Archive | January, 2005

eLearning & Content Management: One Can Help the Other

Posted on 31 January 2005 by jrobes

Als ob das Leben nicht schon kompliziert genug ist: Als wir uns gerade an die Notwendigkeit von Learning Management Systemen (LMS) gewöhnt hatten, gab es auf einmal das Kürzel LCMS: Learning Content Management Systeme. Der Autor stellt nun eine dritte Lösung vor, die allein oder im Konzert der Systeme das e-Learning-Management unterstützen kann:

“Single-source, XML compliant content management systems are especially well suited for helping with eLearning for four reasons. First, because single-source content management systems store information in “chunks”, they are ideal for working with learning objects. …
Second, content management systems that are XML-aware can help eLearning developers by making it easy to deliver content in multiple formats. …
Third, good content management systems typically have robust automated workflow capabilities. …
Finally, the most compelling way that a single-source content management system can help with eLearning is through enterprise-wide content reuse.”
(via T+D Blog)
Bret Freeman, Content-Wire, 26 Januar 2005
[Kategorie: e-learning]

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10 Trends für Innovationen im E-Learning

Posted on 28 January 2005 by jrobes

Wolfgang Kraemer und Peter Sprenger von der imc beschreiben 10 aktuelle Trends, “die das Geschäft mit Learning Management in den nächsten Jahren bestimmen werden”:

“1. Rapid Learning gewinnt weiter Marktanteile …
2. Insourcing der Lerninhalteproduktion …
3. Zentralisierung und Standardisierung von Corporate Learning Services …
4. Bildungscontrolling bleibt ein wichtiges Thema …
5. Professionalisierung von E-Learning im Hochschulumfeld …
6. Schulen entdecken E-Learning …
7. Learning on demand mit ASP-Lösungen …
8. IT-Dienstleister werden Learning Services Provider …
9. Integrationsarchitekturen vernetzen E-Learning …
10. Lernen ist keine Option mehr – sondern eine Verpflichtung …”

Dass die Autoren dabei einen Bogen um den Trend “Open Source” machen, ist aus ihrer Sicht nachvollziehbar. Ebenso, dass der Fokus der Aufzählung auf dem Management von Content und Lernprozessen liegt, wie die Autoren selbst einleitend informieren. Nichtsdestotrotz wird die Integration klassischer Bildungsangebote inklusive Web-based Training und informeller Lernprozesse in den kommenden Jahren verstärkt auf die Agenda rücken, möchte ich - vorsichtig - hinzufügen.
Wolfgang Kraemer und Peter Sprenger, Competence Site, 25 Januar 2005 (pdf, 28,7 KB)
[Kategorien: e-learning]

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Bildungscontrolling mit der Learning Scorecard

Posted on 28 January 2005 by jrobes

Einen kurzen Überblick über das Konzept der Learning Scorecard liefert dieser Artikel. Wer es noch nicht weiss:

“Die Learning Scorecard basiert auf dem erfolgreichen Konzept der Balanced Scorecard von Kaplan und Norton und ist auf die spezifischen Anforderungen des Bildungsmanagements ausgerichtet. In Anlehnung an die Balanced Scorecard gliedert sich dieser Ansatz in vier Werteebenen (Kunden-, Finanz-, Prozess- und Ressourcenperspektive), denen die Vision des Bildungsmanagements vorangestellt werden.”

Wer das schon weiss, würde sich mit mir sicher über eine kurze Case Study zum Thema freuen. Wer weiss, vielleicht legen die DETECON-Autoren noch einmal nach …
Andreas Närmann und Jörg Sander, Competence Site, 25 Januar 2005 (pdf, 116,8 KB)
[Kategorien: Bildungscontrolling]

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McK Wissen: Menschen

Posted on 28 January 2005 by jrobes

Es war irgendwann im letzten Sommer, als ich mir in einer Bahnhofsbuchhandlung diese Ausgabe von McK Wissen gekauft habe. Wer es nicht weiss: McK Wissen ist eine Kooperation von McKinsey und brandeins. Das Thema hieß “Menschen”, und einige der Artikel versprachen, sich mit Bildung, Lernen und Personalentwicklung auseinanderzusetzen. Und die Zugfahrt war lang, soviel weiss ich noch.

