Archive | July, 2004

Wer faulenzt, wird dumm

Posted on 15 July 2004 by jrobes

Ich werde die nächsten zwei Wochen mit sehr hohem Risiko leben: „Wer im Urlaub viel faulenzt, muss mit schleichendem Intelligenzverfall rechnen“, so die nüchterne Bilanz von Dr. Siegfried Lehr (60) nach unzähligen Versuchen mit Testpersonen jeglichen Alters.” Der Intelligenzquotient soll bei 3 Wochen Nichtstun um 20 Punkte sinken, so steht’s geschrieben! Aber ich glaube, einigen Risiken im Leben muss man sich einfach stellen!

Ich werde jedenfalls die nächste Zeit im Süden Norwegens verbringen, durchgehend offline, aber Anfang August mit dem verbliebenen Rest meiner Gehirnzellen wieder präsent. Bis dann!

PS: Liebe Spammer, die Kommentarfunktion wird in dieser Zeit abgeschaltet. Nur damit ihr Bescheid wisst.

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Informelles Lernen und Weiterbildung. Neue Wege zur Kompetenzentwicklung

Posted on 14 July 2004 by jrobes

wittwer
Das Thema “Informelles Lernen” ist noch recht jung, aber hoch interessant. Immerhin vermutet man hier wichtige Antworten auf Fragen zum Lebenslangen Lernen. Und Antworten versuchen die Autoren des vorliegenden Bandes zu geben - sehr offen, sehr vielfältig. Ich habe meine Lektüreeindrücke in einer Rezension zusammengefasst, die auf bwp@informativ zu lesen ist.
bwp@informativ, 13 Juli 2004 (pdf)
[Kategorien: Informelles Lernen]

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Army Training Available to Civilians

Posted on 14 July 2004 by jrobes

Die Nachricht erschien im LC Express, dem e-Learning-Newsletter der American Society for Training & Development (ASTD). Ich habe sie gelesen, an die Seite gepackt, noch mal gelesen und dann meiner Frau gezeigt. So war ich mit meinen Fragezeichen wenigstens nicht allein:

“THQ’s recently released game, Full Spectrum Warrior, gives civilians a chance to experience 21st century military training. The original video game, code-named Full Spectrum Command, was commissioned by the U.S. Army as a light infantry-training simulator for urban combat environments. The action game uses missions to teach critical decision-making skills and reinforce the values of teamwork among troops.”

Die Nachricht geht noch weiter und verweist auf ein weiteres Web-based Training, “America’s Army”, “that also provides civilians an inside perspective of the soldier experience”. Über 3,6 Millionen Spieler haben sich bereits angemeldet. Leider steht das Newsletter-Archiv nicht online zur Verfügung, aber Zwischentöne oder Bedenken enthält die Nachricht nicht. Wer den Newsletter komplett lesen will, einfach e-mail an info@weiterbildungsblog.de (Antwort kann ich aber erst nach meinem Urlaub geben!).
LC Express, 9 Juli 2004
[Kategorien: e-learning]

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e-Learning in Financial Services - A Benchmark Report

Posted on 13 July 2004 by jrobes

benchmarking-cover.jpg
Nun, überraschende Neuigkeiten sind natürlich nicht unbedingt zu erwarten, wenn ein Anbieter den Markt beschreibt, auf dem er sich selbst bewegt. Trotzdem enthält dieser Report einige nützliche Stichworte zum Stellenwert von e-Learning in der Finanzbranche sowie daran gekoppelte Empfehlungen.

Ein Punkt, der in diesem Report wiederholt auftaucht, ist das Verhältnis von Classroom Training & e-Learning. Um Bildungskosten zu sparen, dürfen e-Learning-Kurse natürlich keine zusätzlichen Angebote sein, sondern müssen bestehendes Classroom Training ganz oder in Teilen ersetzen. Auf der anderen Seite führen die wenigsten Unternehmen (in Deutschland) e-Learning mit klaren strategischen Vorgaben ein, z.B. derart, dass sie zu einem bestimmten Zeitpunkt xy Prozent der Weiterbildung via e-Learning abdecken wollen. Solche Zahlen bzw. Zielvorgaben kenne ich nur von den großen IT-Dienstleistern wie IBM und Cisco. Die anderen Unternehmen haben e-Learning eingeführt, überprüfen regelmäßig laufende Verträge, kündigen oder überarbeiten diese, entwickeln customized e-Learning, wo es nichts Entsprechendes auf dem Markt gibt - aber das meiste halt doch auf Projektebene oder in überschaubaren zeitlichen Zusammenhängen. Dieses Vorgehen macht es natürlich schwer, Aussagen darüber zu treffen, wohin sich e-Learning bzw. der e-Learning-Markt bewegt und ob e-Learning langfristig Seminare ersetzt und Kosten spart.

