Archive | January, 2004

Deutschland. Das von morgen.

Posted on 30 January 2004 by jrobes

Die Reden, die auf dem Innovations-Kongress am 26. Januar in Berlin gehalten wurden, sind jetzt auf der Seite des BMBF zusammengefasst. Alles sehr plakativ (ich meine die Reden!), laute Rufe nach Wettbewerb und Spitzenleistungen, viel Beifall für das amerikanische Bildungssystem. Man will Innovationen, Innovationen “auf Zuruf” und am liebsten solche, die sich unmittelbar in neue Produkte und Arbeitsplätze übersetzen lassen. Kulturwissenschaften? Ja, natürlich, sind irgendwie auch wichtig …

Wenn man schon so begeistert auf die amerikanische Bildungs- und Innovationslandschaft schaut, dann sollte man nicht nur überlegen, wie man das deutsche Harvard oder Stanford entwickelt, sondern mehr über die Hinweise von Monika Henzinger, Research Director bei Google und auch auf dem Kongress, nachdenken:

Mittlerweile hat Google über 1000 Mitarbeiter. Innovationen haben weiterhin oberste Priorität. Das Management erstellt beispielsweise eine Top-100-Liste von Innovationsprojekten. Jeder Mitarbeiter kann seine Ideen für neue Produkte oder Services an eine Mailingliste schicken. Daraus ist unter anderem der Google-Newsservice entstanden. Durch den schnellen Produktzyklus sei es möglich, viele Ideen auszutesten. Die - hoch qualifizierten - Programmierer bei Google sollen zudem 20 Prozent ihrer Arbeitszeit für neue, eigene Ideen verwenden.” Das nenn’ ich innovativ.
BMBF, Januar 2004
[Kategorien: Weiterbildung allgemein]

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Economist Intelligence Unit releases global e-learning rankings

Posted on 30 January 2004 by jrobes

Es ist schon eigentümlich, dass da ein Unternehmen wie IBM ein Projekt sponsort, schließlich eine Pressemitteilung herausgibt, aber dann nicht auf das verweist, worum es geht - nicht einmal als kostenpflichtiger Service! Also, es gibt IRGENDWO ein White Paper, das die Ergebnisse der Untersuchung der “e-Learning Readiness” von 60 Nationen enthält. Auf den ersten Plätzen, soviel ist klar: Schweden, Kanada, USA. Deutschland? Keine Ahnung - aber da Österreich seinen 15. Platz feiert, müssen wir mit Blick auf die erfolgreiche Einführung der LKW-Maut des Nachbarn wohl das Schlimmste befürchten.

According to the white paper, successful e-learning countries — such as Sweden, Canada and the United States — lead in broadband connectivity, mobile-phone usage, and PC penetration. These countries have a strong education system, traditions in job training, support for lifelong learning and a high rate of literacy. Successful e-learners have access to content — library materials, newspapers, corporate information, government databases, and much more, online and in their native language. The final building block for success is the right culture — of beliefs, behaviors and institutions.”

IBM, Press Release, 26 Januar 2004
[Kategorien: e-learning]

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Der Wunsch des Kunden und die Pflicht des Fachmanns

Posted on 29 January 2004 by jrobes

“Die meisten Lerner lehnen einen rein virtuellen Kurs ab.” Dieses Ergebnis einer empirischen Untersuchung hat den Autor zu einer Replik veranlasst, in der er vor voreiligen Schlüssen warnt und an die Notwendigkeit einer ausgewogenen Beratung erinnert. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, oder?

