Archive | June, 2005

Zwei Wochen Urlaub!

Posted on 24 June 2005 by jrobes

bauernhof.jpg

Das war’s! Ich habe fertig! Jetzt sind Ferien angesagt! In zwei Wochen geht’s weiter. Bis dahin

Sommerliche Grüße und eine schöne Zeit!
JR

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Learning Chargebacks - Evolution of Recovering Training Charges

Posted on 23 June 2005 by jrobes

Ein interessanter Punkt aus der Welt des Corporate Learning, den Elliott Masie hier anspricht: In der “alten” Welt der Seminare und Workshops gab es Kosten je Teilnehmer, die diesem bzw. seinem Geschäftsbereich in Rechnung gestellt wurden. Mit der Einführung von e-Learning, von Learning Management Systemen, Lernprogrammen, Pflicht-Schulungen in Compliance-Themen und offenen Online-Bibliotheken wurde viel Fantasie in Gang gesetzt, um neue Verrechnungsmodelle zu etablieren. Und die Diskussion ist noch lange nicht beendet. Auf einige Modelle weist dieser Newsletter kurz hin.
Elliott Masie, Learning TRENDS, 22 Juni 2005
[Kategorien: Weiterbildung allgemein]

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Interview: LEARNTEC ab 2006 kürzer und praxisnäher

Posted on 23 June 2005 by jrobes

Nur noch wenige Stunden, dann geht’s in den Urlaub! Noch schnell das Wichtigste raus. Wie diese Meldung, zur der man die LEARNTEC-Organisatoren nur beglückwünschen kann!

Winfried Sommer: “Die LEARNTEC wird sich aus der klassischen, engen E-Learning-Ecke herausbewegen. Dazu werden wir in 2006 inhaltlich ganz deutliche Zeichen setzen. Die LEARNTEC wird eine Veranstaltung rund um das Thema Wissen. Es geht darum zu zeigen, wie ein erfolgreiches Unternehmen Wissen generiert, verteilt und in Wettbewerbsvorteile ummünzt. Unser neuer Slogan, den ich an dieser Stelle schon verraten will, heißt: „LEARNTEC – Wissen, was kommt!“. Er ist mehr als nur schöne Dekoration. Er sagt aus: Wir haben nur eine Chance, als LEARNTEC zu überleben, wenn wir uns inhaltlich in Richtung des Schlagworts „Wissen“ bewegen und den Erfordernissen einer Wissensgesellschaft verstärkt Rechnung tragen. Die Optimierung von Geschäftsprozessen durch Wissen wird im Kongress ganz stark in den Vordergrund stehen.”
wirtschaft & weiterbildung, 23 Juni 2005
[Kategorien: e-learning, Knowledge Management]

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Virtueller Abschlußworkshop zum Forschungsprojekt “Messbarkeit des Wertbeitrags von Corporate Universities in Deutschland”

Posted on 22 June 2005 by jrobes

Ich will gar nicht viel über diesen Workshop erzählen, an dem ich letzte Woche teilgenommen habe, denn es wird sicher bald eine Publikation geben, über die man mehr sagen kann (und vielleicht kann man dann sogar direkt auf die Ergebnisse dieses Projekts verweisen!?). Jedenfalls sind Corporate Universities derzeit für die Wissenschaft, so die Aussage der Autoren, “ein totes Thema”. Und weiter hieß es: “Die Gründungszeit liegt hinter uns, und teilweise geht der Lebenszyklus einzelner CUs schon wieder dem Ende zu.”.Es gibt derzeit wenig, was diesem Eindruck widerspricht. Einzig VW (“AutoUni”) und E.ON (“E.ON Academy”) besetzen heute medial das Thema. Letztere verkündete gerade die Ausweitung ihrer virtuellen Lernplattform zu einer “konzernweiten Bildungsplattform für alle E.ON-Gesellschaften”. Und Volker Wiegmann, Managing Director, stand zu den Erfahrungen und Zielen der Academy Online Rede und Antwort, wobei er sogar zu den Stichworten “Lebenslanges Lernen” und “Informelles Lernen” Worte fand.
CHECKpoint eLearning, Juni 2005

