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Learntec 2004 - eine Nachbetrachtung

Posted on 13 February 2004 by jrobes

Ankunft und Einstieg

Learntec, das heisst für mich jetzt schon seit vielen Jahren: Ausstieg Karlsruhe Hauptbahnhof, etwa 15 Minuten Fussmarsch auf mit Granulat bestreuten Wegen, vorbei am Karlsruher Zoo und dem Tullabad, um dann langsam die Karlsruher Stadthalle in den Blick zu bekommen. Wie immer verbindet ein etwa 100 Meter langer “Schlauch” die Stadthalle und die angrenzenden Ausstellungshallen – “Schwarzwaldhalle” und “Gartenhalle” -, wohin die Learntec expandieren musste, als die Zahl der Aussteller die Kapazitäten der Stadthalle sprengte. Dieser Schlauch bietet den Besuchern auf ihren Learntec-Wegen Schutz vor den Risiken des Februars. Dieses Bild hat etwas Beruhigendes, es signalisiert mir schon von weitem, dass ich vertrautes Gelände betrete.

Vertraut war mir auch sofort das Programm der Learntec. Es ist gewohnt unübersichtlich! Es gibt nicht ein Thema oder einen Schwerpunkt, es gibt alles!* Die Learntec bietet ein Mammutprogramm, über die Jahre gewachsen, mit Sektionen von A (”Europe on its way to the information society”) bis Z (”Distance Learning/ AG-F Didaktische und produktionstechnische Patterns im E-Learning”). In diesem Fall ist “A-Z” keine rhetorische Floskel, sondern ich zitiere wirklich das Programm!! Es gibt den Kongress, Workshops, Spezialkongresse, Trainer-Symposien und Foren – alles verteilt auf 4 Tage. Ich bleibe, wie die meisten, in der Regel 1-2 Tage und kämpfe dann schon mit ersten Symptomen eines information overload.

* Beim Blättern entdecke ich gerade das Motto “Learntec 2004 – The Best of E-Learning”. Der offizielle Messe- und Kongresskatalog wiederum bietet “Die Welt des E-Learning”. Wem’s hilft …


Workshop für Spinner, Narren und Querdenker

Der normale Kongress-Besucher der Learntec konsumiert, oder besser: Er soll konsumieren. Er hört zu, Ausstellern wie Rednern; und oft sind die Redner auch die Aussteller. Drei Fragen lässt der Zeitplan im Durchschnitt zu. Für Vertiefungen gibt’s schließlich die Kaffeepause. Über die Jahre ist hier ein Mißverhältnis entstanden: Der Kongress, der sich der Zukunft der Weiterbildung verschrieben hat, gibt sich höchst konventionell. Vielen Teilnehmern fällt es zunehmend schwerer, die Frage “Was ist neu?” zu beantworten – und das liegt nicht nur darin, dass die e-Learning Branche keine technischen Riesensprünge macht! Von Experimenten oder Innovationen im Tagungsprogramm keine Spur. Die wenigen angebotenen Workshops haben das Gesamtbild nicht auflockern können – bis auf einen …

Ich kenne Thomas Glatt von der Credit Suisse schon seit fast 10 Jahren, habe als Anbieter für ihn entwickelt, später in Arbeitskreisen gerne mit ihm gestritten. Von daher habe ich keine Sekunde gezögert, als Thomas vor einigen Wochen zu einem Workshop für Spinner einlud. Endlich mal was Neues! Und ich war nicht der einzige Interessierte. Thomas Glatt hat mit dieser Idee offensichtlich offene Türen eingerannt. Kaum eine andere Veranstaltung ist im Vorfeld so herausgestellt worden. Und auch danach war er – soweit ich das beobachten konnte - ein begehrter Gesprächspartner bei Konferenzleitung und Presse.

