Archive | November, 2004

ROI - Das unlösbare Problem des e-Learning

Posted on 30 November 2004 by jrobes

Klaus P. Jantke hat sich gewundert und geärgert und, noch wichtiger, aus seinem Herzen keine Mördergrube gemacht. Gewundert und geärgert hat er sich über all den herrlichen Blödsinn, dem man zuweilen beim Stichwort “Return on Investment” begegnen kann. IBM und sein umfassender e-Learning ROI von 2284% oder der “3-year cumulative ROI” von 5214% für IBM’s Flagschiff der Management-Ausbildung, “Basic Blue”, gehören unzweifelhaft dazu.

Und dann die Rufe nach “Nachhaltigkeit”, denen der Autor im Rahmen des BMBF-Förderprojektes anscheinend häufiger begegnete als ihm lieb war:
“Rechtzeitig vor Ende der Förderung - was vor allem heisst: vor dem Ende der Fördermittel, denn die Förderpolitik reicht immer genau so weit wie das Geld dafür - ist jemandem das Wort Nachhaltigkeit eingefallen, um den schwarzen Peter dafür, dass am Ende seines Projektes kaum einer wusste, wie es weitergehen sollte, anderen zuzuschieben. Mit diesem magischen Wort wedelnd kann man Wissenschaftler strengen Blickes fragen, ob sie sich nicht hätten vor Beginn eines Projekts im Detail überlegen können, wie es nach dessen Ende weitergehen sollte - als ob bei der Ungewissheit akademischer Projektförderung möglich wäre, langfristig zu planen und strategisch zu arbeiten.
Mit dem Wort Nachhaltigkeit ist für jedes der gut 100 Projekte … [im Rahmen der e-Learning-Förderung durch das BMBF] die Frage verbunden, wie man denn die Ergebnisse weiterführen könne auch ohne Mittel dafür zur Verfügung zu haben.”

Aber Klaus P. Jantke wettert nicht nur gegen ROI und eine falsch verstandene Nachhaltigkeit; er hat auch eine sehr klare Vorstellung davon, wie mit neuen Technologien der Lerner und das Lernen unterstützt werden können - eben von e-Learning -, und er fasst seine Vorstellung im Begriff der Adaptivität zusammen:
“Adaptivität bedeutet, dass das e-Learning-System in der Lage ist, sich dem Lernenden, seinen globalen Präferenzen (z.B. Lernstil, Darstellungsart, Argumentationsdichte, Detailtreue usw.) und seinen dynamischen Bedürfnissen (aktuelles Lernziel, erreichter Stand im Lernprozess, aktuelle Performanz usw.) sowie Kontext-Bedingungen (von Art der Verbindung bis Uhrzeit und Dauer der Sitzung) anzupassen.”

Aber adaptive Systeme, e-Learning-Systeme, die “Hypothesen über ihre Benutzer bilden und daraufhin ihr Verhalten dem Benutzer gegenüber einrichten”, sind aufwendig, “und Künstliche Intelligenz ist nicht zum Nulltarif zu haben. Wer in Wissenschaft und Forschung tätig ist, befasst sich naturgemäss mit fortgeschrittenen Ansätzen, ja er kann und darf gar nicht anders. Was wir im akademischen Bereich für das e-Learning tun, kann gar nicht billig sein - wir dürften es nicht tun.”

Unbedingt lesen!
Klaus P. Jantke, Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz, Juni 2004 (pdf)
[Kategorien: e-learning]

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Top ten tips for implementing e-learning

Posted on 30 November 2004 by jrobes

Eine nützliche Erinnerung für alle, die gerade mit der Entwicklung oder Implementierung von e-learning beschäftigt sind:

1. e-learning is more than online courses
2. Content is not the answer to every learning problem
3. Beauty is in the blend
4. Learning solutions must be appropriate
5. e-Learning is a strategic solution
6. An LMS is not a necessary prerequisite for e-learning
7. Coordinated e-learning efforts make sense
8. Success measures should be clearly identified
9. The right conditions need to be in place for e-learning to succeed
10. Just do it!

