildungskongress der Bundeswehr gesplittet, war aber fast durchgehend in nette und informative Gespräche verstrickt, so dass für die Kongressvorträge dieses Mal nur wenig Zeit blieb. So bringe ich vom Campus Innovation nur das Stichwort “e-Bologna” mit, das vor allem von Claudia Bremer (“Wie digital ist der Bologna Prozess?”) vom Kompetenzzentrum “Neue Medien in der Lehre” aus Frankfurt gut zusammengefasst wurde (siehe auch die Juni-Ausgabe der Zeitschrift für Hochschuldidaktik zum Thema).

Am Abend standen dann noch zwei Redner zwischen mir und einem kühlen Pils: Jörg Dräger, Hamburger Wissenschaftssenator, unterstrich, dass es nach der Einführung von e-Learning jetzt um das Projekt “E-Campus” gehen müsse und damit um eine umfassende Verwaltungsmodernisierung der Hochschulen durch den Einsatz von Informationstechnologien. Dann leitete Thomas Straubhaar vom Hamburgischen Welt-Wirtschafts-Archiv die “Universität 2.0″ ein, eine neue Veranstaltungsreihe zur “Hochschule der Zukunft”. Unter dem Titel “Mit Wissen Geld verdienen?” gab es einen bildungsökonomischen Grundkurs, in dem wichtige und richtige Dinge offen angesprochen wurden. Gleichwohl war mein Eindruck, dass die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen in diesem Vortrag viel zu kurz kamen. Sicher, die persönliche Rendite mag für jeden Hochschulabsolventen stimmen. Statistisch gesehen. Doch wie kann dieser Prozess im Zeichen von 5 Millionen Arbeitslosen gestaltet werden, ohne einen Verdrängungswettbewerb auf nächsthöherer Bildungsebene fortzuschreiben? Wie lassen sich Lebensziele und Bildungsrendite in Einklang bringen? Mit Marktorientierung, Globalisierung und der Suche nach neuen Zielgruppen für Bildungsangebote sind sicher noch nicht alle Fragen beantwortet.

Über den Fernausbildungskongress kann ich nur berichten, dass eine Kollegin vom Workshop “Wie Mitarbeiter überzeugte eLearner werden – Internes Marketing für E-Learning” sehr angetan war. Das Thema, wie e-Learning-Angebote und Lerner erfolgreich zusammengebracht werden können, bleibt uns also erhalten. Und die Qualitätsdebatte geht weiter: die Projektgruppe Fernausbildung an der HSU präsentierte zusammen mit Bayer Industry Services ein aktuelles Kooperationsprojekt, in dessen Rahmen sie ein “gemeinsames Gütesiegel für technologiegestützte Bildungsangebote” entwickeln. Es dauert nicht mehr lange, und wir brauchen einen Kompass durch diesen Qualitätsdschungel …

Und dann sind ja Kongresse immer ein Anlass, um sich in Sachen “Fachzeitschriften” auf den neuesten Stand zu bringen. Kurz zwei Dinge: Das “eLearning Journal”, das seine Geburt auf der diesjährigen LearnTec feierte, war mit der zweiten Ausgabe präsent. Allerdings trübt das übergangslose Nebeneinander von Texten, Anzeigen, Produktinfos und Veranstaltungshinweisen nach wie vor den Lesegenuss. Und dann soll es ab Sommer 2006 die “Zeitschrift für E-Learning” geben. Mit Andrea Back, Peter Baumgartner, Gabi Reinmann und Rolf Schulmeister als Herausgeber. Antizyklisch und für 13,50 Euro. Ganz spontan: Schade! Ein richtiges Zeichen wäre es m.E. bei diesem Thema (!!) gewesen, wenn diese Experten ihr KnowHow in einem Online- bzw. Open Access-Projekt gebündelt hätten.

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Die nächste Woche …

Posted on 17 September 2005 by jrobes

… wird es auf diesen Seiten etwas ruhiger werden. Heute geht’s ab in den Schwarzwald zum Radfahren, dann folgen e-Learning in Hamburg (“Campus Innovation”) und einige geschäftliche Termine, die auf dem Weg liegen.
JR

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The brains business

Posted on 16 September 2005 by jrobes

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Es kommt nicht allzu häufig vor, dass der Economist in einer Sache so klar Partei ergreift. In diesem Fall heißt die “real story”, “that America has the best system of higher education in the world”. Wer hier noch Begründungen braucht, wird auf die bekannten Kriterien (Zahl der Nobelpreisträger, der veröffentlichten, zitierten Fachartikel usw.) sowie auf ein aktuelles Universitäts-Ranking verwiesen, das auf den ersten zwanzig Plätzen 17 amerikanische Hochschulen ausweist (und die TU München als beste deutsche Hochschule auf Platz 45).