Workshop im Learntec-Programm
Global Learning über den Workshop

Was bot nun der Workshop? Er bestand genaugenommen aus zwei Teilen: Schon 4 Wochen vor dem Kongress stand allen Interessierten ein Diskussionsforum im Internet, die “Spinner-Suite”, offen. Hier konnten sich die Narren persönlich vorstellen und die Themen abstimmen, die sie im Workshop in Karlsruhe vertiefen wollten. Das Diskussionsforum hat meine Erwartungen weit übertroffen! Ein wunderbarer Moderator, Felix Speiser. Ein produktiver und unterhaltsamer Gedankenaustausch mit Teilnehmern aus allen Bereichen der Weiterbildung, Professoren, Studierende, Personalentwickler, Lehrer, Unternehmensberater. Eine kurze Auswahl der Themen: “Lernende Organisation – ein Widerspruch?”, “Wer nicht lernt, soll auch nicht essen”, “Warum noch Lernen – wir haben doch Google”, „Brauchen wir eine HTML des Wissens?“

Der Workshop am Dienstag ging genauso spannend weiter. Fast alle waren gekommen, und es hat Spass gemacht, die Themen weiter zu diskutieren, Feedback zu geben, bis schließlich ein abschließendes Statement auf Flipcharts präsentiert werden konnte. Vielleicht hätte man die Verbindung zwischen Online-Forum und Workshop noch etwas besser herstellen können, aber in jedem Fall ist ein Anfang gemacht! Auch hier gilt für mich: Neues ausprobieren! Alles in allem halte ich die Kombination von Online-Diskussionen und Workshops für eine Sache, die man unbedingt weiter ausbauen sollte und nicht nur in einem Rahmen, wie ihn die Learntec bietet.

Meine Themen 2004: Integration, Bildungscontrolling, Autorentools und Compliance

Ich habe nur einen kleinen Teil der Learntec mitbekommen, trotzdem möchte ich vier Themen herausstellen. Nicht, dass sie neu oder überraschend wären, aber es sind Punkte, an denen die Diskussion von e-Learning 2004 wohl nicht vorbeikommt.

- Integration -

Jahrelang wurde in Unternehmen vieles parallel aufgebaut, was von der Sache her zusammengehört. e-Learning und Training Management waren häufig getrennte Veranstaltungen; große Konzerne leisteten sich manchmal gar mehrere Learning Management Systeme, die zudem selten mit ERP-Systemen oder der IT-Infrastruktur verbunden waren. Weiterbildung, Kompetenzmodelle, Performance Management und Knowledge Management sind bis heute in der Regel in verschiedenen Lösungen abgebildet.

Integration steht für die Zusammenführung dieser einzelnen Lösungen,
- um sie strategisch besser auf die Unternehmensziele auszurichten,
- um im Verbund ihre Effektivität zu erhöhen,
- um Synergien im Umgang mit der Ressource Wissen freizusetzen und
- und, nicht zuletzt, Kosteneinsparungen zu erzielen.

Die Treiber dieser Entwicklung sind die “big player” wie z.B. SAP, PeopleSoft und Siebel, die seit ca. 2 Jahren mit entsprechenden Lösungen auf einen Markt zielen, den sie bis dahin kleineren Anbietern überlassen hatten. Mit der wachsenden Bedeutung des Human Capital Management in der strategischen Unternehmensplanung ist für die großen ERP-Anbieter offensichtlich Schluß mit jeder Zurückhaltung.

Wer Umsetzungsbeispiele und Hintergründe für diese Ausrichtung sucht, dem seien z.B. Informationen zum “Learning Life Cycle Management” der imc (Saarbrücken) empfohlen. Einen entsprechenden Vortrag auf der Learntec gab es auch von der UBS, deren Lösung auf der Integration von Clix, der Lernplattform der imc, und PeopleSoft beruht.

Learning Life Cycle Management der imc

Pünktlich zum Kongress hat auch das Beratungsunternehmen DETECON, eine Tochter der T-Systems, die Studie “Strategien für ein Integrationsorientiertes Bildungsmanagement” herausgegeben. Ihre Kernbotschaft: E-Learning ist etabliert. Jetzt geht es um die Integration von e-Learning/ Learning Management und den unternehmensinternen IT bzw. ERP-Systemen.