Viel habe ich damals aber nicht gelesen, aus Gründen, die sich meiner Erinnerung entziehen, und so habe ich mir heute die Zeitschrift noch einmal vorgenommen. Was ich festgestellt habe: Das Heft bietet wirklich einen Rundumschlag - im positiven Sinn! Zwei Artikel habe ich etwas intensiver gelesen. Der erste (“Büffeln fürs Business”) beschäftigt sich mit den “Corporate Universities” hierzulande. Dabei wird wieder einmal deutlich, dass die Marke CU nur eine lose Klammer bildet, um neue bzw. aktuelle Strategien des Führungskräftetrainings zu beschreiben. Der gemeinsame Nenner aller Anstrengungen: selbst bestimmen, was auf dem Lehrplan steht! Dabei spielt es dann auch keine Rolle mehr, dass von der “Firmen-Uni” der Deutschen Bank die Rede ist, eine Bezeichnung, die wohl selbst der im Artikel zitierte Leiter derselben zurückweisen würde.

Und es gibt ein Interview mit dem Alternsforscher Paul Baltes (“Die Kultur des Alterns”), und hier habe ich die schöne Geschichte über Arthur Rubinstein (wieder)gefunden, die ich kurz in der Geo-Fassung zitiere:
“Der 80-jährige Arthur Rubinstein ist in verschiedenen Interviews gefragt worden, wie er immer noch ein so guter Konzertpianist sein könne. Aus seinen Antworten lässt sich das SOK-Prinzip herauslesen: Er habe sein Repertoire verringert also eine Wahl getroffen. Außerdem übe er diese Stücke mehr als früher. Das ist die Optimierung. Und weil er die ausgewählten Stücke nicht mehr so schnell wie früher spielen konnte, hat er noch einen Kunstgriff angewendet: Vor besonders schnellen Passagen verlangsamte er sein Tempo; im Kontrast erschienen diese Passagen dann wieder ausreichend schnell. Das ist eine Form der Kompensation. Ich glaube, diese Strategie sich auf wenige Ziele zu beschränken, diese aber sehr energisch zu verfolgen und dabei nach geeigneten inneren und äußeren Ressourcen der Kompensation zu suchen das ist die Kunst des guten Älterwerdens.”
McK Wissen 08, März 2004

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Is e-Learning the Solution for Individual Learning?

Posted on 27 January 2005 by jrobes

Die Beschränkungen gegenwärtiger e-Learning-Modelle und -Systeme sind der Ausgangspunkt der Autoren, als gemäßigten Konstruktivismus bezeichnen sie ihren eigenen Standort. Daraus ergibt sich für sie eine zentrale Anforderung: “To support the constructivist learning theory the learning material must be customized to the individual learner.” Es folgt ein kurzer Exkurs in die Welt der Learning Objects, bei dem ich etwas an Boden verloren habe. Aber dann - und da konnte ich wieder aufholen - beschreiben sie, woran es bestehenden LMS-Lösungen heute mangelt:
“Mostly these systems serve only as data containers into which the teacher or tutor can upload files.”

… und wie es zukünftig aussehen sollte:
“The e-Learning system must enable the learner to create the aforementioned personal information landscape while working with the provided learning materials. The means are individual compilation and topical rearrangement of learning material, creating “pools” of especially important documents as well as the possibility to annotate and cross-reference material.”
Ja, wenn sie nur in der letzten Zeile die LEARNTEC nicht nach Hamburg verlegt hätten …
Djamshid Tavangarian, Markus E. Leypold, Kristin Nölting, Marc Röser und Denny Voigt, Electronic Journal of e-Learning (EJEL), Dezember 2004
[Kategorien: e-learning]