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Das Web sind wir

Posted on 21 June 2005 by jrobes

Das Schöne an diesem Artikel: Man kann ihn auch bei über 32 Grad wunderbar lesen! Es geht um einen tief greifenden Kulturwandel, den der Autor beschreibt, es geht um das “Web 2.0″ und damit um ein “menschlicheres Web”. Im Mittelpunkt dieser Entwicklung steht Social Software. Der Autor schafft es wirklich auf wenigen Seiten, alle derzeit populären Dienste, die mir bei diesem Stichwort einfallen, kurz zu beschreiben! Sein Resumee:

“Werden auch vom Social-Software-Boom bloß ein paar neue Kommunikationstools übrig bleiben? Zwei starke Argumente sprechen dagegen. Der eine ist die massenhafte Verbreitung von Breitband-Internetzugängen, die letztlich erst effiziente Formen der Interaktion zwischen vielen Menschen im Netz möglich macht. Mobiles Breitband-Internet wird Dienste wie Flickr weiter beflügeln.
Das andere, vielleicht sogar das letztlich entscheidende, sind die Bedürfnisse der Menschen. In einer von zunehmendem Wettbewerb geprägten Wissensgesellschaft zählen nützliche Kontakte und persönliche, vertrauensvolle Beziehungen mehr als abgehobene Visionen von Virtualität und wechselnden Cyber-Identitäten.”

Mario Sixtus, Technology Review, Nr. 7/2005
[Kategorien: Zukunft des Internet, Social Software, Web 2.0]

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Learning from Google

Posted on 21 June 2005 by jrobes

“Training, as we have known it, is not driven by consumer demand, has uninteresting ROI, provides really fuzzy benefits, and cannot be easily differentiated. But that can change. Education focuses on helping people know more; training focuses on helping people do more; Google focuses on helping people find out more – when they most need it.
Corporate learning has to follow the Google “search & connect” model instead of the General Motors “produce & sell” model.”

Godfrey Parkin, Parkin’s Lot, 23 Mai 2005
[Kategorien: Trends in der Weiterbildung]

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Rescuing Social Networking

Posted on 20 June 2005 by jrobes

Ist der Hype um Social Networking Applications (SNAs) bereits vorbei? Ich hatte vor einigen Tagen auf einen kritischen Report aufmerksam gemacht (“Why some social network services work and others don’t”). Dave Pollard zitiert einen weiteren Bericht (“Five Reasons Social Networking Doesn’t Work), um ihm uneingeschränkt zuzustimmen. Daran anknüpfend sagt er, dass sein Blog ihm ein rebusteres Netzwerk bietet als die SNAs, denen er angehört (dem kann ich nur zustimmen!); und er beschreibt er seine “persönliche SNA-Kombination” aus “Yellow Page”, “Simple Virtual Presence Tool” und Blog als “personal filing cabinet”.
Dave Pollard, how to save the world, 16 Juni 2005
[Kategorien: Social Software, Social Networks]

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Kompetenzförderliche Potenziale populärer Computerspiele

Posted on 20 June 2005 by jrobes

Ich habe keine Ahnung, was Computerspiele betrifft. Deshalb kann ich diese Meldung nur weiterleiten: Das Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis (JFF) hat das kompetenzförderliche Potenzial von populären Computerspielen untersucht. Im Teaser heißt es zusammenfassend: “Während oft hohe kognitive und emotionale Leistungen gefördert werden, lässt sich dies im Hinblick auf soziale Fähigkeiten nicht sagen.” Aber es heisst später auch: “Computerspiel ist nicht gleich Computerspiel”. Wer also wissen will, was Warcraft III, Star Treck Elite Force II, Die Sims, Gran Turismo 3 und weitere Spiele ihm oder anderen bringen können: Hier gibt es Antworten.
Christa Gebel, Telepolis, 17 Juni 2005
[Kategorien: Weiterbildung allgemein]

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Open source in education - something has got to change

Posted on 17 June 2005 by jrobes

Der Eintrag hat eine Geschichte, die auch mit der Pressemitteilung von WebCT zusammenhängt, zukünftig stärker die Interoperabilität mit Open Source Software zu verfolgen. Der Autor, James Farmer, hat einen klaren Standpunkt:

“I contend that our universities, schools and other educational institutions are wasting enormous amounts of money and making huge mistakes using commercial software where open source software could do as good as or better a job.