Zumindest eines scheint für Finanzdienstleister sicher: Zum e-Learning-Standbein werden mehr und mehr Compliance-relevante Themen und die damit verbundenen Anforderungen:
“Not surprisingly then, an overwhelming number of respondents in the survey felt that reporting and tracking of compliance training was the biggest challenge they faced.”
WBT Systems, Juli 2004
[Kategorien: e-learning, HR/ Learning in Banking]

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Stell dir vor du bloggst und keiner macht mit

Posted on 12 July 2004 by jrobes

Ruth Bettina Müller war auf der zweiten BlogTalk in Wien und berichtet von einer “gedrückten Stimmung” auf dem Podium. 15.000 deutschsprachige Blogger soll es geben, doch das Ganze kommt hierzulande nicht richtig auf Touren, so ein Teilnehmer, den die Autorin weiter zitiert: “Die Abbrecherquote sei hier zu Lande besonders hoch, weniger als 20 Prozent der Blogger sind nach einigen Monaten noch dabei. An mangelnder Benutzerfreundlichkeit könne es nicht liegen, denn in Frankreich und den Niederlanden werde der Dienst viel besser angenommen. Zudem halte man sich nicht an die Spielregeln, denn es werde zuwenig kommentiert und verlinkt.”

Ich will an dieser Stelle nicht mit generellen Einschätzungen kommen - dafür fehlt mir der Überblick über die Blogging-Community. Am Hinweis auf die fehlende Bereitschaft zu kommentieren ist allerdings was dran. Woran liegt’s? Schreibhemmungen? Keine Lust auf Öffentlichkeit???
Ruth Bettina Müller, Spiegel Online, 12 Juli 2004
[Kategorien: Weblogs]

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Meinungsforum “Rapid eLearning”

Posted on 12 July 2004 by jrobes

Im Untertitel zu dieser Sammlung von kurzen Statements heisst es “Neue Killerapplikation oder nur quick and dirty?” Wo Anhaltspunkte für die erste Option sein sollen, kann ich nicht sehen. Ich halte es mehr mit den Worten von Andreas Vogel vom BMBF: “Der Begriff “Rapid eLearning” weckt vielleicht falsche Assoziationen, denn es geht um Autorentools für ein einfacheres, schnelleres und kostengünstigeres Erstellen digitaler Inhalte.” That’s it.
CHECKpoint eLearning, Juli 2004
[Kategorien: e-learning]

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Down with Boring E-Learning!

Posted on 09 July 2004 by jrobes

“E-learning is often boring for the same reasons much traditional instruction is boring. It focuses on content presentation rather than the learning experience. In fact, I find that 99 percent of it all follows the “tell-and-test” paradigm: convey a block of content through lecture, books, screens, movies, bullet slides, and so forth. Then, give a quiz.”

Ich denke, diese Kritik ist für den Bereich des Corporate E-Learning durchaus berechtigt. Michael Allen hält dagegen, dass Lernen “meaningful”, “memorable” und “motivational” sein sollte. Aber vor allem ist es die Interaktivität, die E-Learning vom E-Publishing unterscheidet.
Ryann Ellis, Learning Circuits, Juli 2004
[Kategorien: e-learning]

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Patent Claims Threat to eLearning

Posted on 09 July 2004 by jrobes

Die folgende Nachricht ist heute mit dem aktuellen Newsletter von Elliott Masie gekommen:
“A number of small and large companies have been awarded patents that supposedly cover some of the core elements of e-Learning. For example, one company claims to have a patent on all forms of on-line testing for a fee. Another is claiming a patent on streaming of digital content over the web. Some companies have been formed just for the purpose of buying up a patent and then approaching vendors in the field to “settle” or license these very core and what we believe are public domain concepts.”

Ein entsprechender Artikel im Wired bestätigt die beschriebenen Patent-Strategien. Wäre heute der 1. April, hätte ich weitergeblättert.
Elliott Masie, Trends, 9 Juli 2004
[Kategorien: e-learning]

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Q & A with Stephen Downes

Posted on 09 July 2004 by jrobes

In diesem Interview sagt Stephen Downes über e-Learning folgendes: “A lot of people, when they speak of e-learning, speak of the 15 percent of learning that is done as a part of a formal program. These have in the main continued in the traditional, linear, instructor-directed form. But the bulk of e-learning is already outside this domain and is advancing in a very unofficial manner.”