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Future VLE - The Visual Version

Posted on 26 January 2005 by jrobes

VLE of the Future.gif

Ich hatte bereits vor einigen Tagen auf den Artikel von Scott Wilson (”The VLE of the Future“) hingewiesen. Hier gibt es die graphische Umsetzung. Noch schöner - wenn man sich auch in einige Begriffe und Abkürzungen erst “reinarbeiten” muss. (via Stephen Downes)
Scott Wilson, Scott’s Workblog, 25 Januar 2005
[Kategorien: e-learning]

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Social Software and the Future of Conferences—Right Now

Posted on 25 January 2005 by jrobes

Social Software1.gif
Wer in einigen Wochen wieder die LEARNTEC besuchen wird und sich vielleicht zum wiederholten Male fragt, warum denn Form und Thema dieser Konferenz soweit auseinanderfallen, wird diesen Artikel mit Gewinn lesen!

“It’s a bit ironic to attend a conference on deeper learning and the improvement of teaching and to find oneself sitting in a large auditorium, watching PowerPoint slides, and listening to someone deliver a traditional-style lecture. Even if the presentation is thought-provoking, even if the presenter is charged with enthusiasm, even if the slides are animated, even if the podium is shared with a panel of highly respected thought leaders in learning theory, even if . . . , one is left with the feeling that a grand opportunity has been missed, that gathering together so many creative and talented people could have resulted in an experience with a very different quality—or at least different from that of sitting in a lecture hall.”

Und so beschreiben die Autoren, wie denn eine Konferenz aussehen könnte, die konsequent als Lernumgebung konzipiert ist und die sich dazu der technischen Möglichkeiten bedient, die unter dem Stichwort “Social Software” zusammengefasst werden (“social software environments where content, interaction, and collaboration are integrated”).
Vicki Suter, Bryan Alexander und Pascal Kaplan, EDUCAUSE Review, Januar/ Februar 2005
[Kategorien: Trends in der Weiterbildung, Social Software]

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Personalentwicklung und Zugang zum e-Learning

Posted on 25 January 2005 by jrobes

Dieser Artikel liest sich wie eine ausführliche To-Do-Liste, anknüpfend an die in Lissabon im März 2000 formulierte Vorgabe, Europa bis 2010 zur wettbewerbsfähigsten und dynamischsten Wissensökonomie der Welt zu machen (”Europa muss/ soll …”). E-Learning ist auch Thema, aber nur als Baustein einer zukünftigen e-Europe-Agenda 2010 und weniger prominent, als es der Titel vermuten lässt.

Interessant sind zwei Hinweise: Da heisst es zum einen, “Informelles Lernen am Arbeitsplatz muss anerkannt und zugelassen werden, und es müssen interoperable e-Portfolios für Lernende entwickelt werden, die von Arbeitgeber zu Arbeitgeber weitergereicht werden können.” Hier bin ich wirklich gespannt, wie die Umsetzung dieser e-Portfolios aussehen wird!

Und an anderer Stelle wird ein Bericht von PwC (“Rethinking the European ICT Agenda. Ten ICT-breakthroughs for Reaching Lisbon Goals”, 2004) zitiert, indem es heisst: “Um der Abwanderung von Arbeitsplätzen entgegenzuwirken, schlägt der Bericht vor, dass ‘Europa eine gemeinsame Strategie in diesem Bereich formulieren sollte. Europa ist am besten bedient, wenn sichergestellt wird, dass Verluste von Arbeitsplätzen nicht durch unnötige Mängel des europäischen Arbeitsmarkts und das Geschäftsklima verursacht werden.’” Mein spontaner Gedanke: Defensiver kann man eine Antwort auf die Anforderungen einer zukünftigen globalen Arbeitsteilung kaum formulieren!
Michelle Selinger, elearningeuropa.info, 5 Januar 2005
[Kategorien: e-learning, ePortfolios]

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Moodling around in anger - some initial reflections