Also: Wenn die Umfrage ergibt, dass viele Lernende Neuen Medien skeptisch gegenüber stehen, dann ist nicht zu folgern: ‘dann lassen wir es eben’. Vielmehr wird man mit differenzierenden Argumenten dafür werben müssen. Es ist die Pflicht des Fachberaters seinen Kunden gegenüber.”
Gerhard von der Handt, DIE - Zeitschrift für Erwachsenenbildung, I/2004
[Kategorien: e-learning]

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Free Tool Determines if Online Education Is Right for You

Posted on 29 January 2004 by jrobes

Mein “e-Learning Compatibility Factor” beträgt 77% (”Good”)! Um diese Rückmeldung zu bekommen, musste ich 42 Fragen beantworten: zu den technischen Möglichkeiten, die mir zur Verfügung stehen (100%), meine Motivation und Selbstdisziplin (25% - habe ich mir da bis heute etwas vorgemacht?), meine Internet- und Computer-Kenntnisse (88%) und meinen Lernstil (92%). Das Tool heisst e-Learners Advisor und bietet Einsteigern für eine Investition von 7 Minuten eine Reihe nützlicher Tipps.
Learning & Training Innovations, 28 Januar 2004
[Kategorie: e-learning]

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Kursbuch eLearning 2004

Posted on 28 January 2004 by jrobes

Meine Erwartungen - und wer denkt nicht bei “Kursbuch” an die gute, alte Bahn - wurden nicht betrogen: Dieses “Kursbuch” listet auf rund 400 Seiten auf, welche Hochschulkurse im Internet das BMBF im Rahmen des Programms “Neue Medien in der Bildung” gefördert hat. Die Rede ist von über 100 Projekten sowie mehreren hundert Lernmodulen und Wissensressourcen, so dass sich ein Überblick wahrlich lohnt. pdfs und gedruckte Ausgabe sind da, eine interaktive Abfrage ist angekündigt (und notwendig!).

Bundesministerin Edelgard Bulmahn stellt in ihrem Vorwort das Kursbuch auch gleich in den Kontext, in dem es gelesen werden soll: e-Learning als ein wichtiger Schritt der Hochschulen, sich dem nationalen und internationalen Bildungsmarkt zu öffnen. Als Vorbilder werden MIT’s “OpenCourseWare” und kommerzielle e-Learning-Studiengänge in UK genannt. Hier würde mich schon interessieren, wie diese Ziele in die einzelnen Projekte integriert worden sind, wie sie nachgehalten und evaluiert werden. Vielleicht gibt’s ja entsprechende Erfahrungsberichte im “Kursbuch 2005″?
BMBF (www.medien-bildung.net), 27 Januar 2004
[Kategorien: e-learning]

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Wikipedia Shows Power of Cooperation

Posted on 28 January 2004 by jrobes

Jay Cross hat vor einiger Zeit behauptet: “Learning = Content + Collaboration”. Collaboration, Communities und Networks sind auch die Dinge, die mich immer häufiger interessieren und faszinieren. Vor diesem Hintergrund kommt man an der Erfolgsstory von Wikipedia kaum vorbei:

Wikipedia, an encyclopedia created and operated by volunteers, is one of the most fascinating developments of the Digital Age. In just over three years of existence, it has become a valuable resource and an example of how the grass roots in today’s interconnected world can do extraordinary things.” (via elearnspace)
Dan Gillmor, 25 Januar 2004
[Kategorie: Online-Communities]

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Brewster Kahle on the Internet Archive and People’s Technology

Posted on 27 January 2004 by jrobes

Kann man heute über selbstorganisiertes Lernen sprechen und nicht sofort an das Internet und seine Möglichkeiten denken? Bei mir jedenfalls steht diese Verbindung, und so habe ich mit großem Interesse dieses Interview mit Brewster Kahle, dem Gründer des Internet Archivs, gelesen. Das Internet als “the people’s library”, das ist sein Credo. Und “to provide ‘Universal Access to All Human Knowledge’” seine Mission.

