Archive | February, 2004

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Googlemania!

Posted on 27 February 2004 by jrobes

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Ich hatte ja vor einigen Wochen schon mal die Frage gestellt, ob Google nicht das beste e-Learning Tool überhaupt ist. Doch jetzt, im Frühjahr 2004, geht es nicht um e-Learning, sondern um den geplanten IPO von Google. Dem hat Wired jetzt einen umfassenden “Complete Guide to GOOGLEMANIA” gewidmet. Hintergründig und humorvoll.
Wired, March 2004

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Symposium on personal Webpublishing and Weblogs at EdMedia 2004

Posted on 27 February 2004 by jrobes

Auf der EdMedia 2004 in Lugano wird es ein Symposium “Introducing disruptive technologies for learning: Personal Webpublishing and Weblogs” geben. Im dazugehörenden Proposal unterstreicht Sebastian Fiedler noch einmal das enorme Potenzial von personal Webpublishing “for the establishment of a truly ‘personal’ support of individual and collaborative learning inside and outside of our formal institutional systems“. Sehr gut hat mir auch der Hinweis auf den aktuellen Stand von e-Learning gefallen:

In the traditional approach, new media and computational tools are simply wrapped around existing educational philosophies and methodologies that treat learners mainly as consumers, while the design and production of instructional materials and interventions is mostly reserved for professional educational authorities.”
Mehr zu den einzelnen Beiträgen des Symposiums im Proposal. Oder in Lugano. (Ja, wenn ich wählen könnte …)

Sebastian Fiedler, Seblogging, 25 Februar 2004
[Kategorien: Weblogs]

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The seven habits of spectacularly unsuccessful executives

Posted on 27 February 2004 by jrobes

Warum immer nur von den Siegern lernen? Das hat sich Sydney Finkelstein auch gefragt und auf die Suche nach den typischen Charakterzügen von Verlierern gemacht. Sieben hat er gefunden.
Sydney Finkelstein, Ivey Business Journal, Januar/ Februar 2004
[Kategorien: Weiterbildung]

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Wo bleibt die Zeit?

Posted on 26 February 2004 by jrobes

Dieser Report des Statistischen Bundesamtes informiert über die “Zeitverwendung der Bevölkerung in Deutschland 2001/2002″. Leider in einem unhandlichen pdf-Format, aber ein ganzes Kapitel (von fünf) ist dem Thema Lernen gewidmet. Mit sehr interessanten Informationen. Das Wichtigste:

- Vom Lebenslangen Lernen sind wir noch weit entfernt!
(Grafik anklicken!)

lernen.jpg

Statistisches Bundesamt, 2003 (pdf, 1409 KB)
[Kategorie: Weiterbildung allgemein]

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Netzbasiertes Lernen in der beruflichen Praxis: Zur Bedeutung des Bildungspersonals

Posted on 26 February 2004 by jrobes

Diese Untersuchung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) erreichte mich über eine Pressemitteilung mit dem Titel “E-Learning gehört die Zukunft - aber netzbasiert!”. Nicht gerade ein Glanzstück der Öffentlichkeitsarbeiter des BIBB, war mein spontaner Gedanke, denn die CD-ROM ist mir in der betrieblichen Weiterbildung schon lange nicht mehr begegnet. Hinzu kommt, dass es um das Bildungspersonal und seine Rollen und Kompetenzen in e-Learning-Prozessen geht. Mir gefällt an der Untersuchung, dass sie vor allem in der Einleitung ein Rollenmodell beschreibt, das über einfache Tutor-Szenarien hinausgeht (”Vom Lernbetreuer zum Produktmanager Bildung”). Leider fängt das Untersuchungsdesign diese Vorgabe nicht konsequent auf, so dass es bei einer Beschreibung einzelner Profile (Teletechnician, Teletrainer, Teledesigner, Telemanager) bleibt, ohne die Rolle des “Bildungsmanagers” stärker zum Thema zu machen. Vielleicht, weil es sie in der Praxis (noch) nicht gibt.

Erich Behrendt, Philipp Ulmer, Wolfgang Müller-Tamke, BIBB, 26 Februar 2004 (pdf)
[Kategorien: e-learning]

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Dan Saffer: Why I Blog my Postgrad Course

Posted on 25 February 2004 by jrobes

Dan Saffer belegt einen Postgrad Course in Interaction Design an der Carnegie Mellon University in Pittsburgh - und bloggt seinen Kurs (odannyboy). In diesem Interview erzählt er von seiner Motivation, ein Lerntagebuch zu führen, seinen Erfahrungen und darüber, wie ihm das Bloggen hilft, Informationen zu reflektieren und zu strukturieren.