Posted on 24 January 2005 by jrobes

Ein kurzer Erfahrungsbericht über eine Einführung der Open Source-Plattform “Moodle”, in dem besonders der schnelle und umfangreiche Support der “Moodle”-Community hervorgehoben wird. Zusammenfassend heisst es:

“I’m not saying Moodle does not have its limitations, but it largely does what it says on the box (if it had one:) If you wish to deliver courses that support a student centred approach then this is what it does. The software installation does not raise any problems and customisation, as mentioned earlier, is straightforward, even for people with limited programming experience.”
Graham Blacker, Auricle, 13 Januar 2005
[Kategorien: Learning Management Systems]

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Tim Wang’s Education Blog

Posted on 24 January 2005 by jrobes

Ich habe keine Ahnung, wer das ist und wie lange er noch durchhält, aber Tim Wang berichtet bzw. bloggt über e-Learning in China, so z.B. mit Meldungen über die Anstrengungen der chinesischen Regierung, ein Online Training Network für ihre Mitarbeiter aufzubauen (hier) oder die Erfolge des amerikanischen LMS-Anbieters Blackboard auf dem chinesischen Markt (hier).
Tim Wang, Tim Wang’s Education Blog, Januar 2005
[Kategorien: Weblogs]

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Hochschulen im Digitalen Wandel

Posted on 21 January 2005 by jrobes

mmkh_logo.gif
Für kleines Geld (9,90 Euro) gibt es diese Broschüre, die die Ergebnisse der Konferenz Campus Innovation zusammenfasst. Wie der Titel bereits andeutet: Auf der Agenda im Oktober stand nicht nur e-Learning, sondern die umfassende “informationstechnologische Modernisierung der Hochschulen”, wie Ulrich Schmid, Geschäftsführer des Multimediakontors Hamburg in der dazugehörigen Pressemitteilung schreibt.

Wie immer, wenn Konferenzen zusammengefasst werden, gibt es auch hier viele Beiträge, die selbstbewusst das bereits Erreichte hochhalten. Und andere, die darauf hinweisen, welche Aufgaben noch zu lösen sind, um dem Ziel der Modernisierung und Digitalisierung, wie es in der Broschüre öfters etwas trocken heisst, näherzukommen. Zu denen gehört zweifellos das Interview mit Walter Ch. Zimmerli, dem Gründungsrektor der Volkswagen AutoUni. Zuerst widerspricht Zimmerli dem Fragesteller, indem er insistiert, dass Bildung selbstverständlich zu den Kernkompetenzen jedes zukunftsorientierten Konzerns gehört (das passt zum derzeit so beliebten Stichwort “Outsourcing”). Dann kritisiert er, dass die Universitäten “mit einem seit 200 Jahren völlig veralteten Wissens- und Kompetenzmodell” arbeiten:

“Für eine akademische Prüfung wird der Kandidat isoliert und sämtlicher Hilfsmittel wie Büchern oder Internetzugang beraubt. Dann muss er aus dem Gedächtnis einen Text produzieren. Heute geht es aber nicht darum, Texte zu produzieren, sondern Probleme zu lösen. Würde man einem Manager gute Führungsqualitäten bescheinigen, der seine Arbeit ganz alleine macht, niemanden fragt und sein Wissen lediglich aus dem eigenen Erfahrungsschatz bezieht?”

Und zu guter Letzt sagt Zimmerli, dass es “e-Learning an sich” gar nicht gibt (was ich sofort unterschreibe) und führt die Blended Learning-Angebote der AutoUni an (was aus meiner Sicht eine wenig originelle Begründung ist). Weitere kritische Stimmen kommen z.B. von Allan J. Cristensen, demzufolge es den deutschen Hochschulen an einer umfassenden “Digitalisierungsstrategie” fehlt; und von Andreas Breiter, der darauf hinweist, dass die heutigen Supportstrukturen “weder didaktisch noch technisch” für eine konsequente Verschmelzung von Lehre und e-Learning ausgelegt sind.

