Archive | June, 2004

E-Learning For Short Attention Spans

Posted on 30 June 2004 by jrobes

Dieser Artikel kombiniert praktische Tipps zum Einsatz von e-Learning mit anschaulichen Unternehmensbeispielen. Und eine der Botschaften ist: “On-demand training is the latest trend in e-learning.” Fast noch interessanter aber ist der wiederholte Hinweis, dass es gerade die zunehmende Zahl gesetzlicher Anforderungen an die Weiterbildung ist, die den Einsatz von e-Learning und Learning Management Systemen vorantreibt. Leider beschränkt sich die Freiheit des Lerners bei diesen Trainings häufig auf die Wahl des Zeitpunkts, zu dem er den Kurs bearbeitet.

Beeindruckend, aber auch irgendwie zeitgemäß liest sich das Szenario von Dow Chemical:
“E-learning saves Dow $34 million a year by eliminating travel expenses, reducing course materials costs and automating recordkeeping. When employees complete a course, their records are automatically transferred to their employee training files in PeopleSoft. Responsive training is another big benefit. For example, when the company encountered inappropriate employee e-mails, Learn@dow was used to train more than 20,000 employees within 30 days on the company’s e-mail policy.”
Penny Lunt Crosman, Transform, 1 Juli 2004
[Kategorien: e-learning]

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Columbia Study: University Students Gravitate to Electronic Resources

Posted on 30 June 2004 by jrobes

Wenn Studierende heute Informationen suchen, spielt das Web eine entscheidende Rolle. Bibliotheken verlieren an Boden und müssen sich neu orientieren. Eine aktuelle Untersuchung des Informationsverhaltens von 1.223 Studierenden in den USA bestätigt diesen Trend. Herausgefunden wurde u.a.:
- “About half the respondents said they have difficulty separating out reliable from unreliable information.”
- “Though two-thirds of respondents use the physical library more than once a month, a third of respondents won’t go beyond electronic resources when looking for information. More eerily, one-fifth so rely on digital resources that they have not learned how to use the physical library.”
Letztlich geht es um Medienkompetenz und die Frage, wie und von wem diese vermittelt werden kann (Bibliotheken?). (via Stephen Downes]
Library Journal, 29 Juni 2004
[Kategorien: Weiterbildung allgemein]

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Sehen, was kommt

Posted on 29 June 2004 by jrobes

Es ist noch nicht lange her, dass sich die Medienpädagogik und die Diskussion über das Potenzial der Neuen Medien ganz auf das Fernsehen bezogen. Es waren die Jahre, als das Privatfernsehen in Deutschland eingeführt wurde und die Frage nach den Wirkungen des Fernsehens, besonders nach den Wirkungen von Gewaltdarstellungen und Wahlschlachten, die medienpädagogische Debatte bestimmte. Heute denkt niemand mehr beim Stichwort “Neue Medien” ans Fernsehen. Das Medium ist längst in unserem Alltag angekommen - mehr als vielen lieb ist. Aber nur, wenn die Dosis “Reality” zu stark zu sein scheint, werden noch Pädagogen bemüht. Oder, wenn man in der ZEIT wieder mal glaubt, an das Fernsehen als “Kulturtechnik” erinnern zu müssen.

Nein, neu sind die Informationen dieses Artikels nicht, aber nachdenkenswert allemal, wenn man z.B. an das Profil des Vielsehers denkt: “Der typische TV-Junkie trägt ohnehin keine großen Tattoos, sondern eher kleines Karo, Faltenrock und Dauerwelle. Er ist tendenziell eine Sie und lebt in Ostdeutschland, wo man eine halbe Stunde länger fernsieht als im Westen. Vor allem aber ist er eines: alt. Es ist diese Lebensphase, in der die Menschen weder durch Erwerbsarbeit noch durch intensiven Familienkontakt eingebunden sind, in der am meisten ferngesehen wird. Über 65 Jahre alte Frauen sind mit fast fünf Stunden Fernsehen am Tag dabei.”
Andrea Kaiser, Die ZEIT v. 24 Juni 2004

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Establishing the Effective Use of ICTs in Education for All in Cambodia

