Archive | July, 2005

We Are the Web

Posted on 29 July 2005 by jrobes

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Ich weiß nicht, ob “We Are the Web” nicht schon lange unter bestehende Titelschutz-Regelungen fällt. Der Autor, Senior Maverick bei Wired, hat den Ball jedenfalls noch einmal aufgenommen und präsentiert eine unterhaltsame Insider-Story. Es beginnt mit frühen Kronzeugen wie Vannevar Bush, dann - 1995 - folgt der IPO von Netscape und “10 Years That Changed the World”, und schließlich noch ein Ausblick auf das Jahr 2015. Die Quintessenz: Es wird noch eine Weile brauchen, bis wir die Tragweite des Neuen wirklich begreifen!

“Not only did we fail to imagine what the Web would become, we still don’t see it today! We are blind to the miracle it has blossomed into. And as a result of ignoring what the Web really is, we are likely to miss what it will grow into over the next 10 years. Any hope of discerning the state of the Web in 2015 requires that we own up to how wrong we were 10 years ago.”
Kevin Kelly, Wired, August 2005
[Kategorien: Zukunft des Internet]

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Cost Comparison: Instructor-Led Vs. E-Learning

Posted on 29 July 2005 by jrobes

Der eine oder andere wird sicher noch einmal mit der Aufgabe konfrontiert werden, eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung für sein e-Learning-Projekt aufzustellen. Zumindest war das eine Anforderung an die Caterpillar University, und die hat gleich ein entsprechendes “mathematisches Modell” entwickelt. Das Resultat ihrer Berechnungen:

“The key finding for Caterpillar University is that when similar programs are compared, e-learning is less expensive to deliver almost regardless of learner population. Even with a population as small as 100 people and a class as short as one hour, e-learning was still more than 40 percent less expensive than ILT when learner opportunity costs were taken into account ($9,500 vs. $17,062).” Nichts Neues, aber manchmal sucht man genau das.
Paul T. Walliker, Learning Circuits, Juni 2005
[Kategorien: e-learning, Bildungscontrolling]

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e-Learning und Change Management

Posted on 28 July 2005 by jrobes

Dieses Themenheft der Zeitschrift für Hochschuldidaktik (ZFHD) ist bereits im März erschienen. In mehreren Artikeln werden die Erfahrungen geschildert, die im Rahmen verschiedener Förderprogramme gesammelt wurden. Im Editorial heißt es: “Dies betrifft vor allem die Entwicklung neuer Kompetenzen sowie neue und neu auszurichtende Support-, Beratungs- und Schulungsangebote und schließlich eine Veränderung der Lernkultur.”

Gelesen habe ich den Beitrag von Rainer Albrecht, Uwe Frommann und Thanh-Thu Phan Tan (“Integrierte e-Learning-Services als Grundlage von qualifiziertem e-Learning an Hochschulen”). Sie schildern sehr anschaulich die Probleme und Herausforderungen, mit denen sie bei der Einrichtung eines e-Learning Service Teams (eST) konfrontiert wurden. Das eST soll die beteiligten Hochschulen in Hannover und Braunschweig bei der Umsetzung ihrer e-Learning-Vorhaben unterstützen. Das gelingt, so die Autoren, mal besser, mal schlechter. Sehr nüchtern heißt es deshalb am Ende dieses Artikels: “Erst die kommenden Jahre werden zeigen, ob eine Kultur etabliert werden kann, zu der es gehört, dass die Lehrenden sich bei der Gestaltung ihrer Lehre/ihres eTeachings systematisch unterstützen lassen.”
Die geschilderten Überlegungen zum Servicemodell und Handlungsansatz des eST könnten allerdings jeden e-Learning-Anbieter, der über sein Geschäftsmodell und Beratungskonzept nachdenkt, interessieren …
Zeitschrift für Hochschuldidaktik (ZFHD), Heft 03/ März 2005
[Kategorien: e-learning, eUniversity]