‘Universal Access To All Human Knowledge’ is a motto of Raj Reddy from Carnegie Mellon. I found that if you really actually come to understand that statement, then that statement is possible; technologically possible to take, say, all published materials — all books, music, video, software, web sites — that it’s actually possible to have universal access to all of that. Some for a fee, and some for free. I found that was a life-changing event for me. That is just an inspiring goal. It’s the dream of the Greeks, which they embodied, with the Egyptians, in the Library of Alexandria. The idea of having all knowledge accessible.” (via Stephen Downes)

Lisa Rein, The O’Reilly Network, 22 Januar 2004
[Kategorien: Weiterbildung allgemein]

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The European e-Skills Newsletter

Posted on 26 January 2004 by jrobes

Einen bunten Strauß aus Projekten, Initiativen und Events präsentiert der erste “e-Skills”-Newsletter, herausgegeben vom European Centre for Development of Vocational Training (CEDEFOP) und der Europäischen Kommission. Noch ringen die Schreiber um die richtige Form (die hoffentlich eine lesbarere und interaktivere sein wird als die vorliegende pdf-Variante!!). Wer sich von den unzähligen Kürzeln nicht abschrecken lässt, findet hier einen guten Überblick bzw. Einstieg.

From day to day we should be more convinced that human capital, new skills, knowledge and brains are the strategic assets for building the future of Europe.” In diesem Sinne!
CEDEFOP, Januar 2004 (pdf)
[Kategorien: e-learning]

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Trends in Collaboration

Posted on 26 January 2004 by jrobes

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Was man braucht: 25 Minuten, einen Kaffee, einen bequemen Stuhl und einen Bildschirm mit Lautsprechern. Ton anstellen nicht vergessen! Dann auf den Link klicken! Jay Cross plaudert charmant über Informelles Lernen, “Bouillabaisse Learning” anstelle von “Blended Learning”, und das Learning nichts anderes ist als “Content + Collaboration”.
Jay Cross, Internet Time, 14 Januar 2004
[Kategorien: Trends in der Weiterbildung]

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Building Effective Blended Learning Programs

Posted on 23 January 2004 by jrobes

Wer entsorgt endlich den Begriff “Blended Learning”? Lernen ist Lernen ist Lernen - dabei spielt es keine Rolle, wo das Lernen passiert, ob im Klassenzimmer, Hörsaal oder vor dem Computer. Ich lerne, ja, zumindest hoffe ich das, aber was soll der Zusatz “blended”? Wenn ich mir zudem einige “Blended Learning”-Stories näher betrachte - und gerade jetzt, kurz vor der Learntec, erlebt ja “Blended Learning” seine jährliche Blüte -, scheint mir der Begriff “Blended Training” weitaus angebrachter. Denn ich erfahre viel über die Wege, Content zu strukturieren und Medien miteinander zu kombinieren, aber wenig über Lernprozesse und Erfahrungen der “Kunden”. Wenn ich mir jetzt noch vorstelle, dass 70-80% aller Lernprozesse auf informeller Ebene ablaufen, denke ich manchmal, dass derzeit viel Energie an falscher Stelle investiert wird.

Vor diesem Hintergrund zeichnet der Artikel ein durchaus mehrdimensionales Bild von “Blended Learning”, wenn gesagt wird, dass es nicht nur darum geht, “traditional classroom training to e-learning activities” zu verlinken, sondern dass “Blending” weiter reichen kann: Blending Self-Paced and Live, Collaborative Learning; Blending Structured and Unstructered Learning; Blending Custom Content with Off-the-Shelf Content; Blending Learning, Practice, and Performance Support.
Harvey Singh, Educational Technology, Vol 43, Nr 6, November/Dezember 2003 (pdf)
[Kategorien: e-learning, Blended Learning]

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T+D Blog

Posted on 23 January 2004 by jrobes

Das T+D Magazine, Flagschiff des ASTD, hat jetzt auch einen Blog - nachdem der Learning Circuits Blog mit dem Fokus auf e-learning ja schon seit über einem Jahr existiert. Aktuell noch ohne RSS Feed, aber dafür wird die Community schnell sorgen … Die letzten Beiträge handeln über Work-Life-Balance, Brain-Power and “visual illiterate” Lerner - angenehme Schreibe.
T+D Blog
[Kategorien: Weblogs]

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Was kann ich wissen?