Posted on 28 June 2004 by jrobes

bus.jpg
Was bedeutet e-Learning in einem Land wie Kambodscha? Nun, das ist z.B. ein “E-Learning-Bus”, der seit 7 Monaten unterwegs ist, bereits 18 von 24 Provinzen besucht hat und dessen Angebote von über 1.600 Menschen genutzt wurden. Der Artikel gibt einen Überblick über alle Aktivitäten dieses UNESCO-Projekts. (via Stephen Downes)
UNESCO, 26 Juni 2004
[Kategorien: e-learning]

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Requirements for a CLO

Posted on 28 June 2004 by jrobes

Zwei kurze Statements im Learning Circuits Blog, zwei völlig unterschiedliche Perspektiven! Stephen Downes fordert:
“1. A CLO would need to have successful management experience or skills …
2. A CLO should understand educational theory …
3. A CLO should understand educational technology …
4. Demonstrated capacity to learn …”

Bei allem Respekt - das ist die Perspektive des Pädagogen und Theoretikers, sehr sympathisch, aber mit wenig Business-Bezug. Und so dauerte es genau 48 Stunden, bis der Gegenentwurf von Jay Cross zur Diskussion stand:
“- A CLO must understand how executives make decisions …
- A CLO must possess the vision and emotional intelligence to sell big ideas …
- A CLO must serve many masters …
- A CLO must understand and support the strategic goals of the organization …”

Nun ist der “Chief Learning Officer” hierzulande ja nie richtig Mode geworden und heisst wohl immer noch “Leiter Weiterbildung” oder “Learning & Development”: aber die letzten Punkte stünden zweifellos in der entsprechenden Stellenausschreibung ganz oben.
Learning Circuits Blog, 25/27 Juni 2004
[Kategorien: HR Management]

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The dynamic approach to learning

Posted on 25 June 2004 by jrobes

In diesem Interview mit Jonathon Levy finden sich einige interessante Statements: über den Unterschied zwischen akademischen und unternehmerischen Lernzielen, über “gaining knowledge in real-time” und über die Zukunft des “technology based learning”:

“Last year our goals were to reduce costs, increase e-learning, acquire an Learning Management System, integrate with Human Resources Information Solution, create or buy libraries, conduct virtual classes and roll-out subject-specific content.
Next year we will use online learning to reduce time to market, increase productivity, blend knowledge and information management, integrate with Customer Relationship Manangement and Enterprise Resource Planning and combine dynamic granules with captured tacit knowledge.”

Wem das etwas zu kurz und knapp ist (zumindest mir geht es so), der hat die Chance, auf der Online Educa vielleicht ein paar Hintergrundinformationen von Jonathon Levy zu erhalten.
Werner Trotter, Global Learning, Juni 2004
[Kategorien: e-learning]

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Making a market in knowledge

Posted on 24 June 2004 by jrobes

McKinsey nimmt sich in diesem Artikel dem Problemfall “Knowledge Management” an. Ein Problemfall ist es, so der schreibende Berater, weil viele Unternehmen entweder blind in Anwendungen und Datenbanken investierten, entsprechende Lösungen “top-down” präsentierten oder auf kleine, dezentrale Entwicklungen setzten und dabei auf Vorteile für das Unternehmen als Ganzes verzichteten (“Let a thousand Web sites bloom”). Sein Fazit - und dem kann ich zustimmen: “The truth is that the real value comes less from managing knowledge and more - a lot more - from creating and exchanging it.”

Die Konsequenz: Unternehmen sollten einen internen Markt für Knowledge aufbauen - einen richtigen Markt, auf dem Wissen einen Preis und eine Währung hat, auf dem Wettbewerb um die “Wissensführerschaft” herrscht, Standards anerkannt und von Knowledge-Experten gepflegt werden. Das klingt so weit überzeugend, so weit man an die umfassende Durchsetzungs- und Heilungskraft von Marktmechanismen glaubt. Bis McKinsey mehr als ein einziges “Best Practice” für diese doch scheinbar so nahe liegende Lösung bietet, bleibe ich skeptisch: Zum einen halte ich diesen Weg aus organisatorischen Gründen in den meisten Fällen schlicht für nicht umsetzbar. Zum anderen kann ich mir mit Blick auf “Open Source” und “Open Content”-Projekte sehr wohl andere Antriebskräfte für ein erfolgreiches Knowledge Sharing denken.
Lowell Bryan, McKinsey Quarterly, 3/2004 (Registrierung erforderlich)
[Kategorien: Knowledge Management]

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Should we be using learning styles?

