Archive | October, 2003

Familienkompetenzen als Potenzial einer innovativen Personalentwicklung

Posted on 31 October 2003 by jrobes

Als ich letzte Woche die Oktober-Ausgabe der “Personalführung” durchblätterte, bin ich beim Begriff der “Kompetenzbilanz” hängengeblieben. Er hat mich spontan an aktuelle Diskussionen in vielen Unternehmen erinnert, in denen jetzt verstärkt Kompetenzmodelle eingeführt und eingesetzt werden, um die Entwicklung der Mitarbeiter effektiver zu steuern und mit der Weiterbildung genauer an den tatsächlichen bzw. geforderten Profilen der Mitarbeiter anzusetzen.

Was ich nicht gewusst habe: Schon vor einigen Jahren wurde im Rahmen der Gleichstellungspolitik ein entsprechendes Konzept entwickelt und - allerdings in kleinem Rahmen - in der Praxis erprobt. Dabei ging es vor allem darum, die Familientätigkeit als “wichtigen außerbetrieblichen Lernort für betrieblich relevante Kompetenzen” zu erfassen. Denn Familientätigkeit kann bedeuten, dass ich nicht nur etwas verliere (nämlich Zeit im Beruf), sondern neue Kompetenzen gewinne. Um diese individuelle Entwicklung zu dokumentieren, wird vorgeschlagen, eine persönliche Kompetenzbilanz zu erstellen - eine Selbsteinschätzung bzgl. verschiedener (38) sozial-kommunikativer, methodischer und personaler Kompetenzen.

Ein sehr interessanter Ansatz! Ich werde - wenn ich etwas mehr Zeit habe - noch mal schauen, wie er sich mit aktuellen Überlegungen zum Bildungspass verträgt. Aber auch dieses Modell steht und fällt m.E. mit der Verbindlichkeit, mit der es eingesetzt wird.
Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, 6 März 2003

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Partnerships of Indian and Western e-learning producers: cultural issues

Posted on 30 October 2003 by jrobes

Ich habe vor einigen Jahren ein größeres e-Learning-Projekt mit einem Partner in Indien (Tata Interactive) entwickelt. Es war eine interessante Erfahrung - Tata war ein höchst kompetenter Partner, der seine gesamte Produktion internationalen Standards (ISO) unterworfen hat, und vor allem im grafischen Bereich auf unerschöpfliche Ressourcen zurückgreifen kann. Die Kommunikation war sicherlich aufwendiger als mit einem deutschen Partner vor Ort, aber das Resultat entsprach durchweg den Erwartungen. Heute gibt es neben Tata eine ganze Reihe von großen e-Learning Anbietern, viele davon mit Büros in US und Europa.

Vor diesem Hintergrund macht es sicher Sinn, die Zusammenarbeit von “westlichen” und indischen e-Learning-Anbietern einmal näher zu betrachten. Strikt empirisch ist Patrick Dunn zwar nicht vorgegangen, aber er liefert einige interessante Beobachtungen, die er in den Kontext des Modells von Geert Hofstede stellt.

Indeed in many of the free text responses, there are indications that projects involved a lot more communication than was expected - a tone of surprise that often occurs when working with other cultures for the first time.”
Patrick Dunn, Viral-learning.net, 27 Oktober 2003

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The Ivory Tower - a Knowledge Management Fable

Posted on 30 October 2003 by jrobes

Once upon a time, there was an ivory tower. In the ivory tower, there lived a community of very wise wizards. The wizards knew many things, and were proud of their knowledge and wisdom. They had a motto: ‘Knowledge is power.’ They had spent many years studying everything in the kingdom, and knew how everything worked. …”

So beginnt ein amüsantes Märchen über das Kauderwelsch von Experten, das Identifizieren von Experten, die Vorteile des Teilens von Wissen, und anderen Aspekten des Knowledge Managements (via elearningpost).
Keith De La Rue, 26 Juli 2003 (pdf)

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How Effective is Multimedia in Online Training?