Posted on 22 January 2004 by jrobes

Die nächste GROSSE Frage. In diesem QUEM-Report, herausgegeben von der Arbeitsgemeinschaft Betriebliche Weiterbildungsforschung, geht es um Grundlegendes: Was ist Lernen? Was ist Kultur bzw. Lernkultur? Was sind Kompetenzen? In den einzelnen Beiträgen finden sich fast alle Konzepte wieder, die heute die Weiterbildungsforschung in Deutschland prägen, z.B.

- der konstruktivistische Blick auf Lernprozesse
- die Unterscheidung von Qualifikationen und Kompetenzen
- das Konzept selbstorganisierter Kompetenzentwicklung
- die Integration informellen Lernens in Weiterbildungskonzepte

Viel ist Grundlagenforschung, aber man wird mit Einsichten belohnt wie die Folgende: “Lernen … ist riskant, Wissen und Lernen können sogar Gegensätze bilden: ‘Wo Wissen bewahrt wird, wird Lernen verhindert. Deshalb lässt sich Wissen auch nicht einfach vermehren wie die Größe einer Torte: Lernen zerstört Wissen, indem es verhindert, dass alte Unterscheidungen weiter vollzogen werden.’” (bei Siegfried J. Schmidt)

Es gibt auch ein längeres Kapitel über die Erfahrungen im Rahmen des Kurses “Tele-Tutor-Training” an der FH Furtwangen, aber das habe ich noch nicht gelesen.
Was kann ich wissen? Theorie und Geschichte von Lernkultur und Kompetenzentwicklung, QUEM-report, Heft 82, Dezember 2003 (derzeit nur als Ausdruck, der kostenfrei bestellt werden kann)
[Kategorien: Weiterbildung allgemein, Kompetenzen]

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Was ist Bildung?

Posted on 22 January 2004 by jrobes

Bildung zielt nicht auf Innovationen, Produktideen oder Effizienz, so der Autor. Sie lässt sich nur fördern und pflegen, aber nicht runterbrechen auf “Standortvorteile” oder “Wirtschaftspolitik”.

Man muss Kinder mögen, um ihnen etwas beizubringen, und man muss mit roten Ohren über den großen Büchern der Menschheit oder dem großen Buch der Natur sitzen, um etwas herauszubekommen. Zugleich jedoch „muss“ das niemand, es ist ganz und gar unselbstverständlich, es kostet Zeit und Mühe und steht in eigentlich aussichtsloser Konkurrenz zu viel leichteren Wegen, Spaß zu haben oder Geld zu verdienen. Man braucht das ansteckende Vorbild, um sich darauf einzulassen, den Lehrer, in dem die Faszination für sein Fach noch nicht erloschen ist, den Freund, dem seine Doktorarbeit auch wichtiger ist als die schnelle Karriere, und um einen herum Land und Leute, wo Erkenntnis etwas gilt und Ignoranz keine Zier ist.

Jan Ross, Die ZEIT, 5/2004
[Kategorien: Weiterbildung allgemein]

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Time-Savers for Bloggers

Posted on 21 January 2004 by jrobes

Blogging ist eine wundervolle Sache, sonst hätte ich nicht bis heute durchgehalten. Zu Beginn ging es mir noch darum, meine Lektüre, meine Gedanken und Ideen zu ordnen und zu archivieren. Schnell habe ich gemerkt, dass man Teil einer virtuellen Community ist, die Blogs nutzt, um sich mitzuteilen und über die man an frei zugängliche Informationen gelangt, von denen ich sonst nie gewusst hätte, dass es sie gibt. Und, fast noch wichtiger, auf Ideen gestoßen wird, die einen selbst voranbringen und neue Horizonte öffnen. Und irgendwann, ich geb’s zu, habe ich mit Lesern spekuliert, habe meinen Blog in Listen eintragen lassen, habe ihn mal beiläufig in emails erwähnt, mehr im Privaten als im Beruflichen. Bis heute habe ich allerdings wenig Ahnung, wieviele Besucher es auf meiner Seite gibt, warum sie Beiträge lesen usw. Aber die Idee gefällt mir nach wie vor, was aber auch bedeutet, dass die Frage nach Routinen und nach investierter Zeit zu einem “Dauerbrenner” geworden ist. Denn ohne Routinen funktionieren Job und Blog und einige weitere wichtige Dinge nicht. Wer sich mit ähnlichen Problemen herumschlägt, nämlich, das Eine tun zu wollen, ohne Anderes zu vernachlässigen, findet bei Dave Pollard einige wichtige Tipps. Zeitmanagement für Blogger. (via Stephen Downes)
Dave Pollard, How to Save the World, 29 Dezember 2003
[Kategorien: Weblogs]