Posted on 23 June 2004 by jrobes

learn.jpg
Als wir Anfang der neunziger Jahre mit Kunden über die Vorteile von Multimedia diskutierten, war der Hinweis auf unterschiedliche Lernstile und Lerntypen ein beliebtes und weit verbreitetes Argument. Denn schließlich lernt jeder anders, und Multimedia kann offensichtlich für jeden etwas bieten: Text, Audio, Video. Meistens ist die Diskussion an diesem Punkt abgebrochen, denn eine tiefere Auseinandersetzung mit dem Thema hat jeder gescheut: Denn auf welchen Ansatz sollte man sich beziehen? Der MBTI allein bot ja schon 16 Persönlichkeitstypen auf … Und wie die gefundenen Persönlichkeitstypen oder kognitiven Stile in medienpädagogische Konzepte übersetzen? Soweit ich mich erinnere, waren wir ganz froh, dass es bei diesem Thema wenig Nachfragen gab.

Dass sich an der Ausgangslage wenig geändert hat, zeigt der vorliegende Bericht. Er setzt sich ausführlich mit dem aktuellen Stand von Theorie und Praxis auseinander, identifiziert und beschreibt die wichtigsten 13 (!) “Learning Styles”-Modelle und prüft sie auf ihre pädagogischen Implikationen. Eine umfassende, praxisnahe und übersichtliche Grundlagenarbeit.
Learning and Skills research Centre, Juni 2004
[Kategorien: Learning Styles]

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Virtuelle Modelle europäischer Universitäten

Posted on 22 June 2004 by jrobes

Der Titel ist etwas irreführend, denn dieser Artikel berichtet konkret über den Stand des Einsatzes von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) an europäischen Universitäten. Grundvoraussetzungen scheinen europaweit gegeben: Fast jeder hat Zugang zum Internet und eigenem E-Mail-Konto. Aber dann trennen sich die Wege zwischen den “Spitzenreitern”, den “mitwirkenden”, den “selbstgenügsamen” und den “skeptischen” Universitäten.

Wesentlich für eine nachhaltige Nutzung der IKT, so die Autoren, ist die Existenz einer entsprechenden IKT-Strategie. Genauso wichtig sind aber auch organisatorische Strukturen, die es ermöglichen, “hochgradig fragmentierte Ansätze” zu integrieren.

“Die Studie zeigte deutlich, dass sich das allgemeine Niveau der IKT-Einbindung in die Lehre in den Universitäten der EU in den letzten zwei Jahren stark verbessert hat. Die meisten Universitäten befinden sich jedoch noch auf der Stufe, auf der die Nutzung der IKT darin besteht, den Computer als bessere Schreibmaschine und Kommunikationsmittel für die traditionelle Pädagogik und Didaktik in der konkreten Lehrsituation zu nutzen, etwa durch die Verwendung von Präsentationsprogrammen, Datenbanken oder Simulationsmodulen.”

Es lohnt sich, die vor kurzem veröffentlichten deutschen Erfahrungen gegenzulesen. Einiges wiederholt sich.
elearningeuropa.info, 11 Juni 2004
[Kategorien: e-learning]

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Lessons Learned from Students’ use of an Online Learning Environment

Posted on 22 June 2004 by jrobes

Die Studie, deren Ergebnisse der Artikel zusammenfasst, untersuchte, wie sich Studenten in einer konstruktivistisch geprägten Lernumgebung bewegen. Was herauskam, war z.B. Folgendes: Die Teilnehmer, allen Hypertext-Angeboten zum Trotz, bevorzugten eindeutig eine lineare Bearbeitung des Lernstoffes - wohl auch um sicherzugehen, das kursrelevante Material komplett bearbeitet zu haben. Desweiteren standen Printversionen des Online-Materials hoch im Kurs: Die mit Printouts verbundene Flexibilität wurde geschätzt. Weniger geschätzt wurden Diskussionsforen, deren Nutzung optional war. Von solchen Studien darf es ruhig mehr geben.
Nicola Beasley, elearningeuropa.info, 7 Juni 2004
[Kategorien: e-learning]