Ein Thema ist auch die weitere Vermarktung der entwickelten Online-Kurse durch die Hochschulen (hier sei der Hinweis gestattet, dass in entsprechenden Förderanträgen unbedingt das Wort “Public-Private-Partnership” auftauchen muss, wenn Aussicht auf Bewilligung bestehen soll!). Hierzu findet sich auf der vorletzten Seite die klare Antwort von Herbert Kubicek auf die Frage: “Glauben Sie, dass Hochschulen mit neuen Online-Angeboten Geld verdienen oder einsparen können – und wie?”:
“Einsparungen bei gleicher Leistungsqualität oder nennenswerte zusätzliche Einnahmen sehe ich zurzeit nicht.”

Kurz zusammengefasst: Wenn man diese Broschüre neben die im letzten Jahr erschienenen Reports und Studien zum Thema “e-Learning an deutschen Hochschulen” (“Organisatorische Einbettung von E-Learning an deutschen Hochschulen”, “Kursbuch eLearning 2004″, “E-Learning an deutschen Hochschulen - Trends 2004″) legt, hat man einen guten und aktuellen Überblick. Was will man mehr?
Multimedia Kontor Hamburg, Januar 2005
[Kategorien: e-learning, eUniversity]

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Der Traum von der Gesellschaft der Hochgebildeten

Posted on 20 January 2005 by jrobes

Die Beiträge von Matthias Horx, dem Zukunftsforscher, sind oft etwas holzschnittartig und begriffsverliebt. Das zur Vorwarnung. Hier kann man lesen, wie er sich den Weg in die Wissensgesellschaft vorstellt, warum Arbeit nicht ausgeht, aber “morpht”, und wofür er die Finnen bewundert.
Matthias Horx, zdf.de, 20 Januar 2005
[Kategorien: Weiterbildung allgemein]

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Connectivism: A Learning Theory for the Digital Age

Posted on 20 January 2005 by jrobes

George Siemens beschreibt sein Unbehagen am gegenwärtigen Stand der lerntheoretischen Diskussion, fordert einen Neuansatz und gibt ihm eine erste Richtung und einen Namen: “Connectivism”. Im einzelnen sehen diese Schritte wie folgt aus:

1. Limitations of Behaviorism, Cognitivism, and Constructivism
A central tenet of most learning theories is that learning occurs inside a person. Even social constructivist views, which hold that learning is a socially enacted process, promotes the principality of the individual (and her/his physical presence – i.e. brain-based) in learning. These theories do not address learning that occurs outside of people (i.e. learning that is stored and manipulated by technology). They also fail to describe how learning happens within organizations.”

2. “Many important questions are raised when established learning theories are seen through technology. The natural attempt of theorists is to continue to revise and evolve theories as conditions change. At some point, however, the underlying conditions have altered so significantly, that further modification is no longer sensible. An entirely new approach is needed.”

3. Principles of connectivism:
- Learning and knowledge rests in diversity of opinions.
- Learning is a process of connecting specialized nodes or information sources.
- Learning may reside in non-human appliances.
- Capacity to know more is more critical than what is currently known
- Nurturing and maintaining connections is needed to facilitate continual learning.
- Ability to see connections between fields, ideas, and concepts is a core skill.
- Currency (accurate, up-to-date knowledge) is the intent of all connectivist learning activities.
- Decision-making is itself a learning process. Choosing what to learn and the meaning of incoming information is seen through the lens of a shifting reality. While there is a right answer now, it may be wrong tomorrow due to alterations in the information climate affecting the decision.”