Für Europa und Deutschland bleiben nur Spott und Mitleid. Über den in Lissabon im März 2000 gefassten Plan, Europa bis 2010 zur “world’s most competitive knowledge-based economy” zu entwickeln, heißt es: “absurdity of this ambition”, und dann wird der Leser durch die renovierungs- und reformbedürftigen Hallen der Humboldt Universität in Berlin geführt.

Trotzdem: Die aktuelle “survey of higher education” bietet eine umfassende Analyse der Herausforderungen, vor denen Hochschulen heute stehen. Die Stichworte sind “democratisation of higher education”/ “massification”, “the rise of the knowledge economy”, “globalisation” und “competition”. Hier kann nur mitspielen, wer schnell und flexibel seine Position oder Marktnische findet. Und das heißt zwangsläufig: “A more market-oriented system of higher education can do much better than the state-dominated model”. Von daher ist es nicht überraschend, dass die Ausgangsbedingungen in Deutschland von den Autoren als problematisch und wenig zeitgemäß eingeschätzt werden:

“Their biggest problem is the dead hand of the state. The German government — both regional and central — tries to micro-manage every aspect of academic life, from whom universities employ to whom they can teach. The state has progressively starved universities of funds, not least because it has forbidden them from charging fees. It has also snuffed out academic competition. Universities have little power to pick their pupils and even less to attract star professors.”
The Economist, 8 September 2005
[Kategorien: Weiterbildung allgemein]

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Why Office Design Matters

Posted on 15 September 2005 by jrobes

One factor that affects knowledge worker performance that isn’t well understood is the physical work environment — the offices, cubicles, buildings, and mobile workplaces in which knowledge workers do their jobs. There is a good deal said about this topic, but not much known about it. Even more unfortunately, most decisions about the knowledge work environment are made without seriously considering their implications for performance.”

Der Artikel ist ein Auszug aus einer aktuellen Arbeit: “Thinking for a Living: How to Get Better Performance and Results from Knowledge Workers” von Thomas H. Davenport. Ich kann nicht behaupten, dass dieser Auszug etwas Überraschendes erzählt, aber das Thema macht definitiv neugierig. Vielleicht doch das ganze Buch lesen?
Thomas H. Davenport, HBS Working Knowledge, 12 September 2005
[Kategorien: HR Management]

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Learning Trends and the Learning Imperative

Posted on 15 September 2005 by jrobes

Stephen Downes hatte kürzlich das Vergnügen, einem Vortrag von Elliott Masie beizuwohnen und hat diesen in einer wirklich lesenswerten Form zusammengefasst. Die zentrale Botschaft: “To be involved in learning today, argues Masie, is to be involved in the process of change. And this requires a different and powerful view of learning - extreme learning.” Es sind nun verschiedene Dimensionen, die dem Kunstwort “extreme learning” einen Sinn geben, u.a.: Geschwindigkeit, Erreichbarkeit, Personalisierung, Intensität und Mobilität.
Stephen Downes, Stephen’s Web, 14 September 2005
[Kategorien: Trends in der Weiterbildung]

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A Three-tiered Approach to Leadership Training

Posted on 14 September 2005 by jrobes

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Die Kombination von Führungskräftetraining und e-Learning ist immer noch ein seltenes Thema. Was sicher auch damit zusammenhängt, dass man Führungskräfte nur umgern in das formale Korsett eines zweistündigen Online-Lernprogramms einspannen möchte (bei “Mitarbeitern” ist man da häufig weniger sensibel). Trotzdem kommt man auch bei dieser Zielgruppe an den Vorteilen, die das Internet bietet, nicht vorbei. Vor allem, wenn es darum geht, die Ausfallzeiten von hochbezahlten Managern gering zu halten oder eine globale Zielgruppe mit identischen Botschaften und Themen anzusprechen. So gibt es heute Online-MBAs; Business Schools, die auf Blended Learning setzen; und Leadership Development-Abteilungen in Unternehmen, die schrittweise ihre Qualifizierungsangebote um Online-Module erweitern, wie z.B. den Harvard Manage Mentor, der heute wohl in jedem DAX-Unternehmen anzutreffen ist.