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Schneller Schlau

Posted on 27 July 2005 by jrobes

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Zugegeben, es ist etwas umständlich, an diese Artikel zu kommen (man muss sich registrieren, um das eMagazin kostenlos zu testen, und dann die Artikel suchen). Und die Liste mit den “Pillen fürs Gedächtnis” (Ritalin!) hat sicher die größte Anziehungskraft. Aber im Mittelpunkt stehen auch neue Erkenntnisse der Neurobiologie und das Beharrungsvermögen der (deutschen) Pädagogik. Das ist zumindest der Gegensatz, den die Autoren betonen und der auch im Interview mit Elsbeth Stern und Henning Scheich ausgelotet wird. Kostprobe:

“Frau Professor Stern, wie kommt es, dass Ihre Erkenntnisse, wie besser gelernt werden kann, jahrelang kein Gehör fanden und die Neurowissenschaftler jetzt auf so große Resonanz stoßen?

Stern: In Deutschland gibt es eine sehr starke geisteswissenschaftliche Tradition der Pädagogik, die in anderen Ländern so nicht mehr besteht. Teilweise wird bei uns noch Unterricht wie vor 50 Jahren gemacht. Das Wissen, wie man guten Unterricht gestaltet, war da, aber es ist nicht in der deutschen Pädagogik angekommen.
Scheich: Das bestreite ich. Es gab Vermutungen, aber es fehlte die notwendige Einsicht in die Ursachen. Die liefert die Hirnforschung, weil die Mechanismen zu erkennen Voraussagen erlaubt.”

Wirtschaftswoche, Nr. 30 vom 21 Juli 2005
[Kategorien: Weiterbildung allgemein]

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Eric Lease Morgan’s Top Technology Trends, 2005

Posted on 27 July 2005 by jrobes

Sechs Trends hebt der Autor hervor, und einen möchte ich hervorheben, weil er eine unmittelbare Bedeutung für die Art und Weise hat, wie wir Lernangebote und Lernaktivitäten organisieren:

“5. You can decreasingly expect people to come to your website for content.
Instead, explore ways to integrate your content and services into the working environments of you patrons. Playing a role in institution-wide portal applications is one example. Create Search Bar tools for Firefox browsers. Explore the use of XUL to create institution-specific interfaces to collections and services. Syndicate your content, and develop tools — gadgets/widgets — providing seamless access to you, your content, and your services from within the user’s browser, email client, and RSS reader.”

Übersetzt heißt das: Lerninhalte auf einem Bildungsportal und/oder Learning Management System ablegen, einmal vermarkten und dann auf die Qualität setzen, die sich irgendwann durchsetzen wird, ist nicht mehr genug. Heute wird mehr erwartet, und diese Erwartungen können erfüllt werden, wie der Autor beispielhaft aufzeigt.
Eric Lease Morgan, LITA Blog (Library and Information Technology Association), 16 Juni 2005
[Kategorien: Zukunft des Internet]

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New Internet Literacies in the Classroom

Posted on 26 July 2005 by jrobes

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Es sind eine Reihe von Slides (75), aber sie illustrieren sehr anschaulich, was heute unter den Stichworten “Media Literacy” und “Web 2.0/ Read-Write Web” diskutiert wird. Lohnenswert!
Will Richardson, Weblogg-ed, 26 Juli 2005 (ppt, 2,97 MB)
[Kategorien: Media Literacy, Zukunft des Internet]

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Moviemaker

Posted on 25 July 2005 by jrobes

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Das ist stark! Moviemaker ist ein Tool, mit dem man in Minuten einen kleinen Film zusammenbaut. Ein Kostprobe von mir gibt’s hier. (via Stephen Downes)
D.Film, Juli 2005
[Kategorien: Zukunft des Internet]

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Online Storytelling

Posted on 22 July 2005 by jrobes

Storytelling ist ein Thema, um das ich bis heute einen Bogen gemacht habe - ohne dass ich erklären kann warum! Vielleicht, weil der Begriff so wenig geheimnisvoll daherkommt … Wie dem auch sei, diese Woche haben wir überlegt, welches Potenzial in diesem Thema steckt und dabei schnell gemerkt, dass wir den ersten Schritt einfach übersprungen haben: Was ist eigentlich Storytelling bzw. reicht die einfache Übersetzung des Begriffs aus, um weiter zu diskutieren??