Hochinteressant, und ich bin gespannt, wie die Diskussion weiterläuft!
George Siemens, elearnspace, 12 Dezember 2004
[Kategorien: e-learning]

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Konstruktivistische Lerntheorien

Posted on 20 January 2005 by jrobes


Weil’s gerade so schön in den Zusammenhang passt … Einfach anklicken!
(via blog until you drop)
NN, Januar 2005
[Kategorien: e-learning]

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Nach dem Urteil das große Geschäft

Posted on 19 January 2005 by jrobes

Da mich das Thema auch auf der Learntec (Sektion M: “Zukunft ohne Risiko? - Wirtschaftliche Bewertung strategischer Bildungsinvestitionen”) beschäftigen wird, sei der Hinweis auf diesen Artikel gestattet, der einige Informationen zum Stichwort “Bildungskredite” zusammenträgt. Und das auch noch mit Lust und Laune:
Dass Studenten manchmal ein unkalkulierbares Risiko sind, wissen Politiker, Uni- wie Polizeipräsidenten aus Erfahrung. Den Banken steht dies noch bevor. Ohne staatliche Rückversicherung dürften es daher private Anbieter schwer haben, Studienkredite bereitzustellen. Die KfW jedoch kennt sich mit der Kreditversicherung bestens aus, hat sie doch die halbe New Economy in Deutschland finanziert.”
Alexander Ross, TAZ v. 19 Januar 2005
[Kategorien: Bildungsökonomie]

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The VLE of the Future

Posted on 18 January 2005 by jrobes

VLE steht für “Virtual Learning Environments”. Und der Autor erlaubt sich an dieser Stelle einfach mal zu “spinnen” - im positivsten Sinne. Wenig überraschend, dass sich e-Learning dabei auflöst, um in einem größeren Bild aufzugehen, dass Tools, Services, Inhalte und Menschen miteinander verbindet.

“eLearning is as much about setting contexts as having tools or content, and the VLE of the future will act like a personal organiser that helps users coordinate tools and services from learning providers. It will also have a very strong social networking capability, so that users can discover other people with shared interests and goals, and forge instant connections. If a user wants to host a sim or a role-play, then they will be able to use their VLE to discover people to take on the other roles based on their published interests and availability.”

Der Autor präsentiert noch ein paar weitere Ideen, bevor er mit dem Wunsch abschließt: “Oh, and it may not take 5 years.”
Scott Wilson, Scott’s Workblog, 17 Januar 2005
[Kategorien: e-learning]

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Monetärer Nutzen der Personalentwicklung durch Quantifizierung von Trainingseffekten

Posted on 17 January 2005 by jrobes

Der vorliegende Controlling-Ansatz will aufzeigen, wie die durch eine Bildungsmaßnahme ausgelösten Leistungssteigerungen erfasst und monetär bewertet werden können. Vorneweg: Das Ganze ist sehr betriebswirtschaftlich ausgerichtet, benötigt eine Reihe zusätzlicher Arbeitsschritte - und man muss bestimmte Prämissen einfach akzeptieren, um zur aufgezeigten Lösung zu kommen! Eine der zentralen Prämissen besteht z.B. darin, “dass der ökonomische Wert der Arbeit eines Mitarbeiters durch das Jahresgehalt dargestellt werden” kann.

Aber die größte Schwierigkeit (die ich ürigens vor Jahren in einem gemeinsamen Projekt mit dem Autor selbst “erlebt” habe) ist vielleicht eine andere: Da die durch eine Weiterbildung ausgelöste Leistungsveränderung erst in einem gewissen zeitlichen Abstand zur Bildungsmaßnahme selbst erfasst werden kann, können Ergebnisse erst vorliegen, wenn die untersuchte Maßnahme selbst für viele Lerner und Projektbeteiligte bereits “Geschichte” ist. Etwas langer Atem gehört also dazu!