How has blogging helped your learning? (Really, do you learn anything new? Does your perspective change? Can you recall any such learning episodes?)
Dan: Like almost every other student, I take notes, furious notes, during class time. I spend a lot of time with my laptop open in front of me, typing away. I don’t get a lot of synthesis and analysis time. That’s what the blog is for. I use it to rewrite my notes, and in doing so, I reconstruct what I’ve learned for myself.

Maish Nichani, elearningpost, 25 Februar 2004
[Kategorie: Weblogs]

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E-Learning’s Burden on Work-Life Balance. What should we do?

Posted on 24 February 2004 by jrobes

Fast komme ich mir etwas befangen vor! Doch: nein! Wir Wissensarbeiter des 21. Jahrhunderts haben doch die Unterscheidung von Arbeitszeit und Freizeit schon lange und gerne hinter uns gelassen! Arbeiten, Lernen, Freizeit - wo sind die Grenzen, alles ein einziger Flow … Doch der Reihe nach und zurück zum Autor:

One worry I have is that e-learning may push learning out of work time and into personal time. There are already some indications that this is happening. In a recent online class that I taught—an admittedly small sample—learners reported that, on average, about 60%of the time they spent on the course utilized their personal time—not their work time. Training Magazine should be commended for asking about this in their annual Industry Report. They found that “technology-based training” used 28% more “employee unpaid time” than “traditional training” in 2003, and this figure would have likely been higher if the e-learning numbers were pulled out of “technology-based training” category.

Tatsache ist, die Grenzen zwischen Arbeiten und Freizeit werden unscharf. Das wird deutlich, wenn wir über e-Learning, aber mehr noch, wenn wir über lebenslanges und selbstorganisiertes Lernen sprechen. Von daher ist es sicher richtig, ab und zu innezuhalten und zu überlegen, wo unsere Prioritäten liegen. Und sich nicht zu schnell, der Illusion eines aufgeklärten Zeitmanagements hinzugeben.

Jenseits solcher Gefühlslagen enthält der Artikel einige ganz pragmatische Ratschläge, mit denen Training Professionals verhindern können, dass sich e-Learning hinter dem Rücken der Beteiligten in deren Privatleben schleicht. (via elearnspace)
Will Thalheimer, Work-Learning Research, 12 Februar 2004
[Kategorie: e-learning]

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Constructivism, Education, Science, and Technology

Posted on 23 February 2004 by jrobes

Wer etwas tiefer in die Konstruktivismus-Debatte einsteigen möchte, dem sei der kürzlich erschienene Artikel von Moses A. Boudourides empfohlen. Hier heisst es: “The fact is that constructivism carries a major influence in contemporary science education, although it has been the subject of a heated debate.” Nach diesem Einstieg bietet der Artikel einen informativen Überblick “on four varieties of constructivism: philosophical, cybernetic, educational, and sociological constructivism.”
Moses A. Boudourides, Canadian Journal of Learning and Technology, Volume 29(3) Fall 2003
[Kategorien: Weiterbildung allgemein]

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E-Learning im Lichte von Lerntheorien - Auf welchen Hypothesen basiert Lernen mit Neuen Medien?

Posted on 23 February 2004 by jrobes

Der Artikel begeht eine Gratwanderung - und scheitert. Er bietet eine kurze Übersicht über Behaviorismus, Kognitivismus und Konstruktivismus - was selten genug passiert und daher zu begrüßen ist. Aber in diesem Artikel wird Theorie als Baukasten begriffen, aus dem man sich nach Belieben die passenden Werkzeuge für seine Alltagsarbeit nimmt. Alle Theorien haben hier “Vorteile und Nachteile”, und die Kunst des Weiterbildners oder Pädagogen ist es, den richtigen Mix zu finden. Kurz zwei Beispiele zur Illustration meiner Bedenken:

Auf welchen Hypothesen basiert das Lernen mit Neuen Medien?” Schon bei der Eingangsfrage stutze ich. Wohnen den Neuen Medien bzw. dem Lernen mit Neuen Medien Hypothesen inne, die nur auf sie zutreffen und sonst auf nichts? Wohl kaum. Wenn überhaupt kann es doch nur um eine zeitliche Übereinstimmung gehen: Unsere Erkenntnisse, was das Lernen betrifft, haben sich stetig weiterentwickelt, und heute blicken wir mit einem bestimmten Erkenntnisstand auf das Lernen mit Neuen Medien - genauso wie wir auch auf andere Medien und Lernformen blicken. Sonst könnte man ja in Anlehnung an die Einleitung auch fragen: “Auf welchen Hypothesen basiert das Lernen mit Büchern?”