Also habe ich heute etwas Recherche im Internet betrieben und bin u.a. auf zwei Dinge gestoßen: Das Buch “Storytelling” von Karolina Frenzel, Michael Müller und Hermann J. Sottong, das hervorragende Kritiken bekommen hat; und diesen Report, der sich dem Thema “Online Storytelling” zuwendet. Diesen Report habe ich sofort gelesen, bin allerdings nicht richtig glücklich geworden.

Zwar liefert er einige griffige Statements, um die neuen Möglichkeiten zu beschreiben, die das Internet dem Storytelling eröffnet, z.B.: “The Internet enables for interactive and non-linear storytelling for a global audience as opposed to the traditional oral or textual techniques that are linear and limited to a relatively small audience.” Auch die Beispiele, vor allem die unter “Corporate storytelling in the consumer oriented industry” (z.B. Ford, Calvin Klein und Nike), sind interessant. Auf der anderen fehlt das, was bei mir klingelt, wenn ich Storytelling bzw. Online Storytelling höre: So gibt es zwar einen kurzen Absatz “Personal Storytelling”, aber keine Referenz auf Weblogs (2004!). Und es gibt zwei Museen, deren Projekte erwähnt werden, aber der Begriff der “Oral History”, den ich erwartet hätte (vielleicht fälschlicherweise …), fällt nicht.

Ich werde die Recherche fortsetzen, aber freue mich über jeden Link und Lesetipp!!
Katarina Björk, ACTeN (Anticipating Content Technology Needs), E-Content Report 5, Mai 2004 (pdf)

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Compliance and Learning

Posted on 22 July 2005 by jrobes

Ich habe mir gerade ein neues Headset gekauft, so dass das aktuelle Podcast von Elliott Masie ein richtiger Hörgenuss ist. Was die Verbindung von Compliance Training und e-Learning betrifft, so gäbe es eine gute und eine schlechte Nachricht, so Elliott Masie. Die Gute: In Großunternehmen mache Compliance Training - also all das Training, das aufgrund gesetzlicher oder branchentypischer Regularien vorgeschrieben ist - bereits über 40% aller Bildungsmaßnahmen aus, und die Themenverantwortlichen haben ihre Liebe für e-Learning entdeckt. In weiten Teilen ist e-Learning erste Wahl, wenn es um Compliance geht.

Die schlechte Nachricht: Hier geht es häufig nicht um Fähigkeiten oder Wissen, sondern um die Auslieferung und Bearbeitung eines obligatorischen Trainings. Wichtig ist der Haken im Learning Management System. Zudem besetzt Compliance Training, so Masie, Zeit und Ressourcen bei den Mitarbeitern, die für andere Themen fehlen. Dann folgen einige Hinweise, wie man das Beste aus dieser Situation machen kann.
Elliott Masie, Learning 2005, 22 Juli 2005
[Kategorien: e-learning]

PS: Wenn Elliott Masie so weiter macht, gibt das bis Oktober eine schöne Audio-Bibliothek!

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Gespräch: Bildungspflicht für Erwachsene?

Posted on 21 July 2005 by jrobes

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Was auf den ersten Blick wie ein Aprilscherz daherkommt, entpuppt sich im Gespräch zweier Bildungsexperten als ein ernsthaftes Abwägen von Pro und Contra: Wir haben die Schulpflicht, wir haben z.B. Bildungspflichten im Rahmen der Zuwanderungsgesetze, wir haben die Pflicht zur Fortbildung für Ärzte - warum nicht noch einen Schritt weiter gehen und aus einer moralischen Verpflichtung, sich ein Leben lang weiterzubilden, eine juristische machen?

“N.: Aber wo liegt die Grenze? Integration und Sozialisation als Aufgabe von Bildung enden doch nicht zu einem bestimmten Lebensalter. Im Konzept des lebenslangen Lernens wird diese Aufgabe ja auch den Menschen zugewiesen, gewissermaßen als moralische Verpflichtung, die systemischen Erfordernisse individuell umzusetzen.