Jane Knight, e-Learning Centre, 23 November 2004
[Kategorien: e-learning]

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The Business Case for Learning: Tips, Hints, What Works, What Does Not Work

Posted on 29 November 2004 by jrobes

SRI learning.gif

Da ich immer auf der Suche nach interessanten Darstellungen unserer aktuellen und zukünftigen Bildungslandschaft bin, kann ich am LoD Learning Framework nicht vorbeigehen. Es ist zugleich die Essenz der Präsentation von Eilif Trondsen (die Details gab’s wahrscheinlich nur vor Ort). Hier gefällt mir vor allem die Vertikale, also eine “Learning Value Chain”, die Customers wie auch Suppliers & Business Partners einschließt. Eine auch in Deutschland bereits gelebte Realität, wenn man z.B. an die Automobilindustrie und ihre Vertragshändler denkt, die aber noch selten in entsprechenden Bildungszenarien abgebildet wird.
Eilif Trondsen, Emergent Learning Forum, 17 November 2004 (ppt)
[Kategorien: Weiterbildung allgemein]

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RSS – Really Simple Syndication!?

Posted on 29 November 2004 by jrobes

Es ist sicher noch ein langer Weg, bis RSS zur nächsten “Killerapplikation” im Bildungsbereich wird. Aber die Möglichkeiten der “direkten, automatischen und zeitnahen Übermittlung von Informationen aus einer Vielzahl webbasierter Quellen” sind bestechend und werden von der add new knowledge-Redaktion gut beschrieben. Zwar sehe ich noch nicht, dass in Unternehmen Weblogs und Wikis “eine immer größere Rolle” spielen, wie die Autoren in ihrer Einordnung schreiben, aber das tut den beschriebenen Einsatzmöglichkeiten von RSS keinen Abbruch. Denn wie heisst es so schön: “You go to blogs. RSS ‘feeds’ come to you.”
add new knowledge, November 2004 (Registrierung erforderlich)
[Kategorien: Zukunft des Internet]

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Über die Wissensgesellschaft

Posted on 26 November 2004 by jrobes

Momentan arbeite ich mich gerade durch verschiedene Schriften zur Bildungsökonomie und Bildungsrendite. Ein schwieriges Metier, weil die Gräben zwischen denen, die Bildung als Investition betrachten, und denen, die darauf beharren, dass es auch “außerökonomische Sachverhalte” gibt, tief sind. Hinzu kommt, dass man mit jeder Lektüre sofort mit beiden Beinen in der Diskussion um Hochschulreformen und Studiengebühren steckt. Aber das Ganze ist ein noch junges, spannendes und offenes Feld! Wer übrigens einen Einstieg wagen will, dem sei die Studie von Andreas Ammermüller und Dieter Dohmen (“Private und soziale Erträge von Bildungsinvestitionen”, 2004; pdf) empfohlen.

“Bildungsökonomie” ist das Stichwort. Zufällig habe ich nämlich heute die Rubrik “Seziertisch” in meinem Rundschau-Abonnement gelesen, in der sich Georg Fülberth, emeritierter Politikprofessor aus Marburg, regelmäßig mit dem herrschenden, neoliberalen Mainstream auseinandersetzen darf. Heute ging es um die “Wissensgesellschaft”, und ich muss einige Sätze zitieren, weil die Rundschau sich nicht traut, auch online mit diesen Thesen zu werben.

Investitionen in Bildung und Forschung sind ja gut und wichtig, so steigt Fülberth ein, aber mit welchen Folgen können und müssen wir denn rechnen? Zum einen sagt Fülberth: “Mit mehr Beschäftigung hat das alles aber zunächst nichts zu tun, zumindest nicht im Selbstlauf. Prozessinnovation - die Steigerung der Produktivität - kann Jobs kosten, wenn nicht die Arbeitszeit gesenkt wird. Wird sie verlängert, weist dies auf Defizite an öknomischem oder technologischem Wissen hin. Durchsetzung neuer Produkte schafft Arbeitsplätze und beseitigt zugleich Stellen in den herkömmlichen Industrien. Beides kennzeichnete den Durchbruch der Informationstechnologie in den 80er und 90er Jahren.”

Und weiter geht’s: “Wer besser ausgebildet ist, hat einen Wettbewerbsvorteil auf dem Arbeitsmarkt. Das heisst aber auch: er (oder sie) kann andere überholen, die den begehrten Job dann eben nicht bekommen. Sind beide gleich gut und bleibt das Angebot an Arbeitsplätzen unverändert, gibt es einen Gewinner und einen Verlierer.”

