Archive | August, 2005

A Global Imperative: The Report of the 21st Century Literacy Summit

Posted on 31 August 2005 by jrobes

Vor einigen Wochen haben sich Experten in San Jose, Kalifornien, getroffen, um über die “neue Sprache” zu diskutieren, in der immer mehr von uns beginnen, sich auszudrücken und zu kommunizieren. Die Beschreibung dieser neuen Kompetenzen lautet wie folgt:

“21st century literacy is the set of abilities and skills where aural, visual and digital literacy overlap. These include the ability to understand the power of images and sounds, to recognize and use that power, to manipulate and transform digital media, to distribute them pervasively, and to easily adapt them to new forms.”
Der Report enthält Links, Handlungsempfehlungen (auf politischer Ebene) und wunderschöne Grafiken.
New Media Consortium (NMC), August 2005 (pdf, 1MB)
[Kategorien: Media Literacy]

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E-Government und andere Zwecke der Internetnutzung

Posted on 31 August 2005 by jrobes

Wer sich für die nahende Konferenz- und Referate-Saison mit Zahlen rüsten möchte, findet hier einiges: nicht nur zur Nutzung der Informations- und Kommunikationstechnologien in privaten Haushalten im allgemeinen und dem Thema “E-Government” im besonderen; ein Kapitel ist auch dem Thema “Bildung über das Internet” gewidmet. Und siehe da: Immerhin 48% der internetnutzenden Personen tun es! Vor allem, wen wundert’s, Schüler und Studierende.
Ulrike Timm und Irene Kahle, DESTATIS (aus Wirtschaft und Statistik 7/2005), August 2005 (pdf, 240 KB)
[Kategorien: Zukunft des Internet]

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Will Google’s Keyword Searching Eliminate the Need for LC Cataloging and Classification?

Posted on 30 August 2005 by jrobes

Der Autor argumentiert, dass Google’s Schlagwort-Suche und Anzeige der Suchergebnisse zwar für die schnelle Informationssuche nützlich sei. Für das sorgfältige Studium einer Sache und die systematische Auseinandersetzung mit einem Thema ist Google jedoch ungeeignet. Hier führt kein Weg an den Prozessen der Katalogisierung und Klassifizierung von Texten und Büchern vorbei, für die vor allem die Library of Congress (LC) steht.

Der Hintergrund des Artikels ist die aktuelle Google Print-Initiative, also das Vorhaben, 15 Millionen Bücher aus 5 Partnerbibliotheken zu scannen und digital verfügbar zu machen. Die Library of Congress gehört nicht zu diesem Kreis, aber vielleicht mehren sich auch dort die Stimmen, die meinen, Google könnte einen Teil der Bibliothekarsarbeit ersetzen.

Aus drei Gründen, so der Autor, kann Google keinen effizienten Zugang zu Büchern bieten. “Keyword searching of digitized full texts” … :
- “cannot provide a coherent overview of the book-literature of a topic”,
- “cannot solve the problems of synonyms, variant phrases, and different languages being used for the same subjects”,
- “cannot segregate the appearance of the right words in conceptual contexts apart from the appearance of the same words in the wrong contexts.”
Der Autor liefert gute Argumente, nimmt dabei aber eine Extremposition ein.
Thomas Mann, 15 August 2005
[Kategorien: Zukunft des Internet]

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Die Humanisierung des Netzes

Posted on 29 August 2005 by jrobes

Beim Titel durfte wohl der Praktikant ran, und wer ab und zu meinen Lektüretipps folgt, wird vieles wiedererkennen. Für Erstleser: Hier geht es um die neuen Qualitäten des World Wide Web, um Weblogs, Podcasting, Web 2.0, Social Bookmarking und RSS. Das Ganze ist mit leichter Hand geschrieben, gibt einen guten Überblick und enthält sogar für diejenigen Anregungen, die überall zuerst nach dem Geschäftlichen suchen: “Mainstream der Minderheiten” oder “Nischen als Märkte” heißen die Schlagworte.