Posted on 29 October 2003 by jrobes

Der Autor zitiert eine ganze Reihe von Studien, die belegen, dass der Einsatz von Multimedia - also die zusätzliche Integration von Grafik-, Audio- und Video-Elementen - keinen positiven bzw. verstärkenden Einfluss auf das Lernverhalten hat. Das erinnert mich an Zeiten, in denen ich selbst noch Multimedia “verkauft” oder “erklärt” habe, oft mit dem Hinweis, dass Multimedia die passende Antwort auf ganz unterschiedliche Lernstile sei und nur so die Vielfältigkeit der sinnlichen Wahrnehmung optimal angesprochen werde ……

Allerdings darf man nicht vergessen: Es gibt selbstverständlich Sachverhalte, die mit Text allein nicht oder nur schlecht zu vermitteln sind.
David Kahn, e-learningguru, 26 Oktober 2003 (pdf)

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ROI Best Practices

Posted on 28 October 2003 by jrobes

Ich habe heute zugesagt, auf dem Trainingskongress in Bonn an einem Round-Table zum Thema “Controlling und Evaluation - Wie lässt sich der Erfolg von Weiterbildung messen?” teilzunehmen. Von daher werde ich in den nächsten Tagen noch einige “Literaturstudien” unternehmen. Schließlich gibt es aus meiner Sicht kaum ein anderes Thema, bei dem Theorie und Praxis so weit auseinanderklaffen und die unscharfen Begrifflichkeiten förmlich einladen, aneinander vorbeizureden. Vielleicht werde ich den Stand meiner Überlegungen in den nächsten Tagen kurz zusammenfassen und zur Diskussion stellen … Es ist in jedem Fall ein spannendes Thema!

Im vorliegenden Artikel geht Jack Phillips, die amerikanische Referenz auf diesem Gebiet, auf verschiedene Ansätze ein, den Return on Investment von Bildungsprogrammen zu bestimmen. Dabei spricht er durchgehend von der “ROI methodology”. Alles sehr pragmatisch, ohne große Fragezeichen. Die überlässt er dem Leser. Zum Beispiel, wenn er empfiehlt, dass Unternehmen bei 30% ihrer Bildungsprogramme den Transfererfolg überprüfen sollten (”recommended targets”). Bei 30% aller Maßnahmen also nach einem angemessenen zeitlichen Abstand überprüfen, ob die Teilnehmer das Gelernte in die Praxis übernehmen konnten bzw. ob sich ihr Verhalten sichtbar verändert hat. Idealerweise liefern diese Informationen Vorgesetzte oder Personen im Umfeld des Teilnehmers, die ihn über einen langen Zeitraum begleiten und darüber Auskunft geben können - aber wo in aller Welt findet so etwas routinemäßig (30%!!) statt??
Jack J. Phillips, CLO, Oktober 2003

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Web Conferencing For Training: Allure Or Alienation?

Posted on 27 October 2003 by jrobes

Web-Konferenzen gehören in großen Unternehmen immer mehr zum Alltagsgeschäft. Auch in der Weiterbildung stehen sie seit Jahren auf der Agenda - unter dem Titel “Virtual Classroom”. Allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, dass sie weit mehr im Rahmen globaler Projekte und (virtueller) Teamarbeit genutzt werden als im Trainingsgeschäft. (Am vertrautesten ist mir WebEx.) However, die Botschaft des Artikels, der sich mit den Unwägbarkeiten dieser Kommunikationsform auseinandersetzt, ist einfach und klar: “Rehearse not once, but three times.”
Michael Henry, HR.com, Oktober 2003

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Karriere: Neue Strategien bei der Weiterbildung in der Finanzbranche

Posted on 24 October 2003 by jrobes

Der Artikel enthält einige interessante Aussagen darüber, wie sich Fortbildungsunternehmen in der Finanzbranche gegenwärtig auf die aktuellen, erschwerten Rahmenbedingungen einstellen. Dabei schreibt der Autor allen Dienstleistern, die nicht auch auf das Internet & e-Learning setzen, eine schwierige Zukunft ins Stammbuch!
Jenny Luesby, Financial Times Deutschland, 22 Oktober 2003

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Lohnt sich eLearning? Neue Wege in der virtuellen Aus- und Weiterbildung