Und, etwas später, bringt der Autor Bildungs- und Wirtschaftspolitik zusammen: “Soll in Bildung und Forschung möglichst viel investiert werden? Ja. Entstehen dadurch mehr Arbeitsplätze als bisher? Nicht unbedingt, sondern nur dann, wenn zugleich eine wirtschaftspolitische Anstrengung unternommen wird, die beides zusammenbringt. Was ist nötig, um eine solche Lösung zu finden? Ziemlich viel Wissenschaft.”

Das sind genau die Fragen und Gedanken, die mir auch durch den Kopf gehen, wenn in Talkshows - ohne Luft zu holen - ein Zusammenhang zwischen Bildung, Produktivität, Wachstum und Abbau von Arbeitslosigkeit hergestellt wird. Schön, dass mal einer diesen Automatismus zum Thema macht.
Frankfurter Rundschau, 26 November 2004
[Kategorien: Weiterbildung allgemein, Bildungsökonomie]

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Google puts new slant on scholarship

Posted on 26 November 2004 by jrobes

Der Artikel bringt Google Scholar in den Kontext von open access publishing und der aktuellen Diskussion über den (freien) Zugang zu wissenschaftlichen Informationen. Tenor: hoffnungsvoll.
Richard Wray, The Guardian, 22 November 2004
[Kategorien: Zukunft des Internet]

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Google Scholar

Posted on 25 November 2004 by jrobes

google2.gif
Wahrscheinlich trage ich jetzt Eulen nach Athen, aber Google hat einen neuen Dienst für die wissenschaftliche Recherche eingerichtet. Natürlich ist alles noch in der Beta-Version, aber sehr vielversprechend. Ich zitiere die reticon-Redaktion:

“Das Spannende an diesem Dienst ist, dass er nicht nur Webseiten durchsucht, sondern auch Fachpublikationen, die so nicht direkt im web verfügbar sind. Man bekommt dann als Treffer oft auch nur einen Textausschnitt geliefert, der aber den guten Anhaltspunkt bietet, ob die Recherche im kostenpflichtigen Archiv einer Zeitschrift oder der Gang in die Bibliothek lohnt.

Ein weiterer interessanter Anhaltspunkt ist die Angabe von Google, wie oft die genannte Quelle zitiert wurde und wo sich Zitate finden. So entsteht nach nur wenigen Klicks ein Netz ein meist hochwertige Informationen, die eine viel gezieltere Übersicht ermöglichen, als es momentan eine einfache Websuche bietet.”
Google Scholar
[Kategorien: Zukunft des Internet]

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Education is the key - Middle Eastern countries invest in the future

Posted on 24 November 2004 by jrobes

In diesem Interview präsentiert Bassem Khafagi, Planning and Business Development Manager aus Ägypten, einige Hintergrundinformationen und Zahlen zum aktuellen Middle-East-Boom. Interessant, was er zur Schnittstelle von e-Learning und arabischer Lernkultur erzählt:
“Our educational system, including the didactical and pedagogical patterns, is based on the oral tradition of the Arabian culture which results in completely different learning patterns. Even the rise of distance education some 20 years ago has not been accepted on a large scale. In addition, the internet is still considered as an information or entertainment source and not as a learning tool.”
Beate Kleessen, Global Learning, November 2004
[Kategorien: e-learning]

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Can E-Learning break the Digital Divide?

Posted on 24 November 2004 by jrobes

“E-Learning will provide much better education for people from developing countries?” Der Autor, selbst Online-Teacher an der University of Liverpool, wertet seine Teilnehmer-Statistiken aus und kommt zu der Antwort: Nein, “the Digital Divide is widening”. Ich möchte dem Autor allerdings zurufen: Zu kurz gesprungen! E-Learning kann weder eine bessere Welt versprechen, noch für eine schlechtere verantwortlich gemacht werden. Nicht e-Learning scheitert, sondern wir, wenn wir sein Potenzial nicht nutzen.
Jozef Hvorecký, European Journal of Open and Distance Learning (EURODL), 15 November 2004
[Kategorien: e-learning]

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Learning Management Systems: The wrong place to start learning