I’m not arguing for a total ban on proprietary software, not possible (yet) but let’s start by getting rid of MS Office for Open Office, editing our Audio with Audacity, unzipping and more with 7-Zip, FTP-ing with Filezilla, emailing with Thunderbird (we still use paid Eudora… how funny is that :o), drawing with Inkscape, creating pdfs with PDFcreator and more. Heck, roll on over to the OSSWin project to find hundreds of ways that you could save enormous amounts of money.”

Genauso interessant wie der Eintrag selbst sind die anschließenden Kommentare! (via Stephen Downes)
James Farmer, incorporated subversion, 14 Juni 2005
[Kategorien: Learning Management Systems]

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Implementing a Global Technology Platform

Posted on 17 June 2005 by jrobes

ING, einer der weltweit größten Finanzdienstleister, hat eine globale Lernplattform - “the ING Learning Center” - für 110.000 Mitarbeiter ausgerollt. Der Business Case, der diesem Projekt zugrunde lag, entspricht selbst in Details genau dem, was in den letzten beiden Jahren die Deutsche Bank unternommen hat! “ING’s business case forecasted substantial savings from having a single LMS vendor, consolidating content provider contracts, and enabling employee self-service for classroom enrollments.”

Das LMS stammt von NetDimensions (bei der Deutschen Bank war es PeopleSoft), die HR-Schnittstelle ist PeopleSoft, Content kommt vor allem von SkillSoft und Netg, und die geschätzten Einsparungen belaufen sich auf 19,9 Mill Dollar. Interessant ist das Angebot eines “Knowledge Centers” mit Übergängen zu informellen Lernprozessen (die Case Study bietet hier eine Ansicht) und die geplante Integration einer competency management initiative.
Karen O’Leonard, Bersin & Associates, Juni 2005 (pdf)

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Learning Innovations

Posted on 16 June 2005 by jrobes

Godfrey Parkin war auf einer Konferenz (”Innovations in E-learning“, US Naval Education and Training Command and the Defence Acquisition University) und berichtet ganz angetan: “I’m happy to report that learning will thrive, but trainers will have to merge back into operational roles. Oh, and Training Departments are dead, at least as we know them. As are Learning Management Systems and any other relics of centralized distribution of learning. Learning that is informal, collaborative, contextual, real-time, and peer-generated, will be the mode of tomorrow.”

Am meisten begeisterte ihn dabei (”eye-opener”), was ein Vertreter von IBM erzählte und was er wie folgt zitiert bzw. zusammenfasst: “The most profound shift that will take place in training over the next three years is a movement away from traditional, formal, course-based learning (classroom or online) and towards clever integration into the workflow of learning-enabling tools like Instant Messaging and informal collaboration processes.” I couldn’t agree more.
Godfrey Parkin, Parkin’s Lot, 14 Juni 2005
[Kategorie: e-learning]

Nachtrag (17 Juni): George Siemens merkte einen aus meiner Sicht wichtigen Punkt an:
“I agree that the rise of informal learning will be a significant trend in the elearning industry. I don’t think, however, that we will see LMS’ disappearing. The situation drives the tool. In formal, course-based learning, many organizations will continue to adopt an LMS. I’m personally much more excited about informal, collaborative learning than I am about LMS-based learning. But learning isn’t a one dimensional experience - it has many facets, requiring many different approaches. Hopefully, advocates for informal learning won’t take the same “our way is the only way” approach adopted by proponents of formal learning. There is room and need for both.”

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Wikis, Weblogs and RSS: What Does the New Internet Mean for Business?

Posted on 16 June 2005 by jrobes

Wenn Wharton sich eines Themas annimmt, geht’s auch immer um Business. Einig sind sich die Experten dieser Diskussionsrunde, dass das Internet heute Möglichkeiten bietet, die vor wenigen Jahren noch undenkbar waren. Weblogs, Wikis und RSS stehen für “a whole new internet” (Janice Fraser), einen “decentralized approach“, verbunden mit einem “giving up of control“. Warum aber sollten Unternehmen auf diesen riskanten Zug springen? Weil sie müssen, sagt Philip Evans von Boston Consulting:

“This changes the way you think about productivity in organizations where innovation, adaptability and dealing with complexity are the key challenges. So much of reengineering, which is what major corporations have been about for the last 10 or 15 years, has been about linear efficiency — lining everything up in as tight a way as possible along a path. That’s wonderful if you know exactly what it is you want to do, and the aim of that task will never change. Increasingly, that’s not the relevant challenge. The challenge is adaptability, complexity, uncertainty and your capacity to mine the elements of your business, people and knowledge into different and new combinations.”
Knowledge at Wharton, K&W Juni 15-28, 2005
[Kategorien: Weblogs, New Thinking]