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8 Trends You Need To Know

Posted on 20 January 2004 by jrobes

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Es kommt langsam Bewegung in die Diskussion um die zukünftige betriebliche Weiterbildung: “Although there will continue to be a place for classroom training and organized training events, the new challenge is for workplace learning and performance professionals to capture and catalogue information, and enable learners to access it when it is needed.”

Dieses Statement findet sich in einem aktuellen Trendpapier der American Society for Training & Development (ASTD), der größten Organisation von Training Professionals bzw., wie sie dort neuerdings genannt werden, “workplace learning and performance professionals”. Im Mittelpunkt dieses Berichts stehen zwei Fragen: Was wird unsere zukünftigen Arbeits- und Lebensverhältnisse prägen? Und welche Konsequenzen lassen sich daraus für workplace learning and performance professionals ableiten?

Die identifizierten Trends bieten keine Überraschungen: Innovation, Work-Life-Balance, Globalisierung, Diversity, Change, Sicherheit, Technologie, Werte. Okay. Auch die daraus abgeleiteten Konsequenzen zählen vor allem Bekanntes auf, aber eben auch einige gut begründete Appelle an die Bildungs-Community, nicht auf eingetretenen Pfaden stehenzubleiben.

Karen Colteryahn and Patty Davis, T+D Magazine, Januar 2004 (pdf)
[Kategorie: Trends in der Weiterbildung]

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LMS: Your Key to Competitive Advantage

Posted on 20 January 2004 by jrobes

In der Regel ist die Einführung eines Learning Management Systems für die Weiterbildung eine noch nie dagewesene Herausforderung. Es gilt Prozesse (neu) zu definieren, Schnittstellen zu überprüfen, Daten zu migrieren, und vieles mehr. Ein Haus wird neu gebaut, oft parallel ein altes abgerissen. Der Treiber dieser Prozesse ist oft der Ruf nach “mehr Effizienz”:
Most companies lack a centralized repository for learning content, records and results, so learning is dispersed throughout multiple divisions. The absence of big-picture visibility means duplication of effort, overspending and inefficiences, ending in uncertainty as to learning’s effectiveness. There is no single view of or accountability for what occurs from a training perspective.”

Darüber hinaus beschreibt der Artikel das Potenzial einer unternehmensweiten LMS-Einführung. Ein weiteres, zentrales Stichwort ist dabei “Integration”.
Jason Averbook, CLO, Januar 2004
[Kategorien: Learning Management Systems]

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Training Investments and Corporate Performance

Posted on 19 January 2004 by jrobes

Investitionen in Weiterbildung sind Kosten. Kosten drücken den Gewinn. Also steht - zumindest kurzfristig - besser da, wer nicht in Weiterbildung investiert??

Woran kann ich ablesen, in welcher Form ein Unternehmen in Weiterbildung investiert: An den absoluten Ausgaben je Mitarbeiter? Am Verhältnis Personalentwickler/ Mitarbeiter?? Oder an den jährlichen Trainingsstunden je Mitarbeiter???

