Archive | November, 2003

Bildung neu denken! Das Zukunftsprojekt

Posted on 28 November 2003 by jrobes

Nun bietet ja das deutsche Bildungssystem - spätestens seit PISA - eine relativ große Angriffsfläche. Das ist auch der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft aufgefallen, so dass sie die Prognos AG in Basel beauftragt hat, die Zukunft der Bildung zu beschreiben. Eine Zusammenfassung der Studie (23 Seiten) ist offen zugänglich. Die vielfältigen Empfehlungen setzen zwei klare Schwerpunkte:
1) konsequenter Rückzug des Staates auf die “Bereitstellung einer qualitativ hochstehenden Grundbildung vom 4. bis zum 14. Lebensjahr”;
2) mehr Selbstverantwortung des Einzelnen, seine Bildung “unternehmerisch” zu managen.
Ansonsten viele Stichworte, viel Bekanntes, ein nur sehr vorsichtiges Eingehen auf neue, webbasierte Lernformen - und einige “schwierige” Leitbilder (”undifferenzierte Multikulturalität”, “alteuropäische Grundwerte”).
Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft, November 2003

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Balancing Priorities on Schedule

Posted on 27 November 2003 by jrobes

Ein kurzer Artikel für alle, die sich sich fragen, wo im täglichen Arbeitsalltag die Prioritäten liegen. Um die Dinge zu ordnen, hilft die klassische 2×2-Matrix:
1. Dringende und wichtige Dinge (Quadrant 1)
2. Nicht dringende, aber wichtige Dinge (Quadrant 2)
3. Dringende, aber nicht wichtige Dinge (Quadrant 3)
4. Nicht dringende und nicht wichtige Dinge (Quadrant 4)
Es ist beruhigend zu lesen, dass sich auch Harvard-Autoren mit diesen Problemen befassen. Übrigens: Der “Working Knowledge Newsletter” von Harvard liefert solche Tipps und kurze Artikel wöchenlich frei Haus (for business leaders!).
Lynda Cardwell, HBS Working Knowledge, 24 November 2003

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The life cycle of a high-performance workforce

Posted on 27 November 2003 by jrobes

Ich habe diese Illustration kürzlich auf einer PeopleSoft-Präsentation gesehen - und war begeistert (pdf):

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Efficiency in any company begins at the point of impact — where an employee does a job. Beginning with corporate objectives, see how a real-time organization engages, develops, deploys and rewards its people to achieve optimal performance. This is the first in our real-time enterprise series, developed with PeopleSoft and originally published in PeopleTalk magazine.”
Xplane (via elearningpost)

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A new framework for e-learning

Posted on 26 November 2003 by jrobes

e-Learning & Knowledge Management, learning & performance support - Marc Rosenberg, einer der amerikanischen e-Learning-Gurus beweist mit diesem Slide wieder einmal, dass ein Bild mehr sagt als tausend Worte.

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Jay Cross, Internet Time Blog, 22 November 2003

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Evaluation von Corporate E-Learning bei der E.ON Academy

Posted on 25 November 2003 by jrobes

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Ein sehr interessanter Artikel, weil er ausführlich darlegt, was die E.ON Academy, die Corporate University des E.ON Konzerns, unter Evaluation ihrer Programme versteht. Nämlich nicht Messung des Lern- oder Transfererfolgs oder gar des ROI ihrer Programme, sondern ein umfassendes Konzept der Qualitätssicherung, das darüberhinaus der Legitimation der eigenen Arbeit und der Steuerung ihrer Prozesse dient. Warum allerdings e-Learning so prominent im Titel auftaucht, habe ich nicht verstanden …

Welchen Beitrag die E.ON Academy zur Umsetzung der Geschäftsstrategie leistet, ist in einer Balanced Scorecard festgehalten und mit quantifizierbaren Erfolgsmaßstäben verbunden. Diese Daten liefert u.a. der “Participant Satisfaction Index”, der aus dem Feedback der Kursteilnehmer gewonnen wird (ja, ja, das sind die “Happy Sheets”, aber manchmal macht’s halt erst die Verpackung).

Zum Evaluationsansatz der E.ON Academy gehören eine Anforderungsanalyse der Zielgruppe, Usability-Tests, in denen die Nutzerfreundlichkeit der Programme überprüft werden (”User Clinic”), die Erhebung der Nutzungsintensität der Programme sowie des zukünftigen Informationsbedarfs und die Zertifizierung des Corporate E-Learning (das umfasst Standards, Teilnehmer-Zertifikate, qualifizierte e-Tutoren u.a.).