A.: Natürlich besteht heute, das besagt ja lebenslanges Lernen, die Notwendigkeit, in jeder Lebensphase auf dem Laufenden zu bleiben. Aber man muss Erwachsene nicht mehr dazu verpflichten, sie sind als freie Menschen selbst dafür verantwortlich, zu lernen und sich fortzubilden. Erwachsene haben, wenn sie so wollen, auch das Recht auf Dummheit.”
Ekkehard Nuissl von Rein (N.) und Hermann Avenarius (A.), DIE Zeitschrift für Erwachsenenbildung, 2005/3
[Kategorien: Weiterbildung allgemein]

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A Cautionary Tale …. (on Virtual Learning Environments)

Posted on 20 July 2005 by jrobes

“Here’s a little cautionary tale about open source VLE Software, university service departments and the greasy pole. I warn you, it’s a long story but it’s also very different from what you’re used to on this mailing list and you might enjoy it. I’m no longer employed by the University in question (and after this the bridge is burnt) but names are omitted because I can’t afford to hire a lawyer to check this summary with the source material.”

Die Leidensgeschichte eines Betroffenen, der sich mit viel Engagement auf die Möglichkeiten des Web stürzte und schließlich zwischen allen Stühlen saß. Oder, aus anderer Perspektive: Open Source vs. Commercial Software. Mein “Lieblingssatz”: “… My personal ethics are now clear on this - I was payed by the British taxpayer so the software belonged to the British taxpayer …”
Jon, JISCmail, 15 Juli 2005

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Building a Successful Blended Learning Strategy

Posted on 20 July 2005 by jrobes

Noch etwas sehr Pragmatisches aus dem Hause LTI: Die Beschreibung zweier Blended Learning-Projekte - eines aus dem Bereich Technical Training, das andere aus dem Bereich Leadership Development. Die Ausgangslage ist vielleicht weniger strategisch, als es der Titel vermuten lässt, denn in beiden Fällen ging es darum, die Dauer des Präsenztrainings zu kürzen. Aber die Rahmenbedingungen sind sicher realistisch, und die Case Studies werden all denen einige Optionen und Argumente bieten, die vor ähnlichen Hausaufgaben sitzen:

“Participants were welcomed into the class, provided with the usual time for introductions and housekeeping, and were then directed to our learning lab where they took the initial on-line module(s). Here, they were introduced to using the LMS and how to navigate through the modules. They were then provided with a set time to complete the pre-test, module and post-test and then return to the classroom. If they completed the module and passed the test prior to the designated time, they were rewarded with a break. If they needed extra time due to failing the test or simply needed more time to review the material, they could use the entire allotted time.

Once they returned to the class, the instructor briefly reviewed the material, focusing on those areas that tended to need more explanation or were more prone to questions. Then the focus quickly became on engaging the students into hands-on activities.”
Michael McGinnis, LTI Newsline, 23 Juni 2005
[Kategorien: Blended Learning]

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Rapid eLearning for Sales Training

Posted on 19 July 2005 by jrobes

Zwischen kurzen Hinweisen, welche Vorteile Rapid eLearning für sales reps bietet, und einigen Ratschlägen, die bei der Umsetzung entsprechender Lösungen beachtet werden sollten, habe ich folgende Empfehlung gefunden:

Don’t make learners go hunting.
The more that learners have to go out of their way to access learning content, the less likely they are to do so. The ability to push content to sales in a way that reps are not likely to ignore - such as email; or integrate content into the applications they live in each day, such as CRM, makes it easy for learners to consume training content, and for you to maximize learning results and the effectiveness of your sales force.”

I couldn’t agree more. Nicht nur mit Blick auf sales reps.
Joe Gustafson, LTI Newsline, 16 Juni 2005
[Kategorien: e-learning]

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Google’s War on Hierarchy, and the Death of Hierarchical Folders

Posted on 19 July 2005 by jrobes

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Dieser Artikel hat gute Chancen, bei seinen Lesern einige “Aha”-Erlebnisse auszulösen. Und wer sich in jüngster Zeit eine Desktop Search, z.B. von Google oder Copernic (mein derzeitiger Favorit) auf seinem Rechner installiert hat, ist hier sicher richtig.

“Hierarchical Folders have dominated info organization since they first appeared over 40 years ago. But in industry after industry, a strange thing is happening: hierarchy is under severe attack, and even dying out.
Just take a look at some of the most successful info-based businesses of all time:
- Yahoo’s Web Directory
- Microsoft Outlook’s email folders
- Microsoft Window’s file system
All three businesses have achieved enormous success using hierarchical nested folders. And yet, one of these businesses has already abandoned Hierarchies, and the other two Hierarchies are under attack.