DETECON-Studie “Strategien für ein Integrationsorientiertes Bildungsmanagement” (pdf)

- Bildungscontrolling -

Ich habe dieses Jahr leider keine Veranstaltung zu diesem Themenblock besuchen können, doch das Thema war präsent und unübersehbar. Eine Sektion auf der Learntec hieß dementsprechend: “Wir brauchen mehr Lerneffizienz! Bildungscontrolling mit neuen Medien und Methoden – ROI”.

Ich bin bei diesem Thema hin- und hergerissen. Vor allem, weil die Qualität der Beiträge häufig sehr unterschiedlich, meistens jedoch einfach enttäuschend ist. Viele sehen in der Einführung eines LMS bereits die Lösung, weil jetzt ein unternehmensweites Tracking und Reporting möglich ist. Andere (und das ist ein typisch deutscher Ansatz!) beschreiben unter dem Stichwort Bildungscontrolling gleich die gesamte Wertschöpfungskette der Weiterbildung – von der Bedarfsanalye bis zur Evaluation von Trainingsmaßnahmen – was den Gegenstand auch nicht greifbarer macht. Kirkpatrick und seine Evaluationsebenen werden in der aktuellen Diskussion seltener erwähnt (Gott sei Dank!), weil “Happy Sheets” sowie Pre- und Posttests immer selbstverständlicher, andererseits das Errechnen des ROIs einzelner Trainingsmaßnahmen als wenig praktikabel erkannt werden.

Am spannendsten sind hier übergreifende Ansätze wie sie auf der Learntec z.B. von Andrea Back (St.Gallen, “Lerneffektivität im Licht der Geschäftsziele/ Balanced Score Card) oder unter dem Stichwort Human Capital Management diskutiert wurden (allerdings in meiner Abwesenheit).

- Autorentools -

Schon im letzten Jahr sind viele Provider, die bis dahin nur Online-Lernprogramme entwickelten (customized) bzw. verkauften (off-the-shelf), mit neuen Autorentools auf den Markt gegangen. Dieser Trend hat sich gehalten. Das Angebot auf der Learntec war vielfältig. Die Lösungen versprechen in der Regel, dass auch programmiertechnische Laien mit ihnen einfach und bequem Lernsequenzen entwickeln können. Die Unterschiede zwischen den Lösungen liegen in ihrer Tiefe (Assistenten, Editoren, Publishing, Multimedia, Play, Administration) und im Preis.

Ein Beispiel: „Mit LECTURNITY, dem innovativen Autorentool der imc AG, können Sie auf einfache und effektive Weise alle Medien wie Text, Ton, Grafik, Video, Screen-Grabbing und Annotationen synchron aufzeichnen, kombinieren und editieren. Basierend auf Ihrer Aufzeichnung entsteht daraus eine individuelle, multimediale Anwendung auf höchstem Niveau, die Sie sofort nach Erstellung variabel über Internet oder CD an Ihre Zielgruppe verbreiten können.

- Compliance -

Vielleicht die interessanteste Beobachtung: Auf vielen Folien tauchte das Stichwort “Compliance” und die damit verbundenen regulatorischen Anforderungen auf. Compliance scheint immer mehr zu einem Standbein der Weiterbildung zu werden; darüber hinaus liefert es gute Argumente für die Einführung von Learnig Management Systemen sowie einem kontinuierlichen Monitoring und Reporting von Lernaktivitäten.

Weblogs & Lerner: Was gab es nicht auf der Learntec?

Die Learntec ist eine anbietergesteuerte Veranstaltung. Man findet schnell die Schlagworte – von “content is king” bis “blended learning” – wieder, unter denen die Anbieter saisonal ihre Produkte und Lösungen präsentieren. Die Kehrseite dieser Ausrichtung: Was (noch) nicht markttauglich ist, findet auch nur schwer Eingang in den Kongress. So beschäftigten sich wieder nur wenige Veranstaltungen mit dem Lerner selbst und der Frage, wie er (oder sie) das Lernen “anytime anywhere” umsetzt und lebt, von dem seit nunmehr 12 Jahren Learntec die Rede ist. Lebenslanges – oder wie es in deutschen Expertenrunden jetzt heisst – lebensbegleitendes Lernen oder selbstorganisiertes Lernen tauchte in den Titeln der über 20 Themensektionen nicht auf, obwohl es doch in vielen Argumentationsketten unmittelbar mit e-Learning verbunden ist.