Posted on 23 October 2003 by jrobes

So ziemlich das “Schwierigste”, was sich in letzter Zeit gelesen habe. Der Autor beklagt zu Recht didaktische Defizite in der aktuellen e-Learning-Praxis. Aber ob seine D.E.S.-Methode (Dramaturgische e-Learning-Strategie) die Lösung ist, möchte ich bezweifeln. Bei mir überwiegt der Eindruck, als ob hier jemand der Drehbuch-Didaktik der 90er Jahre, als Multimedia-Autoren und Produzenten noch aus dem Vollen schöpfen konnten, hinterhertrauert - und das stellenweise sprachlich mehr als ungeschickt! Aber - selbst ein Urteil fällen!

Thissen.jpg
Thissen (2003)

Competence Site, Oktober 2003 (pdf)

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E-Learning vor dem Höhenflug?! - Status Quo und Ausblick

Posted on 23 October 2003 by jrobes

Einen ausführlichen und kompetenten Überblick über den derzeitigen Entwicklungsstand geben Wolfgang Kraemer und Peter Sprenger von der IMC in diesem Interview (das mehr ist als ein Interview …). Stichworte sind die Bedeutung ganzheitlicher Lösungen, die Integration und Konvergenz der Systeme, prozessorientierte Einführungsmodelle, Stakeholder-Management, messbare Erfolgskriterien, und vieles mehr.

Dabei machen die beiden Vertreter des deutschen e-Learning-Marktführers auch ihrem Ärger über Blended Learning Luft: “Im Grunde geht es bei der Diskussion um Blended Learning in Wirklichkeit um die Besitzstandswahrung der Präsenztrainings-Apologeten, für die E-Learning eine Gefahr darzustellen scheint. Tatsächlich sollte es jedoch anders wahrgenommen werden: als Bestandteil eines für Präsenztrainer notwendigen Qualifizierungsbedarf …

Statt von e-Learning möchten die Interviewten lieber von Learning Management reden. Dem ist nichts hinzuzufügen.
Competence Site, Oktober 2003 (pdf)

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Best Practices in Learning Measurement

Posted on 22 October 2003 by jrobes

Ich bin gerade “berufsmäßig” am Thema dran, von daher lag es nahe, diesem Artikel meine Aufmerksamkeit zu schenken. Was vorliegt, ist eine übersichtliche und pragmatische Aufzählung von Erfahrungen auf diesem Feld. “The article attempts to discuss some of the more significant characteristics and best practices that have helped organizations create an effective learning measurement process.” Genau das tut er. Die Suche nach Unternehmen aber, die Kirkpatrick nicht nur kennen, sondern wirklich umsetzen, geht weiter …
Jeffrey Berk, CLO, Oktober 2003

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Learning Ecology, Communities, and Networks

Posted on 21 October 2003 by jrobes

In der angelsächsischen Learning- und Weblog-Community (u.a. Jay Cross, Lilia Efimova, Stephen Downes) läuft gerade eine angeregte Diskussion darüber, ob das klassische Bildungsmodell - repräsentiert durch Trainer und strukturierte Kurse - ausgedient hat. Vor allem George Siemens plädiert für einen radikalen Richtungswechsel angesichts der Herausforderung des Lebenslangen Lernens. Sein Argument: Kurse und Seminare stehen für ein “start/stop learning”, das nicht länger zeitgemäß und effektiv ist. Kurse unterliegen eindeutigen Beschränkungen:

- Antithetical to today’s environment in terms of speed of change, flexibility of learning, and dynamics of content.
- Life of knowledge changes too quickly. Some courses in the Information Technology field have complete content displacement within two - four years.
- Caters to the norm. Formal education is geared towards the average student. Students with exceptional skills or with high needs typically suffer.
- Life long learning doesn’t fit into twelve weeks.
- Knowledge is intertwined. Learning in one area causes ripples in other areas. Courses present content in isolation.