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Humankapital wichtigster Wachstumstreiber

Posted on 15 June 2005 by jrobes

Es gibt, so die Autoren, (mindestens) zwei Theorien, was den Zusammenhang zwischen dem Humankapital einer Volkswirtschaft und ihrem Wirtschaftswachstum betrifft. Die einen sagen, dass ein hohes Niveau des Humankapitals eine hohe Wachstumsrate des Bruttoinlandsprodukts bewirkt. Demnach hätte Deutschland beste Voraussetzungen, denn sein Bestand an Humankapital – gemessen an der durchschnittlichen Zahl der Ausbildungsjahre pro Kopf der Bevölkerung – ist groß. Wenn es trotzdem wirtschaftlich nicht boomt, müssen die Probleme woanders liegen.

Die anderen sagen nun, dass es einzig zwischen der Wachstumsrate des Humankapitals und dem Wachstum einer Volkswirtschaft einen Zusammenhang gibt. Hier liegt Deutschland hinten, denn vor allem Länder, die heute noch auf einem niedrigen Humankapitalniveau sind, kommen mit vergleichsweise geringen Investitionen in Ausbildung sehr weit. Indien, Südafrika und Korea werden exemplarisch vorgestellt. Spanien ist unter den reicheren Ländern der “Bildungsstar”, dank der Bildungsversäumnisse (!) in der Zeit unter Franco. Denn die ins Berufsleben eintretenden Menschen haben in Spanien ein deutlich höheres Bildungsniveau als die aus dem Berufsleben ausscheidenden Menschen. Hier hat Deutschland ein Problem, wenn man daran denkt, dass heute nur etwa ein Drittel eines Jahrgangs Abitur macht, während es im Durchschnitt der OECD über 60% sind!

Man muss sich auf diese Zusammenhänge einlassen, um einen Gewinn aus ihrer Lektüre zu ziehen. Vor allem muss man sich auf ein Gesellschaftsmodell einlassen, in dem Wirtschaftswachstum und die Steigerung der Einkommen zentrale Erfolgsfaktoren sind. Bildung ist eine Investition. Nur wenn diese Investition einen messbaren, positiven Ertrag bringt, individuell wie sozial, lohnt sich Bildung. Dieser Artikel der Deutsche Bank Research gibt einen guten, komprimierten Überblick über den Stand der Diskussion. Mit den zu erwartenden Politikempfehlungen. (Danke, Johannes!)
Stefan Bergheim, Deutsche Bank Research, 14 Juni 2005 (pdf)

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Abschied von E-Learning?

Posted on 14 June 2005 by jrobes

bibb_elearning.jpg
Vielleicht braucht es wirklich nicht mehr als diese Grafik, um das Potenzial von e-Learning zu unterstreichen. Und um darauf hinzuweisen, dass e-Learning nicht nur formale Lernprozesse unterstützt (Lernmodule), sondern auch individuelle und informelle Lernprozesse (E-Community/ virtual Community) sowie das organisationale Lernen (Informationssysteme/ Knowledge Management). Darüber hinaus enthält der Artikel einige praktische Hilfen aus dem BIBB-Fundus, wie z.B. die hervorragenden Checklisten und Gestaltungsempfehlungen für den Einsatz von berufsbezogenen Online-Communities.
Angela Fogolin, Klaus Hahne, Gert Zinke, Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), 2 Juni 2005
[Kategorien: e-Learning]

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Teaching Online - A Time Comparison

Posted on 13 June 2005 by jrobes

Wer geahnt hat, dass es viel zeitaufwendiger ist, eine Klasse online als auf klassische Art und Weise im Seminar zu unterrichten, findet hier die Bestätigung. Eine kleine, aber sehr detaillierte und sorgfältig durchgeführte Studie. Der Autor hat eine Art Selbstversuch unternommen und ein Thema parallel in zwei Klassen behandelt: eine im Seminar, die andere online. Das Thema hieß “Introduction to Economics”. Dabei hat er genau Buch geführt und die Zeiten festgehalten, die er für die verschiedenen Aufgaben (“Course Preparation Time”, “Time Spent Teaching”, “Office Hours”, “Final Tasks”) gebraucht hat.