Posted on 23 November 2004 by jrobes

Meine LMS-Welt besteht derzeit aus drei Bereichen: Der erste Bereich umfasst zum einen die kommerziellen LMS-Anbieter wie PeopleSoft, SAP oder imc, deren Lösungen nicht nur, aber vor allem auf das Management der betrieblichen Weiterbildung zielen; und zum anderen Mitstreiter wie Blackboard und WebCT, die sich auf den Markt der Bildungsinstitutionen konzentrieren. Über diesen Bereich hört man “naturgemäß” vor allem, wenn entsprechende Deals vereinbart werden. Sonst herrscht weitestgehend Funkstille.

Den zweiten Bereich beschreibt das Stichwort “Open Source” am besten. Beispiele sind ILIAS und Moodle, und es handelt sich vornehmlich um Lösungen, die im Hochschulbereich entstanden bzw. anzutreffen sind. Hier ist die Kommunikationsfreude ungleich größer, weil - auch das liegt in der Natur der Sache - diese Systeme langfristig nur auf der Grundlage einer Community überleben können, die über die eigene Organisation hinausreicht.

Und dann gibt es drittens einige Learning-Experten, die laut fragen, ob denn ein LMS überhaupt der richtige Ansatzpunkt ist, wenn es um die Zukunft des Lernens geht. Oder ob diese nicht in einer Fülle modularisierter Lösungen liegt, die der Lerner nach seinen Bedürfnissen nutzt. Diese Stimmen hört man in letzter Zeit häufiger, vor allem aus der Blogging-Community.

Der Titel dieses Artikels lässt keinen Zweifel offen, welchem Bereich er zuzuordnen ist. Der Tenor des Autors: “Organizations that now lock into enterprise-level systems will be able to do an excellent job of delivering courses. They won’t, however, be positioning themselves well for informal learning, performance support, or knowledge management.” Vor diesem Hintergrund beschreibt er die Schwächen des LMS-Ansatzes und die Anforderungen zukünftiger “learning environments”.
Eine ernstzunehmende Perspektive. Aber sie beschreibt keine Alternative, wenn es darum geht, dass ein Unternehmen heute seine Online-Schulungen in Arbeitssicherheit oder Geldwäsche durchführen und dokumentieren will. Sie zeigt vielmehr auf, dass Lernen an diesem Punkt noch lange nicht aufhört.
George Siemens, elearnspace, 22 November 2004
[Kategorien: Learning Management Systeme]

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New Directions in Learning

Posted on 23 November 2004 by jrobes

Eine Präsentation von Stephen Downes mit - wie immer - einer Fülle von inspirierenden Stichworten. Die Aufhänger sind “Knowledge”, “Learning” und “Community”. Eine kurze Leseprobe (“The Big Idea”):
“- E-learning not as static, course-based resources assembled and delivered by institutions …
- But rather, e-learning as dynamic, unstructured stream of learning resources obtained and organized by learners …
- E-learning as a conversation (Cluetrain Manifesto)”

Stephen Downes, 18 November 2004 (ppt)
[Kategorien: e-learning]

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E-Learning Adventures Beyond the LMS

Posted on 22 November 2004 by jrobes

“To corporate decision-makers, the treasure map of e-learning has an island in the centre, seductively illuminated by those clever marketing folks of the learning software industry, with a big X over the Learning Management System (LMS) right in the middle. Outside of that island is blank space populated only by “here be dragons” warnings.”

Der aktuelle Fokus auf Learning Management Systeme, so der Autor, mag zwar aus organisatorischer Sicht richtig sein, für den Lerner hat er jedoch bis heute wenig Fortschritte oder gar Innovationen gebracht. Viel Potenzial liegt brach: “Many LMS vendors don’t “get” learning. Can it really be that they don’t get the internet either?” (via Stephen Downes)
Godfrey Parkin, Parkin’s Lot, 14 November 2004
[Kategorien: Learning Management Systems, e-learning]

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HP Case Study: Flexible Solutions for Multi-Cultural Learners