Der Aufsatz selbst ist bereits 2003 erschienen, aber der Autor, Markus Aschendorf, hat ihn erst kürzlich in einem Interview noch einmal vorgestellt.
Markus Aschendorf, Peter Mokrus, Andreas Kröger, in communication, Januar 2005

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Der Begriff E-Learning hat an Wirkung eingebüßt

Posted on 14 January 2005 by jrobes

Für mich gehören diese beiden Interviews zusammen. Im einen steht IBM (da kommt der Titel dieses Eintrags her!), im anderen PeopleSoft Rede und Antwort. Das Ganze muss bereits im Umfeld der Online Educa passiert sein, ist mir aber irgendwie entgangen. Was mir in beiden Fällen gefällt, ist vor allem der Einstieg, den Edgar Wang wählt:

“Es gibt kein E-Learning-Unternehmen, das größer wäre als Ihr Business Team. Trotzdem wird IBM kaum als Anbieter für Lösungen im Trainingsbereich wahrgenommen. Ist das eine verfehlte Sicht oder ist dies so gewollt?”

“Herr Cools, PeopleSoft ist im deutschen E-Learning-Markt keine bekannte Größe. Was zeichnet Ihr Unternehmen in diesem Bereich aus?”

Während IBM mit verhaltenem Marketing hierzulande bereits große Umsätze im Bildungsbereich macht, will PeopleSoft erst noch dahinkommen. Beide Unternehmen haben aber gemeinsam, dass sie ihre heimischen Erfolgsmodelle gerne stärker auf Deutschland übertragen wollen und sich dabei mit einigen Unterschieden auseinandersetzen müssen. Zum Beispiel, was die Akzeptanz “kollaborativer Lernmodelle” betrifft (das ist zwar nur ein Detail, wird aber interessanterweise in beiden Interviews angesprochen!) Gespannt bin ich dabei, ob es hier vorrangig um die Integration entsprechender technischer Module in eine zentrale HR- oder Lernplattform geht oder ob es auch Raum für flexible, dezentrale Lösungen geben wird …
Edgar Wang, Global Learning, 15 Dezember 2004 (IBM) und 4 Dezember 2004 (PeopleSoft)
[Kategorien: e-learning, Learning Management Systems]

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Blink and The Wisdom of Crowds

Posted on 14 January 2005 by jrobes

Malcolm Gladwell hat ein neues Buch veröffentlicht (“Blink: The Power of Thinking Without Thinking”), das gerade die Runde macht. In diesem Email-Interview sitzt ihm James Surowiecki gegenüber, Autor von “The Wisdom of Crowds”. Es geht sehr unterhaltsam hin und her und beide sind sich schnell einig, dass das “standard model of decision making”, das auf dem vernunftbetonten Abwägen der Vor- und Nachteile einer Situation basiert, nicht immer und überall das Beste ist. Beide sind im Kern skeptisch gegenüber dem herrschenden “Expertentum” und behaupten, dass man häufig in Sekunden (”Blink”) oder durch das Votum von großen Gruppen (”The Wisdom of Crowds”) zu gleichen, manchmal gar besseren Resultaten kommt. Das Interview ist voll von Fragen und Beispielen. Und wer Malcolm Gladwell, der seit “The Tipping Point” hoch im Kurs steht, zudem einmal hören will, wie er über “Blink” spricht, ist hier richtig.
James Surowiecki und Malcolm Gladwell, Slate, 10-12 Januar 2005
[Kategorien: Weiterbildung allgemein]

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Renaissance Prospects

Posted on 13 January 2005 by jrobes

Doug Rushkoff.bmp
Letzten Oktober hat die Pop!Tech 2004 in Maine stattgefunden, aber erst vor einigen Tagen habe ich diesen Link (via Stephen Downes) auf die Präsentationen im mp3-Format gefunden. Ich habe begonnen mit Doug Rushkoff - und war hellauf begeistert!! Es geht um eine zweite Renaissance und die Hoffnung, dass das allgegenwärtige Markt-Modell vielleicht nicht die letzte Antwort auf einige unserer Fragen ist. Also: Wer für seine Konferenz 2005 noch etwas Budget übrig hat und einen Keynote Speaker sucht, Doug Rushkoff ist die Antwort! Meine Teilnahme gäb’s inklusive!
Doug Rushkoff (u.a.), Pop!Tech 2004
[Kategorien: Zukunft des Internet, New Thinking]

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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