Air Products, 20.000 Mitarbeiter in 30 Ländern und Gegenstand der vorliegenden Case Study, ist einen Schritt weiter und hat ein Blended Learning-Konzept zum Thema “Interkulturelle Kompetenzen” zusammengestellt. Zielgruppe sind Führungskräfte aller Verantwortungsstufen, für die entsprechende Curricula entwickelt wurden. Entwicklungspartner waren AirProducts (“expertise on internal topics”), eCornell (“online management content”) und TMC (“knowledge on cultural awareness”). Beschrieben werden Rahmenbedingungen und Bausteine des Konzepts; Abbildungen, wie z.B. die des Management Navigators von Air Products, geben einen Eindruck davon, wie das Programm umgesetzt und angeboten wird.
Chris Howard, Bersin & Associates, September 2005 (pdf)
[Kategorien: Blended Learning]

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Out-spend or out-teach

Posted on 13 September 2005 by jrobes

Man kann diesen Artikel als zeitgemäßen Versuch lesen, Marketing und Bildung zu verbinden (“marketing-through-teaching”). “And teaching is the “killer app” for a newer, more ethical approach to marketing.” (Etwas nüchterner ist ja auch hierzulande immer häufiger die Rede von “e-Learning als Instrument der Kundenbindung”.)

Man kann sich aber auch auf einen Satz dieses Artikels konzentrieren, der da heißt: “The most important skill today is … teaching.” Und dann, wie George Siemens hier getan, einen wunderbaren Gegenentwurf präsentieren:

I disagree with this statement. In fact this particular attitude has created the ineffective education system to which we subject our learners. I agree with the author’s view that education is beyond simply classrooms. Marketing, PR, networking - all of these tasks have a learning component. It’s not about teaching, however. Corporations need to provide means for their customers to learn - learn about their products, learn about their values, etc. Teaching is one-way, teacher-in-control. The heart of most new collaborative and social technologies is about giving the end user control. That is the opposite of teaching. The most important skill today is learning…and for corporations, academics, and designers, the most important skill is designing learning ecologies.”
Kathy Sierra, Creating passionate users, 7 September 2005
[Kategorien: Weiterbildung allgemein]

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Google Announces Plan To Destroy All Information It Can’t Index

Posted on 12 September 2005 by jrobes

Das ist keine Überraschung! Ich habe es kommen sehen!

“MOUNTAIN VIEW, CA — Executives at Google, the rapidly growing online-search company that promises to “organize the world’s information,” announced Monday the latest step in their expansion effort: a far-reaching plan to destroy all the information it is unable to index.

CEO Eric Schmidt speaks at Google’s California headquarters. “Our users want the world to be as simple, clean, and accessible as the Google home page itself,” said Google CEO Eric Schmidt at a press conference held in their corporate offices. “Soon, it will be.”

The new project, dubbed Google Purge, will join such popular services as Google Images, Google News, and Google Maps, which catalogs the entire surface of the Earth using high-resolution satellites.
As a part of Purge’s first phase, executives will destroy all copyrighted materials that cannot be searched by Google.

“A year ago, Google offered to scan every book on the planet for its Google Print project. Now, they are promising to burn the rest,” John Battelle wrote in his widely read “Searchblog.” “Thanks to Google Purge, you’ll never have to worry that your search has missed some obscure book, because that book will no longer exist. And the same goes for movies, art, and music.”
The Onion, 31 August 2005

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Social Machines

Posted on 12 September 2005 by jrobes

Ein faszinierender Artikel, der fast in meinem Archiv liegengeblieben wäre! Der Autor beschreibt das, was wir derzeit in vielen “Internet 2.0″-Artikeln lesen können (zuletzt in der ZEIT v. 25. August: “Die Humanisierung des Netzes”) - nur systematischer, und er beschreibt konkrete Begebenheiten, die einen Eindruck von der neuen Zeit vermitteln, und Zeitgenossen, die schon mit einem Bein in der Zukunft stehen.

“Continuous Computing” bedeutet das Eintauchen in ein unsichtbares, immer präsentes Informationsfeld.
“This field is created by constant, largely automated cooperation between
1. the digital devices people carry, such as laptops, media players, and camera phones,
2. the wireline and wireless networks that serve people’s locations as
they travel about, and
3. the Internet and its growing collection of Web-based tools for finding information and communicating and collaborating with other people.”

Bezahlbarer Internetzugang; immer preiswertere mobile Geräte wie Laptops, Mobile Phones und Smartphones, die uns den Zugang ermöglichen; und schließlich die riesige Zahl an fast täglich neuen Tools, die es erlauben, schnell und bequem zu publizieren und mit anderen Kontakt aufzunehmen: das sind, so der Autor, die Voraussetzungen für “continuous computing”. Die Trennung zwischen offline und online verschwindet zunehmend; zugleich sind wir auch online die, die wir wirklich sind. Und im Gegenzug passen sich “continuous-computing technologies” mehr und mehr unseren Vorlieben, unseren Routinen und unserer Geschichte an.