Gerade weniger strukturierte Lerner kann die große Entscheidungsfreiheit schnell überfordern.” Da wird also der Konstruktivismus erklärt, das Bild des sich selbst steuernden Lerners beschrieben, der sich seinen Bedürfnissen entsprechend einen eigenen Lernweg sucht - und dann: Halt! Noch sind nicht alle Lerner soweit! Der Konstruktivismus bzw. seine konsequente Umsetzung überfordert den Menschen! Ich ahne, was der Artikel meint, nämlich: dass bestimmte Methoden und Instrumente sich für bestimmte Zielgruppen nicht eignen, aber diesen Umstand als “Mängel und Fallstricke” der Theorie zu bezeichnen, haut nicht hin. Jedenfalls nicht nach meiner Theorie.
Habe ich etwas übersehen?
add new knowledge, 20 Februar 2004
[Kategorien: Weiterbildung allgemein]

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Workshop Kompetenzbilanzen

Posted on 20 February 2004 by jrobes

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Am Donnerstag habe ich eine Veranstaltung besucht, zu der die Hochschule für Bankwirtschaft (HfB) in Frankfurt, efiport sowie das Projekt Qualifikations-Entwicklungs-Management (kurz: QUEM) gemeinsam eingeladen hatten. Ein kurzweiliger, höchst interessanter Erfahrungsaustausch zwischen Wissenschaft und betrieblicher Praxis! Es waren (fast) alle da, die sich im deutschsprachigen Raum mit den Themen Kompetenzen, Kompetenzbilanzen und Human Capital beschäftigen - entweder aus sozialwissenschaftlicher oder betriebswirtschaftlicher Sicht. Eine gelungene Einführung war z.B. der Beitrag von John Erpenbeck über “Dimensionen moderner Kompetenzmessverfahren”, in dem er Kompetenzen als “Dispositionen selbstorganisierten Handelns” vorstellte und auch die Unterscheidung von Qualifikationen und Kompetenzen näher erläuterte. Aber auch die Ausführungen von Klaus North (FH Wiesbaden) über seine Erfahrungen in der Beratung von KMU’s bei der Erfassung von Kompetenzen öffneten die Augen für eine realitätsorientierte Sichtweise.

Aufhänger des Workshops war ein aktuelles Forschungsprojekt, das die HfB zum Thema “Wissenswert – Wissenskapital. Bilanzierung von Kompetenzen in Kompetenzbilanzen” durchführt. Im Rahmen dieses Projekts versuchen die Frankfurter eine Brücke zu schlagen: zwischen den sozialwissenschaftlichen Experten, die sich mit individueller Kompetenzentwicklung und Kompetenzbilanzen beschäftigen, und den Betriebswirtschaftlern, die den Fokus auf die Entwicklung der organisationalen Wissensbasis, des Humankapitals, und ihre Bilanzierung legen.

Leider sind die Referate und Aufsätze nur über eine Registrierung zugänglich. Deshalb sei hier auf die Adresse der Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Weiterbildungsforschung (ABWF/ QUEM) verwiesen, die ihre umfangreichen Arbeiten ohne Einschränkungen online zur Verfügung stellt. Vertreten war in Frankfurt auch das Austrian Research Center, das bereits seit 1999 jährlich eine Wissensbilanz erstellt und publiziert.
efiport, Workshop Kompetenzbilanzen, 19 Februar 2004
[Kategorien: Kompetenzen, Human Capital Management]

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Why Every Compliance Officer Needs a LMS

Posted on 20 February 2004 by jrobes

Jeder - na gut: fast jeder -, der in internationalen Großunternehmen beschäftigt ist, stolpert derzeit über Sarbanes-Oxley. Weghören hilft nicht. Für die Weiterbildung bedeutet es, dass sich Compliance, also der Umgang mit regulatorischen Anforderungen, immer mehr zum Standbein ihres Tagesgeschäfts entwickelt. Die Präsentation (Slides und Audio) legt dar, welche Rolle e-Learning und LMS bei der Bewältigung dieser Anforderungen spielen können.
James Lundy, Saba Live!, 12 Februar 2004
[Kategorie: Learning Management Systems]