Auch wenn die meisten dieser Evaluationsbausteine nicht neu sind, ziehe ich doch den Hut vor dem geschilderten Ansatz! Wenn es der E.ON Academy gelingt, diese Prozesse im Tagesgeschäft zu verankern, und weiterzuentwickeln, unternehmen sie mehr als die meisten Weiterbildungsbereiche. Und niemand wird dann nach dem ROI dieser Corporate University in Euro oder Dollar fragen!
Volker Wiegmann, Dirk Thißen, SCIL-Congress, 9 Oktober 2003 (pdf)

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Repositioning eLearning

Posted on 25 November 2003 by jrobes

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Der diesjährige Tagungsherbst gibt nach und nach die interessantesten Stücke frei. So auch eine Präsentation von Damien Faughan, Charles Schwab, über “eLearning in the Post ‘New Economy’ Business Climate: How to Successfully Re-position eLearning” - zusammengefasst von Jay Cross.

Spannend ist diese Zusammenfassung, weil die “Lessons Learned” aus den Zeiten der “technolust” (so steht es wirklich im Original!), die “Ch-Ch-Changes” (na, summt es schon im Ohr?) sowie “A new vision” sehr vertraut klingen und einige Aha-Erlebnisse bieten.
Jay Cross, Internet Time Blog, 20 November 2003

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WGMU-Tagung “e-Learning”

Posted on 24 November 2003 by jrobes

Am Donnerstag hatte ich das Vergnügen, in Dresden zu sein. Die Wissenschaftliche Gesellschaft für Marktorientierte Unternehmensführung (WGMU) tagte zum Thema „E-Learning“ und hatte auch mich eingeladen zu präsentieren. Es war ein sehr komprimiertes, praxisorientiertes Programm mit einer Reihe interessanter Unternehmensbeispiele. Das Spannendste waren aus meiner Sicht die Parallelen: Viele Großunternehmen haben in den neunziger Jahren kräftig in e-Learning (CBTs, WBTs, Multimedia) investiert und sind seit Beginn 2002 dabei, die vielfältigen Entwicklungen kritisch auf ihre Zukunftsfähigkeit zu überprüfen. Die wirtschaftliche Krise der letzten Jahre hat ihre Spuren hinterlassen: Das Trainingsvolumen wurde vielerorten deutlich zurückgefahren, und Investitionen in die Weiterbildung stehen auf dem Prüfstand. So ist es wenig überraschend, dass Weiterbildung häufig wieder zentral gesteuert wird, um sie stärker an die strategischen Unternehmensziele zu binden. Vor diesem Hintergrund sind quer durch die verschiedenen Branchen einige Gemeinsamkeiten zu beobachten, was die gegenwärtige und zukünftige Rolle von e-Learning betrifft, z.B.:
- das Bestreben, verschiedene parallele Lernplattformen im Unternehmen durch eine einheitliche Lerninfrastruktur abzulösen;
- dabei spielen die Anforderungen an ein transparentes und unternehmensweites Reporting und Controlling aller Bildungsaktivitäten eine immer wichtigere Rolle;
- der Einsatz von Authoring Tools, um schnell up-to-date Inhalte anzubieten;
- das gezielte Lernen am Arbeitsplatz, sowohl in der Form des „Just-in-Time“-Lernens als auch um Leerzeiten zu nutzen;
- die Betonung des selbständigen und eigenverantwortlichen Lernens.

Übereinstimmend wurde festgehalten, dass e-Learning heute ein integraler Bestandteil der Weiterbildung ist und seine Bedeutung in den nächsten Jahren wachsen wird. So will z.B. die Lufthansa ihren gegenwärtigen e-Learning-Anteil von 10% auf 17% in 2004 herauffahren. Man wird sehen!

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Performance Matrix bei UBS und imc

Posted on 24 November 2003 by jrobes

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Eine kleine Pressenotiz mit einem großen Versprechen: Auf dem 4. Learning Management Kongress der IMC in Saarbrücken soll die UBS mit einigen bemerkenswerten Aussagen an die Öffentlichkeit gegangen sein - so jedenfalls kolportiert es der mir vorliegende Newsletter. Sie betreffen die bei der UBS eingesetzte Lernplattform sowie die mit ihr gesteuerten Prozesse. Im einzelnen - und ich zitiere wörtlich und hebe die interessantesten Stellen fett hervor:

1. “Der gesamte Entwicklungsprozess läuft über einen einzigen Ausbildungskatalog, Steuerungselement ist ein einheitliches, rollenspezifisches Modell, das vorhandene und zu entwickelnde Kompetenzen mit sog. Key Contribution Areas verbindet.”
- Hier ist sie, die Verbindung von Kompetenzen und Lernprozessen - bleibt die Frage, ob Führungskräfte und Mitarbeiter zu entwickelnde Kompetenzen im Dialog (Selbstbild/ Fremdbild) identifizieren oder ob der Mitarbeiter “nur” im Trainingskatalog nach Lernangeboten suchen kann, die bestimmten Kompetenzen zugeordnet sind …

2. “Die stärkere Ausrichtung darauf, was der einzelne Mitarbeiter durch gezielte Entwicklung zum Unternehmenserfolg beitragen kann, wird sich ab 2004 bei der UBS auch organisatorisch niederschlagen. ‘Wir werden ab Januar direkt im Rampenlicht der Geschäftsführung stehen, Aus– und Weiterbildung wird dann nicht mehr von HR, sondern von der Unternehmensstrategie her bestimmt‘, so Isler.”
- Neugierig macht, wie es sich genau “organisatorisch” niederschlägt …

3. “Deshalb werden im nächsten Jahr Bildungscontrolling und Reportingfragen oberste Priorität geniessen. Isler: ‘Wir müssen uns sehr genau überlegen, welche Zahlen Aussagekraft für die Geschäftsführung haben. Fest steht, dass wir alles überdenken und lieb Gewonnenes über Bord werfen müssen.’”
- Das scheint wirklich ein übergreifender Trend zu sein, und es wird interessant sein zu beobachten, welche neuen Wege Unternehmen in Sachen Reporting gehen werden.
PS: Andrea Isler ist Leiterin des HR Competence Center eLearning bei der UBS.

Bizzcheck.de, eLearning-Edition, 17. November 2003

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Making Sense of Learning Specifications & Standards

Posted on 21 November 2003 by jrobes

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History has shown rather conclusively that the takeoff point for any new era or innovation includes the adoption of common standards.” Die Botschaft ist eindeutig: Für den nächsten Schritt - von “learning anytime, anywhere” zu “the right learning” oder “Me-Learning” - sind Standards die unabdingbare Voraussetzung. Und deshalb wird auf 86 Seiten beschrieben, was hinter SCORM steckt und warum wir Learning Objects und Metadata brauchen. Informativ und grundlegend.
The Masie Center, November 2003

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Learning Webs: Learning in Weblog Networks

Posted on 21 November 2003 by jrobes

Die Autoren haben sich einige interessante Gedanken über Weblogs und Learning Communities gemacht:
This article explores how professionally oriented Weblog projects support the emergence of loosely coupled learning networks. We provide an overview of the technical infrastructure of this particular form of personal Webpublishing and the social ecosystems that emerge through current Weblog authoring practices. Furthermore, we suggest that some Weblog ecosystems can be conceptualized as learning webs. These learning webs appear to meet the specific needs of knowledge workers for flexible and dynamic learning environments.”
Lilia Efimova, Sebastian Fiedler, Mathemagenic, 20 November 2003

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ELearningGlossaries

Posted on 21 November 2003 by jrobes

25 e-Learning-Glossaries …
EdTechPost

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Corporate E-Learning Is Not Online Courseware

Posted on 20 November 2003 by jrobes

Interwise ist einer der größten Player auf dem Markt für Collaborative Tools. Als solcher lädt Interwise auch regelmäßig zur Teilnahme an Live Web Events ein, die mit verschiedenen Partnern veranstaltet werden. Die Teilnahme ist oft kostenlos, und wer es nicht schafft, zu später Stunde (es gilt US/ Pacific Time!) einzuloggen, kann sich das Ganze später bequem im Interwise-Archiv anschauen - so wie ich es gerade getan habe. Es braucht zwar ein paar Minuten zur Registrierung und Installation, aber ich finde, es ist eine spannende Abwechselung.

Was gibt es konkret: Vor einigen Tagen sprach Claire Schooley von Forrester Research über die Zukunft des “Corporate E-Learning”. Ihr zentrale These ist, dass sich e-Learning immer mehr zu “Just-in-Time”-Learning entwickeln wird, das auf die unmittelbaren und konkreten Bedürfnisse der Lerner antwortet. Ihre Empfehlungen:
- “Don’t give up producing courses but look for ways to make them more learner-centric.
- Make many learning resources available for learner use.
- Allow learners to select parts of a course they know they need
.”