Wer diese Fragen für künstlich oder theoretisch hält, vergisst, das eine große Schar von Bildungsexperten seit Jahrzehnten damit beschäftigt ist, eine Verbindung zwischen betrieblichen Bildungsausgaben und Unternehmenserfolg, zwischen Bildungsinvestitionen und Aktienkursen herzustellen. Mehr dazu im Interview, das aber auch der zukünftigen Diskussion den Weg weist: “We need to find methods for measuring, accounting for, and reporting on people as something other than just a cost. Firms will tend towards under investment in people until we solve this problem.” Von Metrics & Benchmarking zu Human Capital Management.
Interview mit Laurie Bassi, HR.com, Januar 2004
[Kategorien: Bildungscontrolling]

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Building Better Learners

Posted on 19 January 2004 by jrobes

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“Better learners” sind hier “self-directed learners” - und in diesem Zusammenhang greift der Artikel einige interessante Stichpunkte auf, u.a. die Bedeutung einer “offenen” Unternehmenskultur sowie die neue Rolle von Bildungsmanagern und Trainern. Dazu:

It’s an awareness of how they [Training Professionals] can provide more choices to the learners and serve as a resource for learning as opposed to an information-giver,” says Guglielmino. “It really is almost a completely different mindset. And there’s a threat there as well, because they may see themselves as threatening their own role; if they’re promoting SDL, then what happens to the role of the trainer?
(via elearningpost)
Holly Dolezalek, trainingmag.com, Januar 2004
[Kategorien: Weiterbildung allgemein]

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Mit Online-Communities arbeitsplatznahes, informelles Lernen unterstützen

Posted on 16 January 2004 by jrobes

Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat 814 Nutzer verschiedener berufsbezogener Online-Communities befragt, um zu erfahren, was diese Personengruppe (gegenüber Nichtnutzern) auszeichnet. Dabei wurde u.a. festgestellt,

  • dass es sich bei den Nutzern häufig um Experten und Fortgeschrittene im Umgang mit dem Internet handelt;
  • dass sich die Nutzer durch ein ausgeprägtes autodidaktisches Lernverhalten und einer gegenüber Nichtnutzern stärker ausgeprägten Lernbereitschaft auszeichnen;
  • dass die Nutzung der Communities noch weitgehend unabhängig und unbeachtet von der betrieblichen Bildungsarbeit geschieht.
  • Gerade der letzte Punkt gibt zu denken: Was wissen wir (in der betrieblichen Bildungsarbeit) wirklich über das Lern- und Informationsverhalten der Mitarbeiter? Und: Wie können diese Prozesse in die betriebliche Weiterbildung integriert und gefördert werden?
    Ich bin überzeugt davon, dass diese Fragen mehr und mehr in den Mittelpunkt rücken werden, wenn betriebliche Weiterbildung zukünftig ernst genommen werden will.
    BIBBforschung, Januar 2004 (pdf)
    [Kategorien: Online-Communities, Informelles Lernen]

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    Implementierungsstrategien für E-Learning-Umgebungen

    Posted on 16 January 2004 by jrobes

    Es ist auf den ersten Blick nicht zu erkennen, was der genaue Anlass dieses Artikels ist. In jedem Fall ruft er noch einmal die fünf Leitprojekte des Themenfeldes “Nutzung des weltweiten Wissens für Aus- und Weiterbildung und Innovationsprozesse” in Erinnerung, die das BIBB, das Bundesinstitut für Berufsbildung, im Auftrag des BMBF steuerte: L3 Lebenslanges Lernen - Weiterbildung als Grundbedürfnis, SENEKA, Vernetztes Studium Chemie, Virtuelle Fachhochschule und MedicDAT. Diese Projekte verbindet der Autor mit Bestrebungen der Europäischen Union (”eLearning Action Plan”) und der Hoffnung, dass sich der Anteil der Neuen Medien an der Aus- und Weiterbildung “zügig nach oben” bewegen wird. Schön auch der Hinweis auf den “Anspruch des Internet als globaler Bibliothek zur Generierung von Informationen und Wissen” …
    Michael Härtel, BIBB, 14 Januar 2004
    [Kategorien: e-learning]

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    Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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