Das Resultat ist eindeutig: “Across all activities the longer time spent teaching in the online format was mostly due to the individualized attention that the instructor provided to the students. This difference between instructor-centered teaching and student-centered teaching was a fundamental reason for why there is such a substantial difference in the time spent. … Specifically the online course required additional time to set-up, maintain, and complete final tasks. It took over twice as much time to teach the same course online compared to in-class.”

Rückblickend musste der Autor feststellen, dass er 155 Stunden in die Online-Maßnahme und 62 Stunden in die Seminar-Lösung investiert hatte. Oder: 6.77 Stunden in jeden Online-Lerner, aber nur 0.71 Stunden in jeden Seminar-Lerner. Der größte “Zeitfresser”: “Specifically the time spent teaching online is made up of one-on-one email, phone conversations, discussion groups, chatroom questions and answers, and help in my office. This communication has been found to be one of the most time consuming parts of teaching an online course.”

Der Autor hält fest: Ohne Qualitätsverluste ist an der Zeitschraube nur schwer zu drehen. Aber er betont auch, dass er die zeitliche Flexibilität, die er bei der Betreuung der Online-Studenten hatte, sehr wohl zu schätzen wusste.
Joseph Cavanaugh, Online Journal of Distance Learning Administration, Volume VIII, Number I, Spring 2005
[Kategorien: e-learning]

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Blended Learning

Posted on 10 June 2005 by jrobes

Über das Thema Blended Learning gab es in letzter Zeit wenig zu berichten, deshalb möchte ich auf diese Ressource verweisen, die kurze Einführungen in verschiedene e-Learning-Themen bietet, u.a. Blended Learning. Dabei ist auch die Rede von den “challenges of Blended Learning”, wobei ich einen wichtigen Punkt vermisst habe: die “e-Learning Kompetenzcenter” in vielen Großunternehmen, mit denen ich zu tun habe. Oft haben sie eine Querschnittsfunktion, unterstützen verschiedene Unternehmens- und Fachbereiche bei der Entwicklung und Einführung von e-Learning. Was sie in der Regel nicht haben: Einfluss auf die Entwicklung von Personalentwicklungsplänen und die Gestaltung ganzheitlicher (mir fällt gerade kein besseres Wort ein …) Bildungslösungen. Wie soll unter solchen Bedingungen Blended Learning entstehen?

Blended Learning.gif

Gray Harriman, E-Learning Resources at grayharriman.com, 2005
[Kategorien: Blended Learning]

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ESJ: A Strategy for Personal Knowledge Management

Posted on 10 June 2005 by jrobes

Die Gedanken dieser Zusammenfassung sind nur schwer auf einen Begriff zu bringen: Es geht um Personal Knowledge Management und die Frage, wie ePortfolios es unterstützen können. Wichtig ist aus meiner Sicht vor allem das Stichwort: “Portfolios are critical to the concept of knowledge work as craft work.” Hier verlinkt der Autor zu einem älteren Eintrag mit dem entsprechenden Titel, der wiederum auf die “Unsichtbarkeit” von Knowledge Work eingeht: “One thing that differentiates knowledge work today from other craft work is that, except for final product, knowledge work is essentially invisible. All the important stuff takes place inside knowledge workers’s heads.” Weblogs und ePortfolios können helfen, Knowledge Work in Teilen wieder sichtbar zu machen. Warum das wichtig ist, hat Jim McGee weiter ausgeführt. Zwei Punkte möchte ich zitieren:

“The first will be increasing the value of knowledge work as a learning environment for other knowledge workers. As craft work, knowledge work fits more into apprenticeship learning models than in conventional training approaches. Making the work process and its intermediate products more visible will make the apprenticeship process more effective.
The second aspect of visibility is better leverage of communities of expertise and practice. More and more of the difficult problems organizations face require groups of experts to coordinate their expertise and invent multi-disiciplinary solutions. These problems don’t identify themselves in advance. They show up. They generally get addressed by whatever team can be identified and assembled quickly. The more visible you can make those experts and their expertise by making their thinking visible, the more likely you will be able to field a team that will work.”
(via Stephen Downes)
Jim McGee, McGee’s Musings, 26 Mai 2005
[Kategorien: Knowledge Management, ePortfolios]

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Using a Knowledge Management System for E-Learning