The company behind all three of these attacks? Google, the web’s leading search engine.
Their famously ambitious mission statement goes well beyond Web Search: they vow to “organize the world’s information and make it universally accessible and useful”. But if you examine Google’s products closely, you may notice a surprising pattern: Google is attempting to organize the world’s information without folders.”
John Hiler, Microcontent News, 10 Mai 2005
[Kategorien: Zukunft des Internet]

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Learning-Management-Systeme im Corporate E-Learning: Lösung oder Auslöser?

Posted on 18 July 2005 by jrobes

Dieser Artikel beschreibt, wie sich die Ausrichtung von Learning Management Systemen verändert hat: von den Training Management Systemen der 80er und 90er Jahre, die bei der Verwaltung von Schulungen halfen, über Lernplattformen zur Einführung von e-Learning und Corporate Learning Applikationen, die auf die Integration mit bestehenden HR Systemen zielen, bis zum (zukünftigen) Workflow-integrated Learning, wo die Wahrnehmung einer Lernplattform, vielleicht sogar des Lernprozesses selbst, “verschwindet”. Das wiederum, so die Autorin, korrespondiert mit verschiedenen Innovationsreichweiten von e-Learning: von der Stufe “Kursprojekt” über “Reengineering” bis zur Innovationsstufe “Transformation”.

In diesem Bild besitzt e-Learning/ LMS eine äußerst aktive Rolle, es ist nicht nur Lösung, es wird “zum Auslöser und Instrument von organisatorischem Wandel”, es “durchdringt Geschäftsprozesse”. Im Vordergrund stehen jedoch nicht Lernen und Lernerfolge, sondern Learning Management Prozesse. So lohnt sich vielleicht die Frage, ob auch eine ganz andere Perspektive denkbar ist: Wenn es darum geht, Mitarbeiter schnell und flexibel in ihren Arbeitsprozessen zu unterstützen, kann man sich durchaus auch “kleinere”, dezentrale Lösungen vorstellen. Ergänzend zu den LMS, die es zum Nachweis der “Regulatory Compliance” braucht.
Andrea Back, in: Franzen, M. (Hrsg.): Lernplattformen: Optimierung der Ausbildung oder didaktischer Rückschritt?, Zürich-Wallisellen, 28.04.2005, Empa-Akademie, Dübendorf, 2005, S. 28-37 (pdf, 115 KB)

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Learning Velocity

Posted on 15 July 2005 by jrobes

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Elliott Masie macht Werbung für die “Learning 2005″-Konferenz. Aber wie! In diesem 20-minütigen Video spricht er über “velocity”, also Geschwindigkeit, und was Geschwindigkeit für die Organisation von Informations-, Kommunikations- und Lernprozessen heute bedeutet. Die Fragen, die er anspricht, reichen von “How rapidly do we harvesting content in our organization?” bis zu “speed to competency and performance”. Daneben gibt es noch ein kurzes Podcast zum Thema “Informal Content & Conversations in Learning” und die Ankündigung, bis zur Veranstaltung im Oktober die Diskussion mit weiteren Beiträgen anzustoßen. Ein Must View (und sicher auch Vorbild für die LearnTec!).
Elliott Masie, Learning 2005, 15 Juli 2005
[Kategorien: Trends in der Weiterbildung]

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Copy creates Culture?

Posted on 15 July 2005 by jrobes

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Es ist nicht nur dieses kurze Interview mit Lawrence Lessig, “Cyberjurist an der Universität Stanford”, wie er im Header genannt wird, das den Besuch dieser Seite lohnt. Es sind die Links und weiterführenden Hinweise. Lawrence Lessig ist sicher einer der interessantesten Köpfe, wenn es um die Zukunft des Internet und ein sinnvolles Copyright (“Creative Commons”) geht. Im Interview erzählt er von einer Kultur, die seit jeher aus dem Sampeln von Ideen, Aussagen und Werken besteht; und in seinem jüngsten Werk, “Free Culture”, gibt es sicher mehr darüber.
Bundeszentrale für politische Bildung, 12 Juli 2005
[Kategorien: Zukunft des Internet]