Auch neue Themen brauchen ihre Zeit, bis sie Eingang in den Veranstaltungskalender finden. Zwar gab es eine Reihe von Vorträgen zum M-Learning und zu Planspielen, aber was in den USA intensiv diskutiert wird, z.B. der Einsatz von Weblogs, Social Software bzw. Online-Communities und ihre mögliche (!) Bedeutung für die Weiterbildung, fand sich auf der Learntec nicht wieder.

Wie geht es der Branche?

Der Veranstalter, Winfried Sommer, erzählte in seiner Begrüßung, dass die Zahl der Aussteller dieses Jahr noch einmal gestiegen wäre – auf jetzt 315. Mein Eindruck war, und mehrere, langjährige Besucher haben ihn bestätigt, dass es deutlich ruhiger zuging auf der Learntec 2004. Es war viel Luft zwischen den Ständen und auf den Gängen. Viele große Anbieter waren überhaupt nicht da (Oracle, Microsoft); und ein langjähriger Sponsor der Learntec, HQ, hatte sich für die gesamte Woche in der Lounge des nebenan gelegenen Dorint-Hotels eingerichtet. Auch die Learntec selbst wird für viele Aussteller halt zum Business Case.

Sommer sprach in seiner Begrüßung davon, dass man die Besucherzahlen des Vorjahres “zumindest werde halten können” und verwies auf die vor einigen Tagen zu Ende gegangene eLearExpo in Paris, gegen die sich die Learntec als “europäische Leitveranstaltung für Bildungstechnologie” etablieren möchte (die zeitgleich stattfindende TechKnowledge in Anaheim, Kalifornien, erwähnte er – bescheiden genug – nicht). Insgesamt konnte ich eine Stimmung ausmachen, die man vielleicht am besten mit “verhaltenem Optimismus” bezeichnen kann.

Learntec Online

Die Veranstalter haben einige Präsentationen, Key Notes und Interviews ins Internet gestellt. Empfehlenswert ist aus meiner Sicht vor allem die Präsentation von Richard Straub (IBM): “Learning in and on demand: The future of learning”. Leider werden die Präsentationsunterlagen selbst nicht zum Download angeboten, was gerade beim IBM-Vortrag schade ist. Es geht um die next generation workforce & technology, workplace and embedded learning.

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6 Comments For This Post

  1. Heike Weidmann Says:

    Gelungen, die Zusammenfassung, ich hätte gar nicht nach Karlsruhe fahren müssen.

    Übrigens sollte noch erwähnt werden, dass zeitgleich die aus der Didacta hervor gegangene Bildungsmesse stattfand - ein deutliches Zeichen dafür, dass “Learn”tec und “Bildung” wohl offensichtlich in Deutschland noch nicht zusammen gehören.

    Schön zu lesen, dass Diskussionsforen online und live hier auch einmal zum Einsatz waren. Übrigens ein Konzept, das der DIHK (damals noch DIHT) schon 1999 bei seinem Weiterbildungskongress ausprobierte: Open Space online und dann vor Ort. Der damalige DIHK-Präsident kommentierte in seiner Eröffnungsrede: “Deutschland ist noch nicht reif für Online-Medien” - 5 Jahre später funktioniert’s.

    Vielen Dank!
    Heike Weidmann

  2. Jochen Robes Says:

    Ja, da haben sich die Veranstalter in Karlsruhe und Köln wohl selbst ausgetrickst.

    An die Veranstaltung in Dresden ‘99 kann ich mich übrigens noch gut erinnern (ich glaube, es war unerträglich heiss damals - vorausgesetzt wir reden über Dresden!?). Das Open Space-Konzept gefiel mir gut; was den Online-Auftritt betrifft, so war das von der Idee her sicher eine Pioniertat, wenn ich auch noch dunkel in Erinnerung habe, dass viele Beiträge in den Foren etwas ‘marketing-lastig’ waren.