Posted on 22 November 2004 by jrobes

50% der Lernzeit gegenüber classroom training und ca. 1.800 Dollar je Lerner hat Hewlett Packard mit der Einführung dieses Multi Cultural Learning Programs gespart. Darüber hinaus bietet diese Case Study eine Reihe weiterer Details bzgl. der Gestaltung und Einführung einer Blended Learning-Solution. Die Herausforderung lag wohl darin, mit Blick auf unterschiedliche Zielgruppen und Lernstile ein flexibles und effizientes Lernangebot zu entwickeln:

“In the U.S., learners have tended to gravitate to the online, self-paced approach. In Europe, learners prefer a more personal touch and have primarily selected the instructor-presented approach. Asia-Pacific learners have preferred the instructor-facilitated or blended option, with role playing and Q&A following the online modules.”
Karen O’Leonard, Bersin & Associates, November 2004 (pdf)
[Kategorien: e-learning, Blended Learning]

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Wissensstafette. Transferring skills - sharing knowledge

Posted on 19 November 2004 by jrobes

Das Team ww.deck - world wide development and exchange of corporate knowledge - der Volkswagen Coaching stellt in diesem Papier vor, welche Services sie anbieten, um den Verlust von Knowhow zu verhindern, wenn Mitarbeiter ihren Job aufgeben. Eine nützliche Vorlage für alle Unternehmen, die Ähnliches planen und noch intern Überzeugungsarbeit leisten müssen; mit Hinweisen auf verschiedene Werkzeuge: von Wissensnetzwerken (”Expertroom”), über Datenbanken bis zur Wissensbilanz (darüber hätte ich gerne mehr erfahren). Und einen kurzen Artikel mit Praxisbeispiel gibt’s hier (via Martin Roell aus Zürich).
Volkswagen Coaching GmbH (pdf)
[Kategorien: Knowledge Management]

PS: Wer das Thema noch etwas vertiefen will, dem sei das White Paper aus dem Hause IBM empfohlen: “Gray matter matters: Preserving critical knowledge in the 21st century” (Juli 2003)

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Entering the Mainstream: The Quality and Extent of Online Education in the United States, 2003 and 2004

Posted on 19 November 2004 by jrobes

Eigentlich ist die Botschaft dieser Studie schnell zusammengefasst: Erwartungen übertroffen! Vor einem Jahr hatte das Sloan Consortium bereits Colleges und Universities in den USA zum Einsatz von e-Learning und ihren Erwartungen befragt (“Sizing the Opportunity”), jetzt, in der zweiten Auflage, sieht alles noch besser aus:
“- There is no evidence of a plateau in online enrollments.
- The growth rate for online enrollment continues to increase; schools are predicting almost a 25%growth in students taking at least one online course for 2004.
- Schools exceeded their predicted enrollment growth (19.8% predicted vs. 22.9% actual increase in enrollments).”

Wer also noch eine e-Learning-Erfolgsstory ohne Fragezeichen sucht, hier findet er sie.
The Sloan Consortium, November 2004 (pdf, 695 KB)
[Kategorien: e-learning]

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Wieviel Bildung brauchen wir?

Posted on 18 November 2004 by jrobes

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Dieses Buch fällt bei mir unter die Rubrik “Wiedergelesen”. Aber es ist nach wie vor einer der besten und unkonventionellsten Beiträge zum Thema “Humankapital”. Kurz zusammengefasst: Im ersten Teil stellen die Autoren allerhand Überlegungen an zu den Investitionen in Humankapital und seinem aktuellen Bestand. Im zweiten Teil wird es richtig spannend, wenn es nämlich um die Erträge auf Humankapital geht. Dabei wird die Bildungsrendite individuell und am Beispiel des Akademikers diskutiert. Vor einer volkswirtschaftlichen Betrachtungsweise kapitulieren die Autoren: “Der Zusammenhang von Humankapital und Wirtschaftswachstum ist intuitiv selbstverständlich, empirisch aber nur schwer zu klären.” (36) Aber auch so sind die Ideen eines “Abiturientenfonds” oder “Humankapitalmarktplatzes” ein lesenswerter Einstieg in die “wirtschaftliche Dimension der Bildung”. Denn, wie heisst es so schön: “Bildung ist eine Investition, die mit anderen Investitionen konkurriert.” (51)
Die Investition in diese Broschüre kostet nur Zeit - für ca. 50 Seiten ist eine Stunde zu veranschlagen.
Alfred Herrhausen Gesellschaft, April 2002
[Kategorien: Human Capital Management, Bildungsökonomie]