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20 Technology Skills Every Educator Should Have

Posted on 15 July 2005 by jrobes

Es sind gerade mal fünf Punkte, hinter die ich beruhigt einen Haken machen kann, und weitere fünf, an denen ich unregelmäßig arbeite. Aber das schöne an dieser Liste sind die Links auf weitere Quellen im Internet, die es zu jedem Punkt gibt und die es einem ermöglichen, an diesen Skills zu arbeiten! Hilfreich!
Laura Turner, T.H.E. Journal Online, Juni 2005
[Kategorien: Weiterbildung allgemein, Media Literacy]

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The Economy of E-Learning

Posted on 14 July 2005 by jrobes

“Where do you see the money being made in elearning today?” Diese Frage nimmt Stephen Downes zum Anlass, ausführlich auf die “Economy of E-Learning” einzugehen. Weil es eine gute Frage ist, die ich derzeit mindestens einmal die Woche höre und diskutiere, kurz ein paar eigene Gedanken vorweg.

Der Hintergrund dieser Frage, und ich beziehe mich auf den Markt des Corporate Learning, ist offensichtlich und nachvollziehbar:
- Die Krise der betrieblichen Weiterbildung (deutliche Kürzungen der Bildungsausgaben in Unternehmen und der Agentur für Arbeit) ist auch eine e-Learning-Krise.
Selbst dort, wo e-Learning-Angebote das klassische Präsenztraining ersetzen, haben sich keine dauerhaften Marktchancen gegen diesen Trend eröffnet.
- Die Entwicklungskosten für e-Learning sind dramatisch gefallen – und werden weiter fallen.
Open Source-Angebote, die Verlagerung der Produktion in Billiglohnländer sowie benutzerfreundliche Autorentools setzen den Markt weiter unter Druck und stellen gewohnte Arbeitsteilungen zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer permanent in Frage (”make or buy”). Oder anders formuliert: Content ist schon lange nicht mehr king, eher commodity.
- Neue Geschäftsmodelle für e-Learning sind noch nicht in Sicht.
Selbst dort, wo das Interesse an neuen Konzepten und Lösungen offensichtlich ist, wie z.B. im Bereich des informellen Lernens, des Wissensmanagements oder beim Aufbau von Communities of Practice, fehlt derzeit die Bereitschaft, eingefahrene Wege der Projektausschreibung und –abwicklung zu verlassen. Seit nunmehr 15 Jahren werden Aufwand und Umfang von e-Learning-Projekten (CBT, WBT, usw.) in “Lernstunden” gemessen – der Lernerfolg spielt dabei eine untergeordnete Rolle. Und nicht zufällig dominieren in diesen Bereichen bis heute die mit öffentlichen Geldern geförderten Projekte.

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Interview with Gerald Heeger

Posted on 13 July 2005 by jrobes

Gerald Heeger ist Präsident des University of Maryland University College (UMUC), eines der wenigen Erfolgsmodelle im Bereich Distance & Online Education. In diesem Interview gibt er ausführlich Auskunft darüber, warum viele e-Learning Modelle im Hochschulbereich gescheitert sind, welche Punkte bei Einführung und Betrieb solcher Modelle zu beachten sind - und er umreißt seine Vision einer “supra-national university” als einem Netzwerk aus Open Universities, um Aus- und Weiterbildung auch für Menschen zugänglich zu machen, die in “countries on the economic periphery” leben.

Dass seine Ausführungen wirklich lesenswert sind, mögen folgende Zeilen unterstreichen:
“With regard first to resource support services for students, one problem with online education today is that students taking online courses are enormously frustrated when they can’t get all of the support services online as well. A failure of e-learning is that organizations can’t seem to think systematically about it. To an increasing degree, students think they are buying much more than online courses when they enroll. Whatever you think, they think they are buying “enrollment and registration services,” “payment services,” ”library and information services,” “advisement,” “record-keeping,” and so forth.”
Interviews with Badrul Khan, Educational Technology, Juli/ August 2005 (pdf, 174 KB))
[Kategorien: eUniversity]

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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