Sehr einverstanden bin ich auch mit ihren abschließenden Gedanken:
“Today one of the most effective informal learning tools is Google.
E-Learning will soon loose the ‘e’ and become just learning.”

Claire Schooley, Interwise/ Forrester/ New England Learning Association, November 2003

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Internet Time Outbound

Posted on 19 November 2003 by jrobes

Jay Cross hat aufgeschrieben, welche Themen ihn in den letzten Monaten beschäftigt haben:
- Informal Learning
- Blogs
- Workflow Learning
- Webinars
- Social Network Analysis

Ich denke, das könnten auch Antworten sein, wenn die Frage nach aktuellen Trends in der Weiterbildung gestellt wird.
Jay Cross, Internet Time Blog, 13 November 2003

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Conferences as spaces for people to meet

Posted on 18 November 2003 by jrobes

Nicht nur zum Thema “e-learning” wird in diesem Herbst getagt. Gleichzeitig fanden auch die KM Asia in Singapur und die KM Europe in Amsterdam statt. Beim Stöbern in Konferenzberichten fand ich folgende treffende Beobachtung von David Gurteen, der beide Konferenzen besucht hatte:

Which leads me to another observation - in all the conference
sessions - no one (other than at the vendor sessions) spoke about
technology but when you stepped out of the conference you did so into
a sea of technology vendors. At both conferences I did not visit one
technology stand - I was not alone. There is something wrong here
:-)”

Ich zitiere diese Beobachtung, weil sie genau dem entspricht, was ich auf dem (IT) Trainingskongress in Bonn erlebt habe - und auf der nächsten Learntec erleben werde. Diese Konferenzen werden als Treffpunkte gesucht und erlebt, aber im Mittelpunkt stehen die Stände der Aussteller und ihre Applikationen. Ob sie wohl irgendwann mitbekommen werden, was sich um sie herum abspielt?
David Gurteen, Gurteen-Knowledge-Letter, 17 November 2003

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We are the Problem: We are selling Snake Oil

Posted on 18 November 2003 by jrobes

Ein provokativer Einwurf von Sam Adkins, der bereits zu einigen interessanten Antworten geführt hat. Er steigt ein mit der Behauptung:
I read these long tortuous posts bewailing the malaise of our educational systems. The problem is not ‘out there’. We are the problem. We are selling snake oil. We now have ample data to show that:
- Training does not work.
- eLearning does not work.
- Blended Learning does not work.
- Knowledge Management does not work
.”

Als Beleg präsentiert er eine Reihe von Untersuchungen und Zahlen. Und fährt fort aufzuzählen, was “hot” ist: “Contextual Collaboration, Simulation, Wireless and Mobile Field Force Automation, Workflow Learning.” Diesen Lernformen gehört die Zukunft, und die sollte nicht durch diskreditierte Label (wie z.B. e-Learning) verbaut werden. Spannend zu lesen sind auch die Antworten (26 bisher!!) - aber diese Form der Interaktion funktioniert wohl nur im Angelsächsischen …
Sam Adkins, Learning Circuit Blog, 16 November 2003

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Was Hänschen lernt …

Posted on 17 November 2003 by jrobes

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(Matthias Horx, Trend- und Zukunftsforscher, www.zukunftsinstitut.de;
Foto: Klaus Vyhnalek)

Ich muss etwas ausführlicher aus diesem kurzen Text zitieren, weil er so wunderbar alles auf den Punkt bringt, was meiner Ansicht nach das Lernen, vor allem das Lernen mit Neuen Medien ausmacht! Er ist von Matthias Horx, dem Trendforscher, und beginnt mit der Einnerung an das gute alte Sprachlabor, um dann schnell auf den Punkt zu kommen:
Aber warum halten wir so hartnäckig an dem Bild des Nürnberger Trichters fest, jener alten Phantasie, mit der sich Wissen umstandslos in Köpfe kippen lässt? Antwort: Weil wir ein mechanisches Weltbild haben. Und ein falsches Bild dessen, was ‘Wissen’ eigentlich meint.”

Anschließend zählt er die 4 Bedingungen auf, die jedem erfolgreichen Lernprozess zugrunde liegen:

1) Soziale Situation
Wirkliches lebendiges Wissen ist in Wahrheit eine soziale Kategorie. Es entsteht immer nur in kommunikativen Feldern unter und zwischen Menschen.”

2) Handlung
Wissen nutzt nur, wenn man es permanent durch Handlung verankert.

