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Online Learning for Tough Times: Keys to Rapid Development

Posted on 21 June 2004 by jrobes

“Consider the following situation: The VP of human resources wants you to develop online learning materials for a new employee annual review (AR) process for 2,500 employees located in six countries. The AR project team developed a number of materials for a new Website, but management agrees that there should be an online learning course, with all AR-related training materials accessible via the LMS in two months. You only have a three-person project team, and you must convert a 16-week development process into a six-week rapid development process.”

Solche Szenarien gab es schon immer, und jetzt eben auch, wenn es um die Entwicklung von Online Learning-Lösungen geht. Dafür bietet der Artikel ein paar ganz praktische Empfehlungen. Doch das Wort “Rapid” begegnet mir derzeit häufiger, und nicht immer geht es um Notfall-Management wie in der obigen Situation. Häufig dreht es sich darum, die Entwicklung von e-Learning mit Hilfe entsprechender Autoren-Werkzeuge und schlankerer Prozesse effizienter zu gestalten. Die entsprechende Botschaft lautet dann: “Rapid eLearning senkt Kosten und halbiert Entwicklungszeit” - so gelesen in der Pressemitteilung über eine kommende Veranstaltung des e-learning-presseclubs (”Rapid eLearning - eine Killerapplikation?”).

Die Nachricht von den sinkenden Kosten und halbierten Entwicklungszeiten wird sicher auf offene Ohren treffen. Vielleicht sollte man aber am Begriff “Rapid eLearning” noch etwas feilen. Denn wer lernt, wenn nicht der Lerner? Doch was bedeutet da “rapid”? Halbierte Lernzeiten? Das wäre eine Nachricht!
Ed Mayberry, Learning Circuits, Juni 2004
[Kategorien: e-learning]

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1 Comments For This Post

  1. Ralph Müller Says:

    In der Tat wird es interessant sein, zu sehen in welchen Lernprozessen die rasche Bereitstellung von Lerninhalten (halbierte Entwicklungszeit) ein schnelles und nachhaltiges Lernen (halbierte Lernzeit ;-)) sich als sinnvoll erweist. Sicherlich mögen Zeitnähe, Praxisnähe der Adaption von Inhalten förderlich sein - ob aber mit Rapid eLearning Lernarrangements möglich sind, die Wahrnehmungskanäle und Lerntypologien berücksichtigen können? Aber vielleicht ist der Lerner ja gar nicht so anspruchsvoll, wenn man den Vorlieben folgt, die sich aus dem Beitrag von Nicola Beasley (linearer Lernstoff, Printversionen) erlesen lassen.

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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