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looking again at non-formal and informal education - towards a new paradigm

Posted on 22 June 2004 by jrobes

infed, “the informal education homepage”, bietet eine Fülle von Materialien zum Thema “informelles und lebenslanges Lernen”. Unter anderem auch einen Artikel von Alan Rogers, in dem der Autor versucht, etwas Klarheit in das Nebeneinander verschiedener Begriffe zu bringen. Vor allem sein Überblick über die Diskussion der “non-formal education” in den letzten Jahrzehnten ist lesenswert. Er schließt mit folgender Unterscheidung:

Learning is the keystone; it is the original matter out of which all education is created. Somewhere along the learning continuum, we come to purposeful and assisted learning (education in its widest sense). When we control this and individualise it, learn what we want for as long as we want and stop when we want, we are engaging in informal education. When we step into a pre-existing learning programme but mould it to our own circumstances, we are engaged in non-formal education. When we surrender our autonomy and join a programme and accept its externally imposed discipline, we are immersed in formal education.”
Alan Rogers, infed, 4 Juni 2004
[Kategorien: informelles Lernen]

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Why Some Companies Retrain Workers, and Others Lay Them Off

Posted on 21 June 2004 by jrobes

Ein interessanter Artikel! Es geht um die Frage, warum die einen Unternehmen in ihre Mitarbeiter investieren, wenn diese neue Skills benötigen, und andere Unternehmen lieber entlassen, um entsprechend qualifizierte Mitarbeiter einzustellen. Die Antwort, so der Artikel, liegt in der Rolle, die “Social Capital” im jeweiligen Unternehmen spielt. “Social Capital” ist das Netzwerk an Beziehungen zwischen Mitarbeitern am Arbeitsplatz, ein komplexes System aus informellen und formellen Strukturen. Ob Unternehmen mehr auf explizite, “bürokratische” Regeln und Prozesse setzen, die den Einzelnen entbehrlicher machen, oder mehr auf z.B. flexibles Teamwork und Gruppenarbeit, ist eine strategische Entscheidung.

In jedem Fall, so eine große amerikanische Untersuchung, liegt hier die Antwort auf die im Titel gestellt Frage:
” … found a strong statistical relationship between companies that retrained workers with outdated skills and those that employed social capital. “The story here is that workers are bringing something other than their skills; remember, these people had obsolete skills. But what they bring is they know everybody else, know how to get along with them, and know everybody’s strengths and weaknesses. As a result, when they are retrained, they will make progress faster.”

Und am Ende gibt’s für jeden noch einen ganz praktischen Ratschlag:
“If you walk into a company with a lot of contractual relationships, a lot of low social capital-type work, don’t expect that it’s going to make a big investment in you if business turns down.”
Knowledge&Wharton, 29 Januar 2003 (Registrierung erforderlich!)
[Kategorien: Weiterbildung allgemein]

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Online Learning for Tough Times: Keys to Rapid Development

Posted on 21 June 2004 by jrobes

“Consider the following situation: The VP of human resources wants you to develop online learning materials for a new employee annual review (AR) process for 2,500 employees located in six countries. The AR project team developed a number of materials for a new Website, but management agrees that there should be an online learning course, with all AR-related training materials accessible via the LMS in two months. You only have a three-person project team, and you must convert a 16-week development process into a six-week rapid development process.”

Solche Szenarien gab es schon immer, und jetzt eben auch, wenn es um die Entwicklung von Online Learning-Lösungen geht. Dafür bietet der Artikel ein paar ganz praktische Empfehlungen. Doch das Wort “Rapid” begegnet mir derzeit häufiger, und nicht immer geht es um Notfall-Management wie in der obigen Situation. Häufig dreht es sich darum, die Entwicklung von e-Learning mit Hilfe entsprechender Autoren-Werkzeuge und schlankerer Prozesse effizienter zu gestalten. Die entsprechende Botschaft lautet dann: “Rapid eLearning senkt Kosten und halbiert Entwicklungszeit” - so gelesen in der Pressemitteilung über eine kommende Veranstaltung des e-learning-presseclubs (”Rapid eLearning - eine Killerapplikation?”).