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Is Kirkpatrick Obsolete? Alternatives for Measuring Learning Success

Posted on 20 February 2004 by jrobes

250 Besucher soll das Panel “Bildungscontrolling” auf der diesjährigen Learntec gehabt haben. Das Thema verdient es also, auf der Agenda zu bleiben. Dazu passt der vorliegende Beitrag, der Alternativen zum “Kirkpatrick paradigm” fordert. (Mehr zu Kirkpatrick und Evaluation hier) Der Vorwurf: Kirkpatrick sei ein Weiterbildungsansatz und spreche die Sprache der Weiterbildung, aber: “In order to effectively communicate with business professionals, a business language must be spoken.”

Die Alternative sieht der Autor in der five-step methodology von Six Sigma. Der Vorteil: Während Learning Professionals in der Tradition Kirkpatricks ihre Evaluation primär auf den End User ausrichten - angefangen mit den bekannt-berüchtigten “happy sheets” -, bezieht Six Sigma die Perspektiven und Anforderungen aller Stakeholder, auch des Business, in die Analyse ein. Anschaulich und überzeugend.
Kaliym Islam, LTImagazine.com, 18 Februar 2004
[Kategorie: Bildungscontrolling]

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E-Learning braucht Kontinuität. Mehr nicht?

Posted on 19 February 2004 by jrobes

Die Learntec dient noch als Aufhänger; von da aus gehen die beiden Autoren auf einige grundlegende Probleme der Wissensvermittlung und Informationsaufbereitung ein, die sie in heutigen e-learning Programmen wiederentdecken. Und sie klagen - aus meiner Sicht völlig zu Recht - das gegenwärtig dominierende Lern/Lehrmodell an, das den Lerner - allen mit e-Learning verbundenen Versprechungen zum Trotz - in seiner reaktiven Rolle belässt.

Aber wie bringt man den Lernenden dazu, aktiv zu handeln? Sicher nicht, indem man Geschichten erfindet, die multimedial vorerzählt werden, und von Zeit zu Zeit gewisse Rückmeldungen abfragt. Das Verfahren ist rein reaktiv. Es ist grundsätzlich reaktiv, und das ist das zweite große Problem beim E-Learning: es entsteht in der Wissensvermittlung, wirkt sich aber konkret auf das Wissensmanagement aus.

In derzeitigen Systemen zum Wissensmanagement ist grundsätzlich festgelegt, welche Informationen angeboten werden. Es gibt einen feststehenden Lernstoff, der Lernenden so vermittelt werden muss, dass er sich als nützlich erweist. Zu einem aktiven Lernen aber gehört es auch, dass man selbst herausfindet, was gelernt werden soll, d.h. welche Informationen man benötigt, um dann in Erfahrung zu bringen, wie man sie sich beschaffen kann.”

Und weil es meine Gedanken so gut auf den Punkt bringt, folgt gleich noch ein längeres Zitat:

Derzeitige E-Learning-Systeme, unerachtet ihrer Evaluations-Instrumente, mit denen die zu vermittelnde Wissensbasis aus der Praxis heraus angepasst wird, schließen jegliche informative Selbstorganisation aus. Rückkopplungselemente sind aus Gründen der Kontrollierbarkeit des Systems so starr angelegt, dass keine Dynamik entstehen kann. Techniken des Internet wie Blogs oder Wiki-Datenbanken, wo im Peer-to-Peer-Verfahren gleichberechtigte Nutzer sich gegenseitig Wissen zur Verfügung stellen, Inhalte ohne jede Einschränkung kontrollieren, verändern, korrigieren, erweitern können, sind im E-Learning nicht vorgesehen. Dabei sind solche Bottom-up-Technologien direkte Produkte selbsttätigen Lernens und Wissenserwerbs, geboren aus dem gegebenen Anlass, dass Menschen zusammengekommen sind und einen gemeinsamen Bedarf empfunden haben - etwas, das von Interesse ist, in Erfahrung zu bringen. Solche “echte” Interaktivität kann nur erreicht werden, wenn versucht wird, möglichst viel Kontrolle darüber, was und wie gelernt werden soll, abzugeben.

Der derzeitige Trend geht in die entgegengesetzte Richtung: top-down - mit möglichst genauen Methoden festzuschreiben, was wem wie vermittelt wird.”