Aber nachdenkenswerter sind sicher andere Beobachtungen wie z.B. die, dass hier - im virtuellen Raum - immer häufiger ohne Pseudonym und mit “echtem Namen” kommuniziert wird und sich Web und Wirklichkeit zunehmend miteinander verbinden. Mit ersten Kommentaren der Leser und Links zum Thema.
Mario Sixtus, Die ZEIT, 35/ 2005, 25 August 2005
[Kategorien: Social Software, Zukunft des Internet, Web 2.0, Podcasting]

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Blogs: ein neues Zaubermittel der Unternehmenskommunikation?

Posted on 26 August 2005 by jrobes

Ich muss zugeben: Das Thema “Weblogs in Unternehmen” oder auch “Corporate Blogging” interessiert mich kaum. Vor allem, da ich nicht weiß, wie der - im Idealfall - individuelle Charakter eines Blogs mit strategischen Unternehmenszielen vereinbar sein soll. Wenn sich allerdings mein alter Arbeitgeber, die Deutsche Bank, Gedanken über Weblogs macht, opfere ich gerne einige Minuten.

Was liegt vor? Eine solide Stellungnahme, die in den entsprechenden Abteilungen anderer DAX-Unternehmen sicher die Runde machen wird. Ihr Tenor: Der Einsatzbereich von Corporate Blogs ist begrenzt, aber man sollte Blogs im Auge behalten. Auf zwei Gesichtspunkte wird mehrmals hingewiesen: Zum einen wird ein regelmäßiges Monitoring der “neuen Kommunikationsarena ‘Blogosphäre’” empfohlen. “Dafür spricht, dass erhebliche Reputationsrisiken entstehen können, wenn Unternehmen die rasche Meinungsbildung in der Blogosphäre nicht beachten oder falsch einschätzen.”
Zum anderen erfolgt mit Blick auf die wachsende Zahl von bloggenden Mitarbeitern der Ratschlag: “Daher benötigen Unternehmen eine klare ‘Blogging Policy.” Dass Josef Ackermann am Montag beginnt, via Weblog mit seinen Mitarbeitern zu kommunizieren, steht nicht in diesem Report. (Danke, Johannes!)
Deutsche Bank Research, 22 August 2005 (pdf)

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Top 10 lists: Twenty Top 10s in e-learning

Posted on 26 August 2005 by jrobes

“A journalist friend of mine (40 years in the business) once said, “There’s only one thing in a newspaper or magazine that everybody will read – a Top 10 list. It can be the Top 10 of anything, they’ll read it.”

Top 10 US e-learning gurus
1. Roger Schank
2. Jay Cross
3. Mark Prensky
4. John Seeley-Brown
5. Michael Allen
6. Clark Alrdridge
7. Elliot Masie
8. Brandon-Hall
9. Marc Rosenberg
10. Curtis Bonk

Top 10 Benefits of e-learning
Top 10 Cost savings in e-learning
Top 10 Conferences for e-learning
Top 10 Interesting Laws for e-learning
Top 10 LMSs (Learning Management Systems)
Top 10 LMS Purchasing Mistakes
Top 10 VLEs (Educational Virtual Learning Environments)
Top 10 Collaborative e-learning tools
Top 10 Assessment tools
Top 10 Accessibility design rules for e-learning
Top 10 Design errors in e-learning
Top 10 Groups to convince in e-learning
Top 10 Problems in implementation of e-learning
Top 10 Books on E-learning
Top 10 Books on Education
Top 10 Books on Collaborative e-learning
Top 10 Books on History and Future of technology
Top 10 Books on Games and Simulations
Top 10 Books on Games and Simulations
Top 10 Books on Knowledge management
Noch irgendwelche Fragen?
Epic Group, August 2005

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Reisepläne September

Posted on 26 August 2005 by jrobes

Etwas Werbung in eigener Sache: Am 20. September bin ich auf dem Kongress “Campus Innovation 2005: Visionen der vernetzten Hochschule” in Hamburg zu hören. Thema: “E-Learning zwischen Low Budget und No Budget”. Wer Zeit hat, sollte unbedingt vorbeischauen! Mich würd’s freuen (und den Veranstalter auch!).
Campus Innovation 2005, Hamburg, 20./21. September 2005