Die Nachricht von den sinkenden Kosten und halbierten Entwicklungszeiten wird sicher auf offene Ohren treffen. Vielleicht sollte man aber am Begriff “Rapid eLearning” noch etwas feilen. Denn wer lernt, wenn nicht der Lerner? Doch was bedeutet da “rapid”? Halbierte Lernzeiten? Das wäre eine Nachricht!
Ed Mayberry, Learning Circuits, Juni 2004
[Kategorien: e-learning]

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Learning From Disappointment: When Learning Solutions Fail to Deliver

Posted on 18 June 2004 by jrobes

“Learning solutions are routinely implemented with the promise of delivering results. Too often, the results are disappointing. While the factors creating the lack of success are varied, they can usually be grouped into 10 familiar categories.” Die 10 Gründe, warum Bildungsmaßnahmen scheitern, sind nicht neu, so dass ich hier nur auf einen hinweisen möchte, der in ähnlichen Aufzählungen häufig vergessen wird:

Failure to Recognize Non-Learning Solutions
… Too often, learning is perceived as a solution for a variety of performance problems when it is not an issue or it’s only a part of the solution. Attempting to solve job performance issues with learning is a major problem when other factors such as reward systems, job design and motivation are the key issues. To overcome this problem, the learning staff must continue to focus on methods to analyze performance rather than conduct a traditional needs assessment.”

Jack J. Phillips, CLO, Juni 2004
[Kategorien: Weiterbildung allgemein]

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eLearning in der Berufsbildung

Posted on 18 June 2004 by jrobes

Erstens bietet der Aufsatz eine sinnvolle Unterscheidung verschiedener Formen mediengestützter Lernumgebungen: eInstruktion, eTutoring, eModeration. Zweitens gibt er einen guten Überblick über den Stand der e-Learning-Forschung, soweit sie sich auf diese Lernumgebungen bezieht, und das heisst vor allem: auf die Kommunikation zwischen den Beteiligten. Zwei gute Gründe, ihn zu lesen.
Dieter Euler, Sabine Seufert, Karl Wilbers, SCIL Publications 2004 (aus: Arnold, R. und Lipsmeier, A. (Hrsg.): Handbuch der Berufsbildung. Im Druck) (pdf, 126 KB)
[Kategorien: e-learning]

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Q&A with Saul Carliner

Posted on 17 June 2004 by jrobes

Ein eigenartiges, aber vielleicht gerade deswegen interessantes Interview, in dem ein “e-learning-Veteran” einen - und ich glaube, ohne es zu wollen! - nüchternen Blick auf gegenwärtige und zukünftige Trends wirft:

“I follow predictions about the next big things in online teaching. One guru says games are “it” and that all training must happen through games. Another declares that simulations must become the dominant teaching paradigm online. Although I believe games and simulations will become more prevalent online, I don’t expect them to become a dominant part of e-learning. Similarly, I keep hearing that blogs and groupware are the future. Though these technologies makes communication easy, we must remember that there’s still just 24 hours in a day. People may not have time to check all these messages if they want to maintain the rest of their lives.” (via elearningpost)
Lisa Neal, eLearn Magazine, Juni 2004
[Kategorien: e-learning]

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Keine Chance für E-Learning

Posted on 17 June 2004 by jrobes

Da habe ich gestern noch über das Fiasko der englischen e-university berichtet, schon gibt’s heute die nächste Meldung: Die Virtuelle Hochschule Bayern (VHB) ist zahlungsunfähig, heisst es. Bayerns Finanzminister stellt keine finanziellen Mittel mehr zur Verfügung - das war’s. Was kann man diesen Meldungen entnehmen? Dass der Sparkurs vieler Ministerien vor allem noch junge e-Learning-Projekte trifft? Dass der “Business Case” dieser Projekte von Anfang an auf wackligem Fundament stand? Ich denke, beides trifft zu.
Studentenpresse.com, 16 Juni 2004
[Kategorien: e-learning]

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Erste “echte” Corporate University Deutschlands