George sieht die Zukunft des Lernens in Communities und Networks: “A community is the clustering of similar areas of interest that allows for interaction, sharing, dialoguing, and thinking together.” Communities können verschiedene Lernräume und Ansätze umfassen:

- A space for Gurus and Beginners to connect (master/apprentice)
- A space for self-expression (blog, journal)
- A space for debate and dialogue (listserv, discussion forum, open meetings)
- A space to search archived knowledge (portal, website)
- A space to learn in a structured manner (courses, tutorials)
.”

Drei Anmerkungen:
1) Ich sehe auch die Notwendigkeit, auf das Konzept des “Lebenslanges Lernens” neue Antworten zu geben - auch Antworten, die über die Einführung von neuen Technologien (e-Learning) hinausgehen. Und die Hinwendung zu Communities und Learning Networks scheint mir eine überzeugende Richtung zu sein.
2) Die Welt der Trainer, Kurse und Seminare hat derzeit noch den Vorteil, das wir ihre Träger kennen und Lernprozesse durch entsprechende Institutionen (z.B. Schule, Universitäten, Volkshochschulen) gesteuert werden. Das entlastet. Wenn sie aber nicht für die Zukunft des Lernens stehen, wer sind die Träger der Learning Communities und Networks?
3) Die Gegenüberstellung von Kursen/ Seminaren und Communities verdeckt m.E. etwas, das wir uns immer in Communities bewegen - auch wenn wir uns dessen nicht bewusst sind bzw. diese Communities noch nicht offensiv zur Unterstützung von Lernprozessen eingesetzt werden.
George Siemens, elearnspace, 17 Oktober 2003

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Informal Learning: A Sound Investment

Posted on 21 October 2003 by jrobes

In die gleiche Kerbe wie George Siemens schlägt Jay Cross. Auch er hält die gegenwärtigen Ansätze und Schwerpunkte in der Weiterbildung für unzureichend, um zukünftigen Anforderungen gerecht zu werden. Seine Aufmerksamkeit gilt dem informellen Lernen: “At work we learn more in the break room than in the classroom. We discover how to do our jobs through informal learning—observing others, asking the person in the next cubicle, calling the help desk, trial and error and simply working with people in the know. Formal learning—classes and workshops and online events—is the source of only 10 percent to 20 percent of what we learn at work.”

Um das informelle Lernen zu fördern, schlägt er vor:
- Provide time for informal learning on the job.
- Create useful, peer-rated FAQs and knowledge bases.
- Provide places for workers to congregate and learn.
- Supplement self-directed learning with mentors and experts.
- Set up help desks 24×7 for informal inquiries.
- Build networks, blogs, Wikis and knowledge bases to facilitate discovery.
- Use smart tech to make it easier to collaborate and network.
- Encourage cross-functional gatherings.

Ein Blick in aktuelle Empfehlungen und Reports - auch in Deutschland - zeigt, dass Jay Cross mit diesen Beobachtungen und Ratschlägen derzeit nicht allein dasteht. Dabei fällt mir ein, dass ich die Studie des BMBF aus dem Jahr 2001(”Das informelle Lernen“; pdf - 1,1 MB!) immer noch nicht gelesen habe …
Jay Cross, CLO, Oktober 2003

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A new kind of worker

Posted on 20 October 2003 by jrobes

Organisations are finally beginning to recognise that information literacy is a key skill for their staff.” Ich glaube, dass dieser Artikel einen wichtigen Punkt anspricht. Die Kompetenz, die Möglichkeiten der neuen Medien effektiv zu nutzen, wird immer mehr der Schlüssel zum individuellen Erfolg. Das geht weit über e-Learning und e-mail hinaus und umfasst alle Seiten des Umgangs mit Informationen, wie es z.B. in der folgenden Aufzählung beschrieben wird:

- Information Management: Acquires and uses necessary information
- Identifies, finds and selects necessary information
- Assimilates and integrates information from multiple sources
- Represents, conveys and communicates information to others effectively
- Converts information from one form into another
- Prepares, interprets and maintains quantitative and non-quantitative records and information, including visual display
.” (via elearnspace)
Vivienne Wintermann, Val Skelton, Angela Abell, Update, Oktober 2003

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Corporate Universities

Posted on 20 October 2003 by jrobes

Ich habe im folgenden einige Literaturhinweise zum Thema “Corporate University” zusammengefasst - alles, was mein Schreibtisch so hergab (letzte Aktualisierung: 23. Dezember 2003):