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Wissensmanagement und Medienbildung - neue Spannungsverhältnisse und Herausforderungen

Posted on 25 August 2005 by jrobes

Es geht hier um Begriffe (Wissensmanagement und Medienbildung) und um das Spannungsverhältnis zwischen ökonomischen Anforderungen und pädagogisch begründeten Zielen und Werten. Die Frage, die ich identifiziert habe: Welche Begriffe helfen uns, “eine Brücke zu schlagen”, und welche Begriffe sind hier eher hinderlich.

Die Feststellung der Autorin: Wissensmanagement hat in den vergangenen Jahren gut als “Trojanisches Pferd” funktioniert: “Man verkleide sich als ‘Ökonom’ und bringe pädagogische Botschaften.” Doch die Situation hat sich so zugespitzt, dass heute Wissensmanagement eher als “Übergangskonstrukt” betrachtet werden sollte: “Auch in pädagogischen Kontexten weicht an manchen Stellen die erste Akzeptanz der wieder entflammten Sorge, dass Wissensmanagement ein radikales Effizienz-denken im Schlepptau hat, dass Wissensmanagement den Kampf zwischen Effizienz und Humanität zugunsten der Wirtschaftlichkeit entscheiden will.”

Bringt uns vielleicht, so die Autorin, der Begriff der “Medienbildung” weiter? Immerhin bringt er die Bildung ins Spiel, und weckt damit Assoziationen an Humanität und Aufklärung, Normen und deren Reflexion. Die Autorin ist mit Blick auf die bestehenden Hürden zwischen Bildung und Management skeptisch. Sie sieht die notwendige und wichtige theoretische Brücke in einem strukturgenetischen Wissensbegriff (hier folgt eine entsprechende kurze Erläuterung).

Zwei Fragen bleiben aus meiner Sicht offen: Warum werden gerade die Begriffe des Wissensmanagements und der Medienbildung gegenübergestellt - und nicht z.B. der gegenwärtig breiter diskutierte Kompetenz-Begriff? Und: Wie kann diese Diskussion ausgeweitet werden - von einem pädagogisch motivierten Selbstverständigungsprozess zu einem Diskurs mit dem “alten Gegner”, wie es im Aufsatz (selbstverständlich in Anführungszeichen!) so schön heißt?
Gabi Reinmann, MedienPädagogik, 31 Mai 2005 (pdf)
[Kategorien: Knowledge Management]

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Six Degrees of “Who Cares?”

Posted on 24 August 2005 by jrobes

Es geht um die derzeit so populären Business Networks wie openBC oder LinkedIn, und der Autor spricht einen Punkt an, der nachzuvollziehen ist: “All of these social networks try to pump you up and entice further involvement by showing you just how well connected you are. In LinkedIn I have just 11 connections, but 114,000+ people in my “network.” I have just three friends on Friendster, but over 1,100 “three-degree” connections. These numbers do not encourage me; instead they make me feel a little empty inside.”

Aber dann schießt er meiner Ansicht nach über das Ziel hinaus: “Let’s face it: The connections we remember the most are the ones we’ve made in person where we’ve exchanged cards and conversation — possibly even emotions and ideas. Those are valuable relationships that I want to keep and build.”
Zumindest bei mir gibt es keine kausale Verbindung zwischen Visitenkarte und Qualität eines Kontakts.
Lance Ulanoff, PC Magazine, 8 Mai 2005
[Kategorien: Online Communities, Social Networks]

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Online Communities: Design, Theory, and Practice

Posted on 23 August 2005 by jrobes

Dieser Artikel bildet zwar “nur” die Einleitung zum Themenheft des aktuellen Journal of Computer-Mediated Communication, aber er gibt einen lesenswerten Überblick über die Auseinandersetzung mit Online-Communities, die verschiedenen Perspektiven und Fragestellungen. Am wichtigsten erscheint mir der Hinweis darauf, dass es wenig Sinn macht, sich zu lange mit der Frage nach den Grenzen von Online-Communities aufzuhalten:

“‘Online community’ is a legacy term that is engrained in Internet culture. But increasingly it is accepted that online communities rarely exist only online; many have off-line physical components. Either they start as face-to-face communities and then part or all of the community migrates on to digital media, or conversely, members of an online community seek to meet face-to-face. Communication is hardly ever restricted to a single medium; usually several media are used depending on what is most convenient at the time, which can make doing research in this field difficult.”
Jenny Preece und Diane Maloney-Krichmar, Journal of Computer-Mediated Communication, Vol 10, Issue 4, Juli 2005
[Kategorien: Online-Communities]

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Once a Booming Market, Educational Software for the PC Takes a Nose Dive

Posted on 22 August 2005 by jrobes

educational software.jpg
Die Grafik sagt eigentlich alles. Die Erklärung des Autoren: “What happened was an explosion of new, often free technologies competing to entertain and teach children. Young children have long been a primary audience for computer learning games. But with free games and learning sites now available all over the Internet, parents are finding that they do not need to buy software that can teach the A B C’s. And the spread of broadband connections has made playing online games far easier.”

Die Frage ist: Kann diese Entwicklung auf andere Märkte wie z.B. die betriebliche oder außerbetriebliche Weiterbildung übertragen werden? Ich denke, in weiten Teilen: ja. (via Stephen Downes)
Matt Richtel, The New York Times, 22 August 2005
[Kategorien: Trends in der Weiterbildung]

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A conversation with George Siemens

Posted on 19 August 2005 by jrobes

Und noch einmal George Siemens. Diesmal in Form eines Interviews, in dem er sich u.a. folgenden Fragen stellt:

1) With all the new technologies and approaches emerging; wikis, eportfolios, blogs, rss etc - how do you feel they will integrate into more traditional learning set-ups? Or will they, can they?
2) It is often said that technology should not dictate learning practice. However, with pedagogy not able to keep pace with technology could this just be an excuse from those that do not like or want to try out new approaches and accept that society has changed - whereas most learning practice has not?”

Vor allem die zweite Frage bringt einige interessante Gedanken hervor, die ein neues Licht auf den immer wieder gehörten Satz “Die Technik darf nicht im Mittelpunkt stehen” werfen. Denn die Grundkonzepte des Unterrichtens haben sich ja in den letzten Jahrzehnten als erstaunlich stabil erwiesen. Es sind gerade Technologie und Tools, “Bildungstechnologie”, die neue Möglichkeiten eröffnen und unsere gewohnten Grundkonzepte in Frage stellen (okay, Technologie fällt nicht vom Himmel, aber das würde hier zu weit führen). Lieber einige Minuten in das Podcast investieren.
Dave Tosh, Elgg’s Podcast, 11 August 2005
[Kategorien: Weiterbildung allgemein]

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Connectivism: Learning as Network-Creation

Posted on 19 August 2005 by jrobes

George Siemens beschreibt Lernen als einen “connection/ network-forming process”. Knotenpunkte (“nodes”) und Verbindungen (“connections”) stehen im Zentrum dieser Beschreibung von Lernprozessen. Elemente der Social Network Theory werden genauso herangezogen wie handlungstheoretische Positionen (z.B. aus der Theorie der kognitiven Dissonanz). Aus dieser Perspektive, so der Autor, spielen nicht mehr Inhalte und Lernziele die entscheidende Rolle, sondern der Aufbau von Lernumgebungen, die es dem Einzelnen ermöglichen, flexibel die Knotenpunkte und Verbindungen aufzubauen, die er benötigt, um sich auf wechselnde Anforderungen optimal einzustellen.

Etwas für Theorieliebhaber und solche, die von der Triade Behaviourismus, Kognitivismus und Konstruktivismus Genug haben.
George Siemens, elearnspace, 11 August 2005
[Kategorien: Weiterbildung allgemein]

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New Learning Environments for the 21st Century

Posted on 18 August 2005 by jrobes

John Seely Brown, Ko-Autor von “The Social Life of Information”, schildert auf diesen Slides, wie eine neue Generation Lernender sowie neue Formen des Lernens und Lehrens zusammengehören. Klasse!