Posted on 10 June 2005 by jrobes

Der Artikel ist wenig spektakulär, aber die Idee durchaus interessant: Es braucht nicht unbedingt ein LMS, um Lernprozesse zu unterstützen, ein Knowledge Management System tut es auch. Wobei die Autoren die Reichweite ihrer Idee selbst einschränken: proprietäre Technik, erforderliches IT-KnowHow zum Betrieb usw. Der Artikel ist übrigens nur einer von vielen, die in der April-Ausgabe der Learning Technology nachzulesen sind.
Jean-Paul Van Belle, Learning Technology, Juni 2005
[Kategorien: Learning Management Systems, Knowledge Management]

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Der Ritter des Internet — zum 50. Geburtstag von Tim Berners-Lee

Posted on 09 June 2005 by jrobes

Heute wird alles etwas kürzer, weil ich den ganzen Tag auf dem DGFP-Kongress in Wiesbaden gewesen bin - wobei ich zugeben muss, dass ich den Kongress nur zum Anlass genommen habe, um mich mit anderen zu treffen. Kurz deshalb nur der Verweis auf dieses Geburtstagsständchen, das dem Vater des Internet gilt. Mit interessanten Verweisen, wie z.B. diesem auf einen Artikel über Tim Berners-Lee und das Semantische Web. Dort heisst es dazu:

“Zudem arbeitet er persönlich an seiner zweiten großen Idee: dem semantischen Web, das definierende Kennzeichnungen an Webseiten hängt und sie so verlinkt, dass Rechner Daten leichter finden und neue Zusammenhänge zwischen Informationsfragmenten bilden könnten - praktisch eine global verteilte Datenbank. Obwohl das semantische Web schon Teil der ursprünglichen Absicht seiner Erfindung war, ist es seit 15 Jahren in der Entwicklung und trifft auf hartnäckige Skepsis. Dennoch glaubt Berners-Lee, dass es sich demnächst durchsetzen und Computern dazu verhelfen wird, Bedeutung aus entlegener Information zu ziehen, so einfach, wie das heutige Internet einzelne Dokumente verknüpft.”
Detlef Borchers, heise online, 8 Juni 2005

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US-Autor: Fernseher und PC machen schlau

Posted on 08 June 2005 by jrobes

Wir hatten diese Diskussion schon mehrmals. Am besten ist mir Neil Postman’s “Wir amüsieren uns zu Tode” in Erinnerung. Es passte 1985 wunderbar zu den jahrelangen Debatten um Verkabelung und Privatfernsehen. Als Student der Publizistik in Münster hatte ich zu diesem Zeitpunkt auch schon ein gutes Dutzend Referate zum Thema geschrieben, aber die Schwarz-Weiß-Sicht Postman’s war keine Referenz, die man unbedingt zitieren wollte. Seine Schriften (siehe auch “Das Verschwinden der Kindheit”) waren zu sehr von bildungsbürgerlichen Idealen geprägt, und ob diese das richtige Rüstzeug waren, um sich mit den kulturellen und technischen Veränderungen der kommenden Jahrzehnte auseinanderzusetzen, schien mehr als zweifelhaft (in diesem Nachruf mehr über Postman).

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Jetzt gibt es also eine Wiederholung. In diesem Artikel wird auf Steven Johnson’s “Everything Bad is Good for You. How Today’s Pop Culture Is Actually Making Us Smarter” aufmerksam gemacht, der eine Lanze für heutige Fernsehserien und Computerspiele bricht (siehe auch mein Eintrag v. 11. Mai). Sie würden, so der Autor, neue Anforderungen an das Gehirn stellen und die Aufmerksamkeit und Kombinationsgabe der Zuschauer herausfordern. In Computerspielen wie “Die Sims” oder “Age of Empires” müssten Spieler Situationen analysieren, Strategien entwickeln und Entscheidungen fällen.

spitzer.gif
Es gibt, und das ist der Bogen zu Postman’s Thesen, auch heute das Gegenstück. Manfred Spitzer warnt in “Vorsicht Bildschirm! - Elektronische Medien, Gehirnentwicklung, Gesundheit und Gesellschaft” vor den Einflüssen von Fernsehen und Computer auf Kindheit, Erziehung und Bildung. Mit starken Worten, von denen man sich hier einen ersten Eindruck verschaffen kann. Postman lässt grüßen.
bildungsklick, 7 Juni 2005
[Kategorien: Weiterbildung allgemein]

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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