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OECD-Länder wollen Lebenslanges Lernen besser fördern

Posted on 17 October 2003 by jrobes

3 Tage haben die Vertreter von 26 Ländern auf dem Petersberg bei Bonn getagt, um sich der Bedeutung des Lebenslangen Lernens zu versichern. Wenn Edelgard Bulmahn allerdings sagt, “die Menschen müssen leichter Zugang zur Bildung finden und das Lebenslange Lernen mit Freude betreiben“, so kann man das Problem kaum treffender beschreiben: Mit Freude tun wir in der Regel Dinge, für die für uns freiwillig “begeistern”, das Lebenslange Lernen dagegen - und die Zeichen sind ja nicht misszuverstehen - ist eine Notwendigkeit.

Folgende Schlussfolgerungen (pdf) wurden verabschiedet:
“1. Lebenslanges Lernen nützt den Menschen, der Wirtschaft und dem Staat.
2. Zur Unterstützung von Finanzierungsprogrammen des Lebenslangen Lernens ist es notwendig, kohärente Strategien zu verfolgen, um diese erfolgreich zu entwickeln, ist ein gesamtstaatlicher Ansatz notwendig.
3. Die Finanzierungsprogramme des Lebenslangen Lernens müssen so angelegt werden, dass sie die Nachfrage- und Wahlmöglichkeit sowie die Mobilität des Individuums stärken.
4. Zusätzliche Bildungsinvestitionen sind notwendig. Öffentliche Hand, Unternehmen und Individuen sind gemeinsam verpflichtet, in Bildung zu investieren.
5. Die Konferenz unterstreicht diese Aussagen für die nationale und internationale Diskussion von Bildungsministerien gemeinsam mit Wirtschafts-, Arbeits- und Finanzministerien
.”

Bundesministerin Bulmahn wies auf die deutschen Anstrengungen hin, das Lebenslange Lernen zu fördern: das Projekt “Lernende Regionen”, die Suchmaschine Info-Web-Weiterbildung, Bemühungen zur Qualitätssicherung durch die Stiftung Warentest. (via Bildungsblog)
Europäisches Informations-Zentrum Niedersachsen, 13 Oktober 2003

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E-Learning und Deutsche Hochschulen

Posted on 17 October 2003 by jrobes

Der neue Newsletter des Learning Centers an der Universität St. Gallen fasst wieder eine Reihe wichtiger Informationen zum Thema e-Learning zusammen. In dieser Ausgabe dreht es sich aber vor allem um den Stellenwert des e-Learnings an deutschen Hochschulen. Dabei ist es wahrscheinlich das Auslaufen unzähliger Förderprojekte (immerhin 220 Mio Euro hat die Bundesregierung in den letzten Jahren in entsprechende Hochschulprojekte gesteckt), das bei den Beteiligten eine verständliche Unruhe auslöst, die sich einerseits in einer Reihe von Bestandsaufnahmen und Würdigungen, andererseits aber auch in konkreten Plänen äußert: So forderten die Teilnehmer des Campus Innovation-Kongresses in Hamburg jüngst eine “German Digital University“, um die Online-Aktivitäten deutscher Hochschulen zu bündeln. Und in Duisburg auf der diesjährigen GMW-Tagung (Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft) stand der “digitale Campus” im Mittelpunkt, als Zukunftsbild einer Hochschule, die die verschiedenen (digitalen) Dienste zusammenführt. Heute schon fand das System “Tele-Task” der Universität Trier große Aufmerksamkeit, mit dessen Hilfe Vorlesungen via Internet verfolgt werden können. Ich denke, man muss einfach konstatieren, dass viele innovative Projekte heute aus dem Hochschulbereich kommen - man darf gespannt sein, wie diese Projekte in Zeiten knapper Kassen weitergeführt werden.
Learning Center St. Gallen, E-Learning Newsletter, 15. Oktober 2003

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The E-Learning Market: It’s About the Learner, Not the Instructor!