“Some challenges we all face
- today’s digitally experienced students learn differently and have new vernaculars.
- education is more important and costly than ever yet the public is less willing to pay for it.
- students need to be able to think systemically, learn how to learn and think career trajectories.
- institutions of higher learning need to become learning institutions, learning from each other creating their own innovation ecology.
And, on top of that, the world is becoming flat.”

Und hier gibt es die Präsentation zu hören.
John Seely Brown, Teaching with Technology 10th Annual Conference, 10/11 August 2005 (via EDUCAUSE/Matt Pasiewicz, pdf)
[Kategorien: Trends in der Weiterbildung]

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Betriebliches Lernen und Lernkulturen in kleinen und mittleren Unternehmen

Posted on 17 August 2005 by jrobes

Die Autoren haben ihre Erfahrungen aus verschiedenen Bildungsprojekten ausgewertet und eine Systematisierung von Lernformen versucht. Herausgekommen ist eine Neun-Felder-Matrix, die sich an zwei Dimensionen orientiert: dem Arbeitsbezug und der Gestaltung des Lernens . Dieser hilfreiche und pragmatische Vorschlag soll in der nächsten Zeit auf seine Anwendbarkeit geprüft werden.

Lernformen.gif

Bei der Beschreibung dieses Systematisierungsversuchs halten die Autoren einige wichtige Punkte fest, die (auch) die Lektüre lohnen: “Um erfolgreich im Prozess der Arbeit zu lernen, ist ein Mindestmaß an Komplexität der Arbeitsaufgabe Voraussetzung.” (!)

“Für die Entwicklung einer Lernkultur, die Mitarbeiter und Unternehmen in die Lage versetzt, den eingangs beschriebenen Herausforderungen gerecht zu werden, ist es daher besonders wichtig, eine Vielzahl formeller und informeller Lernmöglichkeiten bereitzustellen, die lebenslange Kompetenzentwicklung ermöglichen und auf vorhandenen Ressourcen der Mitarbeiter aufbauen.”

Leider, und an dieser Anmerkung komme ich heute nicht vorbei, ist dieser sehr praxisorientierte Vorschlag in einer Form verfasst, die Praktiker kaum erreichen wird. Schade.
Iris Pfeiffer, Christiane Kerlen, Lutz Jäkel und Jan Wessels, QUEM-Bulletin, 4/2005 (pdf, 915 KB)
[Kategorien: Weiterbildung allgemein]

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Revisiting Kirkpatrick’s Level One

Posted on 16 August 2005 by jrobes

Es ist schon interessant: Alle Welt weiß um die fehlende Aussagekraft von “Happy Sheets”, aber es wird sie noch in 10 Jahren geben. Mindestens. Dann natürlich durchgehend automatisiert, web-basiert und integriert in Learning Management Systeme. Deshalb die folgenden Zeilen ganz schnell lesen und dann wieder vergessen!

“The typical smile sheet is a lazy and ineffective approach to evaluating learner satisfaction. It may give you a warm and comfortable feeling about your course or your performance as a trainer, or it may raise a few alarm flags. But the data that it produces is not always actionable, is rarely valid, and often misses the important issues. …
We see in our smile-sheet results what we want to see, and react to those things that we regard as relevant. If we are so smug in our knowledge that we know what is going on anyway, why do we bother with token smile sheets at all?”