Dieser “bulk of e-learning” schließt ein: das selbstorganisierte Lernen via Internet; das Lernen im Rahmen von Online-Communities oder mit Hilfe von Experten-Netzwerken; der schnelle Zugriff auf kurze Informations-Module oder Learning Objects; der Einsatz von Weblogs oder Wikis in Projektarbeiten oder zum Erfahrungsaustausch usw. usf. Von daher ist es wichtig, dass wir e-Learning nicht auf strukturiertes Web-based Training reduzieren. Absolut richtig.
GA Buchholz, Contentology, 7 Juli 2004
[Kategorien: e-learning]

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(My) Three Principles of Effective Online Pedagogy

Posted on 08 July 2004 by jrobes

Wenn das erste Prinzip heisst: “Let the students do (most of) the work”, weiss man, dass sich die Lektüre lohnt. Denn, so der Autor, “the learner is, for the most part, in charge of what gets learned.” Konsequenterweise empfiehlt er, soviel wie möglich an die Teilnehmer zu delegieren, z.B. die Leitung von Online-Diskussionen, die Suche und Diskussion von Online-Ressourcen, das Beantworten von Fragen sowie die Analyse von Case Studies. Die weiteren Prinzipien lauten:
“2. Interactivity is the heart and soul of effective asynchronous learning
3. Strive for presence”

Eine gründliche Auseinandersetzung mit vielen praktischen Beispielen aus den Veranstaltungen des Autors.
Bill Pelz, Journal of Asynchronous Learning Networks, Juni 2004
[Kategorien: e-learning]

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Alma Mater mit Hörsaal im Cyberland

Posted on 08 July 2004 by jrobes

Der Autor fasst kurz und pointiert die Auseinandersetzung der Schweizer Hochschulen mit dem Thema “e-learning” zusammen. Eine Kostprobe:

“Die Schweiz überlebte den E-Learning Hype relativ unbeschadet, da die Richtungsentscheide frühzeitig und unabhängig von der überhitzten Konjunktur der Internetwirtschaft gefällt wurden. Nachdem die Schweizer Universitäten die ersten unkoordinierten Gehversuche mit E-Learning unternommen hatten, sorgte 1998 die bundesrätliche «Botschaft Förderung von Bildung, Forschung und Technologie in den Jahren 2000- 2003» für den entscheidenden Impuls.”

So komprimiert der Artikel auch ist, er gibt einen guten Überblick über die Entwicklungen jenseits der Grenze.
Nick Lüthi, WOZ, 8 Juli 2004
[Kategorien: e-learning]

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Verständigung über die Strategie für Lebenslanges Lernen

Posted on 07 July 2004 by jrobes

Die Bund-Länder-Kommission hat eine gemeinsame Strategie für das Lebenslange Lernen in Deutschland verabschiedet. Eine Kurzfassung der Strategie liegt vor. Ihre Entwicklungsschwerpunkte sind:
- Einbeziehung informellen Lernens
- Kompetenzentwicklung
- Vernetzung
- Modularisierung
- Lernberatung
- Neue Lernkultur/ Popularisierung des Lernens
- Chancengerechter Zugang

Was dieses Papier nicht enthält, ist eine Antwort auf die Frage, wofür denn gelernt wird. Für einen sicheren Arbeitsplatz? Für Vollbeschäftigung? Ist es denn sicher, dass zwischen (lebenslangem) Lernen und beruflichem Erfolg überhaupt noch eine Verbindung besteht? Hat, wer heute oder morgen arbeitslos ist, einfach zuwenig gelernt? Ich verstehe, dass ein Strategiepapier sich nicht mit diesen Fragen beschäftigen kann/will. Aber vor dem Hintergrund dieser Fragen ist es schwer, den Begriff “Lebenslanges Lernen” positiv zu besetzen.
idw, 5 Juli 2004
[Kategorien: Lebenslanges Lernen]

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The Power of Informal Learning

Posted on 07 July 2004 by jrobes

Warum rückt informelles Lernen mehr und mehr in den Vordergrund? Unmittelbarkeit und Relevanz, so der Autor, sind die Vorteile, die Lerner schätzen. Die häufigsten Formen des informellen Lernens sind E-Communities und die Kollegen im Arbeitsumfeld.