Hier liegen die Antworten auf viele Fragen: Gegenwärtig streiten immer noch die Experten, wie das effektive Lernmodell aussieht; es geht von linear zu Learning Objects, von self-paced zu blended. Wie wäre es, wenn ich als Lerner selbst entscheide, wann ich wie lernen möchte? Vielleicht möchte ich heute das eine Problem lieber im Team lösen, das andere morgen nach vorgegebenen Strukturen und allein bearbeiten, übermorgen einen Stoff online mit meinen Peers und einem Tutor angehen … Was natürlich einen hohen Grad an Selbstorganisation und Lernkompetenz voraussetzt. Aber das wäre doch ein Ziel!?

Karl Ulrich Lippoth und Manfred Schweres, heise online, 19 Februar 2004
[Kategorien: e-learning]

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DNA Does Matter

Posted on 19 February 2004 by jrobes

Cultural (and personal) differences DO play a significant role in the creation, adoption and effective use of e-Learning around the globe - and locally too.” Das ist das Ergebnis einer Online-Umfrage, die Elliott Masie unter seinen Lesern durchgeführt hat. Mit einigen konkreten Beispielen und Zitaten.
Elliott Masie, The MASIE Center, 13 Februar 2004
[Kategorien: e-learning]

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BBC’s Connector

Posted on 18 February 2004 by jrobes

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Heute reicht es nicht mehr für die großen Würfe. Deshalb habe ich einen neuen Service der BBC ausprobiert: Talk to people on the same page as you! By using web pages as meeting points, Connector allows you to find and talk to people who have similar interests to you!” Und es funktioniert! Eine Art Instant Messaging, nur spontaner, themenbezogener. Eine geniale Idee in Sachen Networking und Kundenbindung. Na, wenn das nicht die Phantasie reizt …
BBC, Februar 2004
[Kategorie: Social Software]

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TechKnowledge 2004

Posted on 17 February 2004 by jrobes

Im Februar gibt es nicht nur die Learntec. In Paris buhlte die eLearnExpo um die Gunst von Ausstellern und Besuchern, und in Kalifornien gab’s die TechKnowledge (9.-11. Februar), veranstaltet vom ASTD. Alles ein bisschen größer und bunter.
Wer sich über die Konferenz informieren will, hat derzeit folgende Möglichkeiten:

1. Die Homepage des Veranstalters liefert die Handouts der Redner.

2. In einem Eintrag des T+D Blogs, “Quick-Hits“, zählt die Autorin die Hot Topics der Konferenz auf.
- social software and e-learning
- informal learning
- context

‘Zurück zu den Basics’ und ‘Neues wagen’ - beides steht nebeneinander, so die Autorin:
At the same time as this return to basics, there is a small but noticeable push to the future. It’s a cautious push, one that’s wiser than in the earlier heady days of technology. But mobile learning, simulations, collaborative learning, electronic performance support, and other technologies we’ve been hearing about for a while are slowly improving in quality and increasing in use. They’re finally coming into their own.
In the meantime, we’re looking ahead to see what’s coming down the pike next. I propose to you that what’s next will have a lot to do with social software and workflow tools.

3. Jay Cross wiederum hat in mehreren Einträgen seine Erfahrungen in Anaheim festgehalten, in Bild und Schrift. It goes like this:
By the third day of an event like this, some participants are zombies; others are off to Disneyland (soon to be ComcastLand). This time they missed some great insights.” Enjoy!

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The Promise of Online Simulations

Posted on 17 February 2004 by jrobes

Bis vor kurzem war ich überzeugt, dass Online-Simulationen nur eine Nische des e-Learning-Marktes besetzen. Zu kostspielig, zu zeitaufwendig, um sie fest in die betriebliche Weiterbildung zu integrieren. Mittlerweile schwanke ich. In allen Trendanalysen stehen Online-Simulationen ganz vorne; auf Konferenzen ziehen sie wie Magneten die Zuschauer an. Und auch auf der diesjährigen Learntec gab es ein Panel, das sich ganz dem Thema widmete. Also vielleicht doch eine Trendwende?