3) Visioneering
Wissen ist immer nur dann kraftvoll, wenn es eingebettet ist in einer Richtung, ein Wollen, einen Sinn. Wenn wir etwas wissen WOLLEN, lernen wir fieberhaft und ohne Langeweile. Deshalb ist der Kern jedes betrieblichen Lernprogramms das Entwickeln einer gemeinsamen Vision.”

4) Leichter Stress
Wir lernen nicht am besten, wenn wir völlig entspannt sind. Sondern wenn wir maßvoll unter Strom stehen.”

Der Artikel schließt mit folgender These: “Unternehmen der Zukunft organisieren Arbeit als Lernen, und Lernen als Arbeit“. That’s it. Couldn’t agree more.

Matthias Horx, 9 Oktober 2003 (pdf)

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Erst rechnen, dann lernen

Posted on 17 November 2003 by jrobes

Ich habe gerade die “Financial Times Deutschland” im Probeabo und werde gleich mit einer geballten Ladung Marktwirtschaft konfrontiert: “Wenn wir im internationalen Wettbewerb in der ersten Liga mitspielen wollen, müssen wir unsere Wissensgesellschaft nach marktwirtschaftlichen Kriterien neu organisieren.” Und das heisst ganz klar: keine Ausbildungsabgabe, aber Studiengebühren. Vorbild in Sachen Bildungsmarkt ist - wen wundert’s - die USA: weil dort, mit Studiengebühren, die Rendite eines Hochschulstudiums bei 15% liegt, hierzulande aber nur bei 9%. Ein etwas holzschnittartiges Plädoyer.
Margaret Heckel, FTD, 15 November 2003

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Freundschaft verbindet

Posted on 17 November 2003 by jrobes

Vor einigen Tagen sind Social Network Applications zur ‘Best New Technology of the Year’ ausgezeichnet worden, jetzt widmet sich auch die FR dem Thema. Am Beispiel von Friendster.com, die seit Beginn dieses Jahres bereits 3,6 Mio Nutzer gewonnen haben, wird der neue Trend beschrieben. Mittlerweile versuchen eine ganze Reihe von Firmen, die Idee sozialer Netzwerke kommerziell zu verwerten (Spoke, LinkedIn.com, Myfriends.de, Tribe.net, Sixdegrees). Was davon bleibt, ist offen. Aber faszinierend ist es allemal.
Janko Röttgers, Frankfurter Rundschau, 17 November 2003

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9. Trainingskongress in Bonn

Posted on 14 November 2003 by jrobes

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Zwei Tage Trainingskongress in Bonn liegen gerade hinter mir. “Intelligente Qualifizierung in schwierigen Zeiten” war das diesjährige Motto. Ein erster Eindruck – und ich zitiere einen langjährigen Mitstreiter: Man ist älter geworden! Mit der Sache, e-Learning, sind auch wir in die Jahre gekommen. Weit und breit keine jung-dynamischen New Economy-Vertreter mehr, die mit dem “e” das schnelle Geld machen wollen, keine übernächtigten Programmierer, die noch bis kurz vor Veranstaltungsbeginn an Applikationen schrauben (ja, das gab es wirklich!!) – mehr erfahrene, in Ehren ergraute Projektmanager auf Anbieter- und Kundenseite, die um der guten Sache Willen (aber nicht nur deswegen!) auf den nächsten Aufschwung hoffen.

Kurz zur Stimmung: Sie soll besser als letztes Jahr gewesen sein, auch wenn es sich noch nicht in den Auftragsbüchern niedergeschlagen haben wird. Ansonsten lädt der Trainingskongress eher noch als die große und inzwischen unübersichtliche Learntec zum informellen Erfahrungsaustausch ein. Das ist sicher auch das Verdienst der Veranstalter, die vom Catering bis zur fachlichen Betreuung einen klasse Service geboten haben!

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Bildungscontrolling auf dem Trainingskongress in Bonn

Posted on 13 November 2003 by jrobes

Anbei einige aktuelle Artikel zum Thema “Bildungscontrolling”, das meiste aus der PERDOC-Datenbank des DGfP. Wenig, was überrascht. Am interessantesten noch der Artikel von Wolfgang Feige (”Balanced Scorecard im Bildungswesen”). Und der Hinweis meines Kollegen, unbedingt “The Knowing-Doing Gap: How Smart Companies Turn Knowledge Into Action” zu lesen (Jeffrey Pfeffer und Robert I. Sutton, Boston, 2000). Kam leider für den Kongress zu spät.

1578511240.03.MZZZZZZZ

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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