Posted on 16 June 2004 by jrobes

Ich hatte das Thema “Corporate University” bereits abgehakt: In den letzten 12 Monaten war es hierzulande der AutoUni in Wolfsburg vorbehalten, das Thema noch einmal in die Öffentlichkeit zu bringen. Ansonsten verzichtet man auf Unternehmensseite derzeit gerne auf derartige Marketing-Aktivitäten; es passt nicht in das von Kosteneinsparungen geprägte Bild. Lieber versucht man, still und leise im Hintergrund für Talente und High Potentials zusammen mit Universitäten und Business Schools passende Angebote zu schmieden. So überrascht weniger diese Nachricht der Kooperation zwischen der Akademie Deutscher Genossenschaften (ADG) und der Steinbeis Hochschule Berlin (SHB) als das anti-zyklische Marketing. Doch man hält es hier wohl gerne mit Superlativen: Neben der ersten “echten” CU betreibt die ADG auch mit 85.000 Nutzern “das größte e-Learning Portal Deutschlands”! Da wartet man mit Spannung auf entsprechende Erfahrungsberichte!
Akademie Deutscher Genossenschaften, Juni 2004

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‘Shameful waste’ on e-university

Posted on 16 June 2004 by jrobes

62 Mill. englische Pfund wurden von 12 Universitäten und weiteren privaten Unternehmen in die UK’s e-university (UKeU) investiert. Die UKeU sollte die Online-Degrees britischer Universitäten vermarkten, aber die vermarkteten sich lieber selbst. So endete das Ganze als kostspieliger Flop mit gerade mal 900 eingeschriebenen Studenten. “Inkompetenz” sagen jetzt die einen, “ein spätes Opfer der dotcom-Ära” sagen die anderen. (via elearnspace)
Angela Harrison, BBC News Online, 9 Juni 2004
[Kategorien: e-learning]

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Quality in E-Learning From a Learner’s Perspective

Posted on 16 June 2004 by jrobes

Stephen Downes hat kürzlich noch einmal anschaulich gemacht, wie schwierig es ist, sich über etwas wie “Qualität” zu verständigen. Seine “Quality Paradoxes”:

- Doing the right thing does not ensure success …
(The operation was a success, but the patient died)
- Assessing for outcomes comes too late …
(Well, I’ll never see that brain surgeon again …)
- Even if I think it’s good, you may not …
(Especially when I want a knee operation!)

Am letzten Punkt setzt der Autor, Ulf D. Ehlers, an, wenn er mit Blick auf die vielfältigen Perspektiven und Ansätze der Qualitätsdebatte für eine Qualitätsforschung aus der Lernerperspektive plädiert. Wie das aussehen kann, zeigt die Untersuchung “Quality from a learners perspective”, in deren Verlauf 1.994 Lerner nach ihrem Verständnis von e-Learning-Qualität befragt wurden.

Die Antworten wurden in 30 Qualitätsdimensionen zusammengefasst, die sich wiederum 7 Bereichen zuordnen ließen: 1) Tutor Support, 2) Collaboration, 3) Technology, 4) Costs-Expectations-Benefits, 5) Information Transparency of Provider/ Course, 6) Course Structure/ Presence Courses, 7) Didactics. Im folgenden Schritt untersuchte man die Lerner und ihre Qualitäts-Präferenzen nach Gemeinsamkeiten und identifizierte vier Zielgruppen: The Individualist, The Result-Oriented, The Pragmatic, The Avant-Gardist.

Ein vielversprechender Aufsatz, der neugierig auf die Veröffentlichung der kompletten Untersuchung im Juli dieses Jahres macht. Was (bis dahin?) offen bleibt: Wie verhält sich die “Qualitäts-Typologie” zu den vielfältigen Ansätzen und Klassifizierungen der Lernertypologie-Forschung? Kommen da “Qualitätspräferenzen” und “Lernpräferenzen” zusammen - was nicht überraschend wäre! Und für Anbieter und Praktiker ganz hilfreich: Denn nicht immer werden sie es mit erfahrenen e-Lernern und einem entwickelten Qualitätsverständnis zu tun haben.
Ulf D. Ehlers, European Journal of Open and Distance Learning, 18 Mai 2004
[Kategorien: e-learning]

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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