Konsequenterweise unterstreicht auch der Autor das Potenzial von Online-Simulationen. Von wirklichen Simulationen, die folgenden Lackmustest bestehen: “Are learners studying presented materials, or are they learning from the outcomes of their own actions?” Als Probleme, die einer erfolgreichen Integration häufig im Wege stehen, werden genannt: technische Barrieren, die Kosten, organisatorische Hemmnisse sowie eine allgemeine Unsicherheit, wie denn Simulationen in das bestehende Weiterbildungsprogramm integriert werden können.
Bjorn Billhardt, CLO, Februar 2004
[Kategorien: e-learning]

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Changing Perspectives: From Individual to Organizational Learning

Posted on 16 February 2004 by jrobes

Via Jay Cross habe ich einen interessanten Artikel gefunden, dessen Autor versucht, dem Begriff “Organizational Learning” neues Leben einzuhauchen.

“The competitive strength of companies and even countries is now tied not to physical resources but to the knowledge and skills of people. And these people do not work in isolation within companies; they work in teams, informal groups and in multiple roles. Human talent works better in teams (de Geus, 2004). In this changed environment, there needs to be a way to discuss cumulative learning among individuals in teams, communities and organizations. There needs to be more emphasis on organizational and not just individual learning.”

Zwar ist der Begriff des “Organizational Learning” seit der Veröffentlichung von Peter Senge’s “The Fifth Discipline” 1990 bekannt. Doch erst jüngste Diskussionen um Human Capital Management, intangible assets und ein effektives Knowledge Management, so der Autor, haben “Organizational Learning” zurück auf die Agenda des Managements gebracht. Sehr interessant!
David C. Forman, Internet Time Blog, 13 Februar 2004
[Kategorien: Human Capital Management]

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Bildungscontrolling - effektive Weiterbildung

Posted on 16 February 2004 by jrobes

Der Autor/ die Autorin (”bb”) beklagt den Status Quo in Sachen Bildungscontrolling und unterstreicht, dass es erste Aufgabe des Bildungscontrollings sein sollte, “betriebliche Schulungsmaßnahmen auf die Unternehmensziele auszurichten“. So weit, so klar. Im nächsten Satz wird aber gefragt: “Nur was gemessen werden muss und wie, ist gar nicht so leicht zu beantworten. Wie lässt sich Weiterbildung wirtschaftlich erfassen?” Ich glaube, dass die Lösung im vorangegangenen Statement liegt: Wenn Management und Personalentwicklung die strategische Ausrichtung der Weiterbildung abstimmen, können sie auch zusammen die Faktoren definieren, an denen der Erfolg der Weiterbildung gemessen werden soll. Ganz pragmatisch.
business-wissen.de, 11 Februar 2004
[Kategorien: Bildungscontrolling]

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Learntec 2004 - eine Nachbetrachtung

Posted on 13 February 2004 by jrobes

Ankunft und Einstieg

Learntec, das heisst für mich jetzt schon seit vielen Jahren: Ausstieg Karlsruhe Hauptbahnhof, etwa 15 Minuten Fussmarsch auf mit Granulat bestreuten Wegen, vorbei am Karlsruher Zoo und dem Tullabad, um dann langsam die Karlsruher Stadthalle in den Blick zu bekommen. Wie immer verbindet ein etwa 100 Meter langer “Schlauch” die Stadthalle und die angrenzenden Ausstellungshallen – “Schwarzwaldhalle” und “Gartenhalle” -, wohin die Learntec expandieren musste, als die Zahl der Aussteller die Kapazitäten der Stadthalle sprengte. Dieser Schlauch bietet den Besuchern auf ihren Learntec-Wegen Schutz vor den Risiken des Februars. Dieses Bild hat etwas Beruhigendes, es signalisiert mir schon von weitem, dass ich vertrautes Gelände betrete.

Vertraut war mir auch sofort das Programm der Learntec. Es ist gewohnt unübersichtlich! Es gibt nicht ein Thema oder einen Schwerpunkt, es gibt alles!* Die Learntec bietet ein Mammutprogramm, über die Jahre gewachsen, mit Sektionen von A (”Europe on its way to the information society”) bis Z (”Distance Learning/ AG-F Didaktische und produktionstechnische Patterns im E-Learning”). In diesem Fall ist “A-Z” keine rhetorische Floskel, sondern ich zitiere wirklich das Programm!! Es gibt den Kongress, Workshops, Spezialkongresse, Trainer-Symposien und Foren – alles verteilt auf 4 Tage. Ich bleibe, wie die meisten, in der Regel 1-2 Tage und kämpfe dann schon mit ersten Symptomen eines information overload.

* Beim Blättern entdecke ich gerade das Motto “Learntec 2004 – The Best of E-Learning”. Der offizielle Messe- und Kongresskatalog wiederum bietet “Die Welt des E-Learning”. Wem’s hilft …

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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