  3. Ralf Says:

    Die Learntec war grottenschlecht, soweit ich das beurteilen kann. Ich war allerdings nur auf der Messe, die absolut unübersichtlich und leider auch total unstrukturiert war. Insofern vollste Zustimmung.
    Die Tools zum Thema e-Learning sind (so weit gesichtet) schlichtweg nicht auf Bottom-Up ausgerichtet. Allerdings habe ich auch das Gefühl von den Kunden (nicht zu verwechseln mit den Anwendern) ist das genau so gewünscht.

  4. Jochen Robes Says:

    Was Deine erste Anmerkung betrifft, so habe ich gerade heute die Frage gefunden, ob die “große alte Dame” Learntec nicht dringend ein Lifting braucht. (www.global-learning.de)
    Und ob die Messe überhaupt jemals ein Platz für “Bottom-Up”-Tools sein kann?

  5. Thomas Glatt Says:

    Hallo Jochen

    Danke für Deine Blumen und Deine tolle Zusammenfasung der Learntec 2004. Der Link auf den Detecon-Artikel fand ich besonders wertvoll, weil der Ansatz hier für mich die richtige Richtung aufzeigt. Herzlichen Dank.
    Ich hatte bereits mit Professor Sommer ein Gespräch, und wir dürfen an der Learntec 2005 eine ganze Sektion mit der Spinner-Form gestalten. Der Spinnerworkshop hat da also einiges bewirkt - ich habe bereits einen ersten Konzeptentwurf mit Inputreferaten und Dreiteilung in Workshop, Round Table und Infothek, sieht super aus, maile ich Dir mal.

    “Andere (und das ist ein typisch deutscher Ansatz!) beschreiben unter dem Stichwort Bildungscontrolling gleich die gesamte Wertschöpfungskette der Weiterbildung – von der Bedarfsanalye bis zur Evaluation von Trainingsmaßnahmen – was den Gegenstand auch nicht greifbarer macht. Kirkpatrick und seine Evaluationsebenen werden in der aktuellen Diskussion seltener erwähnt (Gott sei Dank!), weil “Happy Sheets” sowie Pre- und Posttests immer selbstverständlicher, andererseits das Errechnen des ROIs einzelner Trainingsmaßnahmen als wenig praktikabel erkannt werden.” Das sehe ich gar nicht so - da können wir uns ja beim nächsten TLB mal darüber streiten (wo hoffentlich Bildungscontrolling ein zentrales Thema ist, da die Citybank in der Beziehung einiges unternimmt).

    Zu Balanced Scorecard E-Learning: wie so vieles tönt das gut und vernünftig, ist meiner Meinung aber nicht praktikabel und überfordert E-Learning völlig. Ich habe so meine Probleme damit, dass eine Methode nun plötzlich fürs Ganze genommen wird, und was man beim LEARNING jahrelang vernachlässigt hat, plötzlich E-Learning leisten soll.

  6. Jochen Robes Says:

    Danke für Dein Feedback, Thomas! Ich wundere mich fast ein bisschen, dass Du noch in alten Meldungen herumkramst. Deine tollen Neuigkeiten über die Learntec 2005 habe ich schon in der Spinner-Suite gelesen; leider habe ich noch keine Zeit für weiteren Input gefunden.

    Was das Stichwort Bildungscontrolling betrifft, so bin ich sehr offen, was das WIE betrifft. So habe ich gerade die Auszeichnungen der “Training Top 100 2004″ im “Training Magazine” (http://www.trainingmag.com) gelesen und festgestellt, wie pragmatisch dort Verbindungen z.B. zwischen Bildungsteilnahme und Mitarbeiter-Retention hergestellt werden. Und da lassen sich natürlich sehr schnell Gruppen mit Weiterbildung und Gruppen ohne Weiterbildung sowie die Kosten für Weiterbildung und die Kosten für Neueinstellungen gegenüberstellen. Meiner Ansicht nach kann das auch sehr gut funktionieren, wenn sich interne Auftraggeber und Weiterbildungs-Abteilungen auf genau diese Parameter zur Erfolgsmessung verständigt haben. Dieses Agreement ist wichtiger als Kausalketten, die es ohnehin bestenfalls in Laboren und mit Kontrollgruppen gibt.
    Aber gerne mehr darüber in Düsseldorf!

    Gruß,
    Jochen

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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