Einiges wird so nicht kommen. Andere Dinge werden kommen, die hier noch gar nicht beschrieben sind. Und viele Fragen werden zu beantworten sein, wie die, welchen Preis es kostet, nicht an diesen Entwicklungen teilzunehmen. Aber hier, in “continuous computing” steckt mehr e-Learning als in einem zweistündigen Online-Lernprogramm! Mit interessanten Links und Kommentaren!
Wade Roush, Technology Review, August 2005
[Kategorien: Zukunft des Internet, Social Software, Weblogs, Web 2.0]

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Kompetenzmanagement und Business Value Chain

Posted on 09 September 2005 by jrobes

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Am Mittwoch stand Kompetenzmanagement auf meiner Agenda. Bureau42 und Fraunhofer hatten nach Sankt Augustin auf Schloss Birlinghoven eingeladen, um das Thema zu diskutieren.

Kompetenzmanagement wird ja, wie ich finde zu Recht, mit der Hoffnung verbunden, hier finde sich der Schlüssel zur Personalentwicklung, vielleicht sogar zum gesamten Personalmanagement. Trotzdem scheint das Thema kein Selbstläufer zu sein. Die einen sehen sich wahrscheinlich gedanklich in komplexen, lang andauernden Projekten, um Kompetenzmodelle, Anforderungsprofile und entsprechende Personalprozesse miteinander zu verbinden und einzuführen. Und das entspricht ja durchaus der Wirklichkeit in deutschen Großunternehmen! Vom Startschuss bis zur Einführung eines Kompetenzmanagementsystems können schnell vier Jahre ins Land gehen, wie Helmut Kolmerer von der AXA berichtete. Andere versuchen herauszubekommen, ob hinter dem aktuellen Interesse an Kompetenzmanagement etwas Neues steckt, ein relevanter Ansatz vielleicht oder gar ein Geschäftsfeld - und damit mehr als nur die Begeisterung für einen Begriff.

Die Gastgeber waren bemüht, vor allem den letztgenannten Punkt aufzugreifen. So steckte Philipp Kröpelin eingangs den Rahmen mit folgenden Leitfragen ab:
- Welchen Einfluss kann Kompetenzmanagement auf die Wertschöpfung eines Unternehmens haben?
- Kann Kompetenzmanagement einen messbaren Wertbeitrag liefern?
- Welche Grenzen hat Kompetenzmanagement?
- Wie können IT-Lösungen die Steuerung eines Kompetenzmanagements unterstützen?

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E-learning must be designed to meet the needs of the organisation and staff if it is to deliver benefits

Posted on 09 September 2005 by jrobes

Das ist die Überschrift einer aktuellen Pressemitteilung des Chartered Institute of Personnel and Development (CIPD), die mich gestern erreichte. Das CIPD hat fünf Case Studies zum Einsatz von e-Learning zusammengetragen, u.a. über BBC, Reuters und Sports England. Kurz und informativ. In der Pressemitteilung wird als Erfolgskriterium u.a. hervorgehoben, dass die Lernangebote “must be well designed. Only when they take account of learner needs preferences, motivation, ambitions and predispositions towards e-learning will it take off.” Von “Rapid E-Learning” ist an keiner Stelle die Rede.
Chartered Institute of Personnel and Development (CIPD), 8 September 2005

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CNN Newsroom in the Midst of Katrina “Rapid Development… Content Objects… Learning Implications”

Posted on 08 September 2005 by jrobes

Elliott Masie hat einige Stunden im CNN Headquarters in Atlanta zugebracht, einen Tag, nachdem “Katrina” passierte. In dieser Atmosphäre hat er Eindrücke gesammelt und verdichtet - mit dem konzentrierten Blick darauf, was das, was er hier bei CNN beobachtet, für andere Unternehmen und Bereiche bedeutet, die auch mit Content umgehen. Ein Beispiel, das sich meines Erachtens gut auf den Bildungsbereich übertragen lässt:

Content From Multiple and Unconventional Sources: The nature of content in journalism is changing dramatically as media flows from non-traditional sources. CNN calls an aspect of this “Citizen Journalism” as they receive pictures and video feeds from digital cameras and even mobile phones. While I was standing in the newsroom, there were hundreds of Citizen Journalists feeding content in real time. Each had to be categorized, verified and placed into context. Ironically, many viewers actually see the amateur content as having high credibility, given its non-professional nature. Context is high and the challenge is to integrate this informal content with produced segments.”
Elliott Masie, Learning TRENDS, 31 August 2005
[Kategorien: Trends in der Weiterbildung]

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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