Godfrey Parkin, Parkin’s Lot, 11 August 2005
[Kategorien: Bildungscontrolling]

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Fifty-One Competencies For Online Instruction

Posted on 16 August 2005 by jrobes

“Teaching in an online environment requires specific sets of skills (competencies).” Auf 51 Kompetenzen kommt der Autor, indem er schaut, was ein Online Instructor vor, während und nach einem Kurs leisten muss. Eine kurze Vorwarnung: Was der Autor hier als Kompetenzen beschreibt, würde man andernorts in Teilen in einer kurzen Checkliste zusammenfassen, z.B. “Avoid overloading new students at the start of the course.” Hilfreich ist es in jedem Fall. Wobei sich aus meiner Sicht die Rollenprofile eines Online und eines Classroom Instructors durchaus überschneiden dürfen!
Theodore C. Smith, The Journal of Educators Online (JEO), 26 Juli 2005
[Kategorien: e-learning]

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Informal Learning in the workplace

Posted on 15 August 2005 by jrobes

midelgg.gif
Es ist schon spät, das gestrige Radfahren bei strömendem Regen steckt mir noch in den Knochen, so dass ich heute etwas ziellos umherspringe. Gelandet bin ich bei diesem Eintrag, der einige Eindrücke eines Meetings in Palma de Mallorca zusammenfasst. Das Ganze habe ich auf Elgg, der “open source learning landscape platform”, gefunden, die wieder einen großen Sprung vorwärts gemacht hat, seitdem ich das letzte Mal auf ihrer Seite war. Weblog, Networking, Knowledge Management - alles unter einem Dach! Ich werde in den nächsten Tagen noch mal einen intensiveren Versuch starten müssen!
Angela Baker, 26 April 2005
[Kategorien: Informelles Lernen, ePortfolios]

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Dan Pink Interview: “A Whole Mind”

Posted on 12 August 2005 by jrobes

Ein schönes Interview mit einem bemerkenswerten Autor. Dan Pink hat gerade “A Whole Mind - Moving from the Information Age to the Conceptual Age” geschrieben und viele begeistert. In diesem Interview gibt er Auskunft über zwei der “key aptitudes for effective workers and leaders in the Conceptual Age”, design und story. In seiner letzten Antwort konnte ich mich sogar wiederfinden:

ELLIOTT MASIE: Dan, I close out every one of my interviews by asking a same question to folks, which is a learning question, which is, if you were to describe yourself as a learner, what’s Dan Pink like as a learner? How do you go about learning things?

DAN PINK: I am a reader and a questioner. I am less good at listening, especially in school. Lectures didn’t do it for me. What did it for me was reading something, absorbing it and then talking to people about it. That’s how I learn.”
Elliott Masie, Learning 2005, 10 August

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Bildung ist mehr als Wissen. Die Bildungsdiskussion in historischer Perspektive

Posted on 12 August 2005 by jrobes

Ein Fundstück aus dem Jahr 1999. Aber es passt gut zum “Verschwinden der Bildung”, von dem vor einigen Tagen an dieser Stelle die Rede war. So heißt es im Vorspann: “Die gegenwärtige Situation unserer Wissensgesellschaft wirft mehr und mehr die Frage auf, wie die stetig wachsende Fülle an Informationen verarbeitet werden kann. Gibt es Möglichkeiten der Auswahl und Verknüpfung? Lassen sich Mittel gegen die zunehmende Fragmentarisierung des Wissens finden? Die im 18. Jahrhundert entwickelte Vorstellung von “Bildung” verspricht darauf Antworten, die noch heute aktuell sind.”

Und einige Zeilen weiter: “Eine durch die digitalen Medien dominierte Wissensgesellschaft muss nach Antworten fragen, die – jenseits bloßer Informationen und Informationsvermehrung – auf Möglichkeiten einer kulturellen Synthesisfunktion zielt. Dass hier das Konzept “Bildung” folgerichtig zum Thema wird, liegt auf der Hand: “Gegen Information hilft nur Bildung” (Hubert Markl).”

Was zeichnet nun Bildung jenseits von PISA und “Wer wird Millionär?” aus? Vier Punkte diskutiert Wilhelm Voßkamp: “Wechselseitiges Miteinanderlernen”, “Praktischwerden der Bildung”, “Interdisziplinarität” und “Selbstaufklärung der Aufklärung” (via BildungsBlog)
Wilhelm Voßkamp, Alexander von Humboldt Stiftung, 1999
[Kategorien: Weiterbildung allgemein]

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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