“E-communities, often called communities of practice, are made up of threaded message boards, frequently asked question (FAQ) Web sites and chat environments. They have existed under the radar screen of most training programs for years. Many have grown to have huge followings of subject-matter experts (SMEs) and super-users. Most vendors offer some form of these Web sites. It is time for CLOs to recognize these communities and start including them in their learning offerings. Many could be created, hosted and tracked through an LMS.”
Bob Mosher, CLO, Juli 2004
[Kategorien: Informelles Lernen]

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Controlling von Weiterbildung

Posted on 06 July 2004 by jrobes

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Ein weiterer Beitrag zum Thema “Bildungscontrolling” liegt vor, dieses Mal herausgegeben von der imc aus Saarbrücken. Während der Arbeitsbericht des Learning Center St. Gallen, von dem ich jüngst an dieser Stelle erzählte, sich ausschließlich der Balanced Scorecard widmete, gibt der imc-Autor einen kompetenen Überblick über verschiedene Ansätze, Szenarien und Instrumente (aber bitte an der Systematik noch etwas feilen!). Allerdings spielen auch hier letztlich Scorecard-Ansätze eine prominente Rolle.

Was mich am meisten an diesem Papier gefreut hat, war der abschließende Ausblick: “Von der Weiterbildung zum informellen Lernen und Wissensmanagement”. Dort heisst es erfreulich offen:
“Eine zweite Herausforderung ergibt sich aus dem Stellenwert informellen Lernens. Formalisiertes Lernen im Rahmen von Kursen oder anderen Lernangeboten ist nicht der einzige und auch nicht der wichtigste Weg der Aneignung von Wissen und Kompetenzen. … Es wird immer wieder betont, dass ein großer (wenn nicht sogar der größte) Teil des beruflichen Handlungswissens auf diesem Weg erworben wird: im Austausch mit Kollegen und auf der Grundlage von ‘zeig mir doch mal gerade, wie du das machst’. Bislang sind keine etablierten Verfahren verfügbar, mit denen diese informellen Lernaktivitäten systematisch erfasst und bewertet werden können. Die zweite große Herausforderung besteht also darin, Verfahren des (Weiter-)Bildungscontrollings für die Anwendung auf informelles Lernen und Aktivitäten des Wissensmanagements zu adaptieren.”

Man kann dem Autor zustimmen, wenn er sagt, dass noch keine etablierten Verfahren zur Verfügung stehen. Die Diskussionen um die Entwicklung individueller und unternehmensweiter Kompetenzbilanzen geht aber meines Erachtens genau in diese Richtung. Hier ist die zukünftige Messgröße für das “maßnahmen-übergreifende” Controlling, wie es im Whitepaper so schön heisst. Und bei der Entwicklung von Kompetenzen stehen immer deutlicher formelle und informelle, unternehmensgesteuerte und privat initiierte Prozesse nebeneinander. Die spannende Frage wird sein, wie der Beitrag und der Stellenwert der betrieblichen Weiterbildung zukünftig aussehen werden!

Christoph Meier, imc, 14 Juni 2004 (kann bei der imc bestellt werden: mailto:imc@im-c.de)
[Kategorien: Bildungscontrolling, Learning Management Systems]

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Intranets and knowledge sharing

Posted on 05 July 2004 by jrobes

Ich weiss gar nicht, warum dieses Papier einige Tage unbeachtet auf meinem Schreibtisch gelegen hat. Denn der Artikel hält voll und ganz, was der Titel verspricht: Überlegungen, wie man das unternehmenseigene Intranet nutzen kann, um den Informations- und KnowHow-Transfer zu unterstützen. Auf fünf Ansätze wird eingegangen:
“- communities of practice and intranets
- staff directories and expertise finders
- collaborative environments
- intranet-based knowledge tools [weblogs, k-logs, wikis]
- using the intranet to drive cultural change”

Damit beschreibt der Artikel aber auch ein aktuelles Dilhemma der betrieblichen Weiterbildung: Konzentriert auf den LMS-Business Case und damit das, was gemeinhin als formales Lernen bezeichnet wird, geraten die informellen Prozesse des Knowledge Sharing oft aus dem Blick. Oder sie werden gar nicht als Aufgabe der Weiterbildung verstanden. Ich muss zugeben, dass ich für viele der im Artikel aufgeführten Punkte und Beispiele auch keinen Business Case schreiben möchte. Wenn man aber bedenkt, dass die 80/20-Regel des Lernens gilt (wonach 80% aller Lernprozesse in informellen Umgebungen, also abseits von Seminarräumen und strukturierten Kursen stattfinden), dann sollte sich die Aufmerksamkeit auf diese Möglichkeiten auch rechnen. Es muss ja nicht gleich zu der Frage führen, ob man überhaupt ein Learning Management System braucht - die mir heute morgen mal wieder grinsend ein Kollege stellte.
James Robertson, Step Two Designs, Mai 2004
[Kategorien: Knowledge Management]