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ePortfolios: Revolutionising eLearning

Posted on 17 November 2004 by jrobes

Dieser Artikel ist zwar schon ein paar Tage alt, markiert aber meinen Einstieg ins Thema “ePortfolio”. Wie der Titel bereits vermuten lässt, sparen die Autoren nicht an starken Worten:

“There is still considerable confusion regarding what eLearning is about: it is our view that the most widespread misconceptions arise from seeing eLearning simply as ‘online learning’ or as some kind of distance learning. The introduction of the expression ‘blended learning’ has added even more confusion by reinforcing the idea that eLearning (understand ‘distance learning’) should be blended with ‘face to face’ training – in fact, an over simplified version of what professionals of open and distance learning have been practising for more than 30 years!
So if you really want to know what eLearning is about, and what is really unique about it, take a close look at the ePortfolio.”

Die Idee ist allerdings faszinierend: ePortfolios als “tool for developing one’s own knowledge and competencies, a kind of virtual representation of oneself”; “centred on the person”; “the expression of learning as social activity”; “providing more contextual information”; “a tool that can transform social interaction”; “a living document” … Hier stoppe ich. Der Text enthält weitere Infos: Referenzen, Definitionen, Services. Warum die Autoren allerdings nicht ein einziges ePortfolio beispielhaft zeigen, bleibt offen.
Maureen Layte und Serge Ravet, The Learning Citizen, November 2003
[Kategorien: ePortfolios]

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The Muddle Machine: Confessions of a Textbook Editor

Posted on 17 November 2004 by jrobes

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Dieser Artikel hat garantiert NICHTS mit e-Learning oder anderen trendy Bildungsprojekten zu tun, sondern wirft einen amüsanten und lehrreichen Blick hinter die Kulissen der amerikanischen Schulbuchproduktion. Man erfährt z.B., warum sich in Texas entscheidet, was der Rest des Landes liest, und warum es Isaac Asimov nicht schaffte, in eine Anthologie aufgenommen zu werden. UNBEDINGT die nebenstehende Grafik anklicken, um sie zu vergrößern! (via Stephen Downes)
Tamim Ansary, Edutopia, 2 November 2004
[Kategorien: Weiterbildung allgemein]

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M-Learning 4 Generation Txt?

Posted on 16 November 2004 by jrobes

Als ich den Begriff “M-Learning” vor ca. drei Jahren zum ersten Mal hörte, ging es um das Lernen mit Hilfe des Palmtops oder ähnlicher Handhelds (wie sie so schön heissen). “Lernen” ist vielleicht schon zuviel gesagt: Die Ideen der Anbieter kreisten zumeist um den Vertriebler, der sich schnell vor dem nächsten Termin über Produkt oder Kunde informiert. Heute ist “M-Learning” näher an Konzepte der “Notebook-University”, an mobiles Lernen gerückt, das stärker auf der Vernetzung der Teilnehmer aufbaut. Aber die Visionen und Fragen(!) gehen noch weiter, wie Howard Rheingold, der Online Community-Pionier, an den Ideen Bryan Alexanders zeigt.

“Blogs and wikis were yesterday. Moblogging [das dürfte für ‘mobile blogging’ stehen; JR] is today. Tomorrow, Alexander anticipates the arrival of sensor networks, digitally tagged objects and places, augmented reality, location-based knowledge, and something Alexander calls ’swarm learning’.”
Es geht aber auch um Studenten - “the always-on, one-handed texting, instant-messaging, multitasking generation” - und die Frage, wie Lehrende sich auf diese in die Hochschulen einfallenden “nomadic swarms” einstellen. (via elearnspace)
Howard Rheingold, TheFeature, 4 November 2004
[Kategorien: e-learning]

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Learning Citizen Newsletter

Posted on 16 November 2004 by jrobes

Wer sich über Europas Anstrengungen, “the world’s most dynamic and competitive economy” (Lissabon, 2000) zu werden, informieren will, findet hier einen interessanten Überblick. Im Mittelpunkt stehen laufende Learning/e-Learning-Projekte.
Learning Citizen Newsletter, No 9, November 2004
[Kategorien: Weiterbildung allgemein]

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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