Posted on 16 October 2003 by jrobes

Der Autor hat eine kurze, aber wichtige Botschaft: Der e-Learning Markt ist in der “new era of learner-centricity” angekommen. Während die “first-generation learning technologies” nur darauf abzielten, die bestehenden Prozesse (das classroom training) effizienter zu gestalten, steht jetzt der Lerner im Mittelpunkt:

Today, however, vendors and end-users are starting to get it right. They understand that learning is not about automating the existing instructor-led training process. It’s not even about new channels for delivering content. It’s about delivering the right content, at the right time, over the right channel to the right person.”

Mir ist allerdings nicht klar, woher der Autor seinen Optimismus nimmt: Die überwiegende Form, in der mir e-Learning heute begegnet, ist nach wie vor eine Kopie des classroom trainings: strukturierte Kurse, die dem Lerner wenig Freiheit lassen, von definierten Pfaden abzuweichen (bzw. keine größere Freiheit als die des Lesers, von Kapitel zu Kapitel zu springen). Auf der anderen Seite: Ist es das, was Lerner wollen, weil es ihnen vertraut ist? Ich glaube, die Antwort ist nicht so einfach … (via Stephen Downes)
Massood Zarrabian, eLearn Magazine, Oktober 2003

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A Blogger in Their Midst

Posted on 15 October 2003 by jrobes

Die Angestellte eines Unternehmens startet ein Weblog, erzählt dort über ihre tägliche Arbeit, über gute und schlechte Seiten ihres Arbeitgebers und wird schnell zu einer einflußreichen, aber unkontrollierten Quelle. Vier Fachleute urteilen in der Harvard Business Review (9/2003): Der Jurist sieht Haftungsprobleme, der Personaler Grund genug für eine Kündigung, der Marketing-Experte zwar ein Kommunikations-Problem, aber auch Chancen - nur der CEO eines Software-Unternehmens geht einen Schritt weiter und weist auf das Potential der Mitarbeiterin hin, das vielleicht an anderer Stelle besser zum Einsatz kommen kann.

Nun stehe ich ja mit dem weiterbildungsblog vor ähnlichen Fragen, habe aber vom ersten Tag an entschieden, dass das Ganze nur funktionieren kann, wenn Abeitgeber und Tagesprojekte außen vor bleiben - und zwar konsequent! Alles andere wäre eine juristische Gratwanderung. Auch wenn es schön und wahrscheinlich interessant wäre, in dieser Form aus der Praxis zu berichten bzw. Praxisfälle zu diskutieren.
MWonline, 13 Oktober 2003

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The Potential of Personal Publishing in Education II: How’s it going and what’s working?

Posted on 15 October 2003 by jrobes

Einige Beispiele, persönliche Erfahrungen und das Bekenntnis: “What needs to evolve is an understanding of whether and how personal publishing works in education …”
James Farmer, xplana.com, 10 July 2003

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KM and Elearning: A Powerful Combination

Posted on 14 October 2003 by jrobes

Warum kommen KM und e-Learning so schwer zusammen? Aus dem Blickwinkel eines Großunternehmens gibt es aus meiner Sicht einen entscheidenden Grund dafür: Lernprozesse, e-Learning eingeschlossen, sind strukturierbar, steuerbar und messbar. Nicht zuletzt auf der Grundlage gerade eingeführter Learning Management Systeme. KM öffnet eine Perspektive, die das informelle Lernen, den Performance Support und Communities einschließt. Hier fehlen ganz simpel noch die Prozesse und Strukturen, um beide Welten zusammenzubringen.

Der andere Punkt: Wir wissen noch viel zu wenig über das tatsächliche Informationsverhalten der Mitarbeiter/ Lerner/ User. Welche Quellen nutzen sie am Arbeitsplatz, in ihrer Freizeit? Wo kann oder muss KM ansetzen, um wirkliche Lösungen zu bieten? Tom Reamy: “In the more informal world of corporate intranets, typically very little is known about the consumer of content.”

Tom Reamy. Content, 13 Oktober 2003

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Jochen RobesJochen Robes (Frankfurt), Berater mit den Schwerpunkten Human Resources/ Corporate Learning, e-Learning, Knowledge Management,
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