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Capturing the Value of “Generation Tech” Employees

Posted on 05 July 2004 by jrobes

Nun ist das nicht der erste Artikel, der sich mit der Generation der “digital natives” beschäftigt, also der Generation, die mit Videospielen, e-mail und SMS groß wird. Aber er bringt einige “Verständigungsprobleme” sympathisch auf den Punkt: “Have you ever noticed that digital natives, unlike digital immigrants, don’t talk about “information overload”? Rather, they crave more information.”

Nein, der “information overload” ist unser Problem, das Problem der “digital immigrants”. Und noch an anderen Stellen kann man, besser: muss man, von den neuen Fähigkeiten und Sichtweisen der “digital natives” lernen, wenn man auf dem Markt bestehen will: “the end of command-and-control management” - das ist die Botschaft des Artikels.
Marc Prensky, strategy+business, 30 Juni 2004

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Top Human Resource Trends Revealed

Posted on 02 July 2004 by jrobes

Die Society for Human Resource Management (SHRM), die weltweit größte HR Standesorganisation, hat HR Professionals nach den Faktoren gefragt, die ihrer Meinung nach zukünftig amerikanische Arbeitsplätze und -prozesse besonders beeinflussen werden. Die Liste der Top Ten Trends wird angeführt von “Rise in health care costs” und “Focus on domestic safety and security”. Unter die ersten Zehn (Platz 8) hat es auch “Use and development of e-learning” geschafft.
LTI Magazine, 30 Juni 2004
[Kategorien: HR Management, e-learning]

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Rapid E-Learning: Groundbreaking New Research

Posted on 02 July 2004 by jrobes

“In our research, we find that a revolutionary change is taking place. … It is a whole new approach to Internet-based training.”
Wer jetzt eine elegante Überleitung zum Thema “Blended Learning” oder “Mobile Learning” erwartet, wird überrascht sein: “Rapid E-Learning” heisst das neue Buzzword der Branche, und ich hatte ja bereits vor einigen Tagen auf die Häufung entsprechender Meldungen hingewiesen. E-Learning Content, in 1-3 Wochen entwickelt - es gibt schon lange einen entsprechenden Begriff dafür: “quick and dirty”. Obwohl diese Anmerkung nicht ganz fair ist: Wenn Anforderungen und Ziele eindeutig definiert sind und alle Beteiligten wissen, was sie tun, bietet die aktuelle Generation von Autoren-Tools durchaus Möglichkeiten, auch im skizzierten zeitlichen Rahmen Content zu entwickeln.

Fragwürdig ist es allein, wie der Erfolg von “Rapid E-Learning” in diesem Artikel definiert wird: “The key to a successful Rapid E-Learning program is having a development process (including tools) that makes it easy and quick for a SME to develop a course.” Denn auch für “Rapid E-Learning” gilt m.E., dass die Erfolgskriterien nicht im Entwicklungsprozess von Lernprogrammen liegen.
Jennifer De Vries, LTI Magazine, 30 Juni 2004
[Kategorien: e-learning]

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Soziale Herkunft schlägt Leistung

Posted on 01 July 2004 by jrobes

Eine nüchterne Bestandsaufnahme, gerichtet an alle, die an Chancengleichheit und Erfolg durch lebenslanges Lernen glauben. Nur, wer glaubt heute allen Ernstes daran? Leider kommen auch die Ratschläge der SPIEGEL-Autoren und ihrer Zeugen sommerlich lau daher: Stipendien und Studiengebühren, Eigenverantwortung der Schulen, gute Betreuung der Schüler, landesweit standardisierte Kontrollen.
Spiegel Online, 30 Juni 2004
[Kategorien: Weiterbildung allgemein]

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Revolution der Lehre durch Blogs?

Posted on 01 July 2004 by jrobes

Der Autor streift in einem kurzen Überblick Blogs, Wikis, konstruktivistische Lernumgebungen und social software und schließt mit folgendem Fazit: “Gerade in der Lehre, insbesondere im Hochschulbereich, dürften die Möglichkeiten noch lange nicht ausgeschöpft sein - weder quantitativ noch qualitativ.”
Mirco Lang, wissenskapital.de, 22 Juni 2004
[Kategorien: Weblogs]

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